Wir müssen den Ausbaumer (vor dem Mast für unseren Gennaker, ein bunten Vorsegel), den Baum (im rechten Winkel zum Mast unten am Großsegel) und der Baumniederholer wieder montieren. Dabei sind jede Menge Röllchen und Schäkel mit dem Öl WD40 zu behandeln. Auch die Segel und die Schoten (Leinen, um die Segel zu bewegen) werden angebracht.
Mit diesen Aktivitäten geht der Vormittag schnell vorbei und wir nutzen den letzten Tag, an dem wir noch das Auto zur Verfügung haben. Mit einer langen Liste fahren wir nach Workum "Downtown" und stärken uns erst einmal mit leckeren Pfannkuchen (meiner ist mit Lachs, Frischkäse, getrockneten Tomaten, Rucola und Pinienkernen gefüllt - köstlich!).Dann gehen wir zum Baumarkt, zum Supermarkt, zum Aldi, zum "Action" (ein Non-Food Discounter), zur Apotheke, zum Bäcker, zum Tanken und - unser Favorit - zum Yachtausrüster. Wir sind erfolgreich und bekommen fast alles vom Glitzi-Schwämmchen über spezielles Tauwerk bis zur Anti-Schnakenstich-Creme...Zurück an Bord ist es dann schon wieder Zeit zum Kaffeetrinken und Philipp und Klaus kommen uns besuchen. Es ist so warm, dass wir unser Karibik-Sonnendach auspacken. Wir essen Kuchen, Erdbeeren und Wassermelone und haben eine gute Zeit. Dann müssen wir uns von den beiden verabschieden, denn morgen fahren sie nach Hause. Sehr nett, dass sie mitgekommen sind, viel geholfen haben und nun das Auto mitnehmen. Wenn alles so klappt wie geplant, kommen wir nicht mehr nach Workum zurück.Freitag, 2. Juli 2021
Tag 5 - Workum: Arbeit und Abschied
Donnerstag, 1. Juli 2021
Tag 4 - Workum: Viele Einkäufe
Wir verbringen eine angenehme Nacht in unseren vertrauten Kojen auf der Triton und können dann ausgeschlafen zu neuen Aktivitäten starten. Ich mache erst die Lohnsteuererklärung und dann Inventur der Vorräte und schreibe auf, was wir benötigen während Ralf die Wanten, die zum Legen und Stellen des Mastes gelöst wurden, wieder spannt. Wichtig ist natürlich, dass das rechts und links gleichmäßig ist, sonst steht der Mast schief.
Dann geht es los zur großen Einkaufs-Expedition. Netterweise gibt es hier einen Aldi und einen gut bestückten Supermarkt ganz in der Nähe. Erst kommt alles aus den Regalen in den Einkaufswagen, dann ins Auto, dann auf den Steg, dann an Deck und dann ins Schiff.Mittlerweile weiß ich, dass es auf der Triton genug Platz gibt, um das alles in diversen Kisten und Schapps verschwinden zu lassen und so sieht es relativ schnell unter Deck wieder ordentlich aus.Dann fädeln wir noch alle Kabel vom Mast durch das Deck und schließen sie wieder an. Nun sind wir wieder auf "Marine Traffic" zu verfolgen: Klick.Mittwoch, 30. Juni 2021
Tag 3 - Workum: Ab ins Wasser!
Dienstag, 29. Juni 2021
Tag 2 - Workum: Vorbereitungen
Montag, 28. Juni 2021
Tag 1 - Griesheim-Workum: Endlich wieder reisen!
Auch in diesem Jahr müssen wir wegen Corona später in die Saison starten. Es dauert bis Anfang Juni, bis Ralf und Philipp zum "therapeutischen Schrauben" zum Boot können, um notwendige Reparaturen und Verbessungen vorzunehmen. Dann haben wir noch daheim diverse Listen abzuarbeiten und heute geht es dann endlich los.
Wie wir es schon letztes Jahr vorhatten, wollen wir in diesem Jahr die französische Küste erkunden und uns auch dort einen Platz für unser Winterlager suchen. Das bedeutet, dass wir das Auto wieder zurück nach Hause bringen müssen. Netterweise erklärt sich Philipp bereit, mitzukommen und die Rückfahrt zu übernehmen. Er und sein Freund Klaus wollen bei der Gelegenheit auch ein paar Tage Urlaub machen.
Und so geht es am späten Vormittag mit Anhänger los Richtung Niederlande. Ein paar mal geht es nur langsam voran und einige Raststätten sind noch geschlossen. Wir bekommen dann aber doch einen (oder vier) - aus der Sicht von Philipp leicht verspätete - Burger. Unterwegs haben wir sehr wechselhaftes Wetter, von strahlender Sonne bis zu heftigstem Regen ist alles dabei.
In Workum haben wir noch zwei Häuschen auf dem Campingplatz bekommen. Bei unserer Ankunft treffen wir gleich den Inhaber, der traurig ist, denn gerade musste er eine 17 Jahre alte Ziege einschläfern lassen. Glücklicherweise gibt es noch jüngere Exemplare.
Wir haben ein nette kleine blaue Hütte (siehe Titelbild) und Philipp und Klaus beziehen die Luxusversion mit überdachter Terrasse, wo wir dann auch gleich zusammen zu Abend essen. Morgen geht es dann in die Halle zur Triton, wo noch letzte Arbeiten vorgenommen werden sollen.




















