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Montag, 14. August 2023
Tag 79 - Schull und Durrus: Auf dem Boot und über den Berg
Heute bekommen wir Besuch und nehmen das zum Anlass, ein paar Schokoladen-Muffins zu backen......und das Boot insgesamt zu putzen und aufzuräumen. Das ist bei unseren ca. 10 qm Platz recht schnell erledigt.Dann geht es mit dem Dinghy an Land - heute bei Sonne ein sehr angenehmer Trip. Wir laufen in den netten kleinen Ort Schull - auch der ist recht übersichtlich und wir laufen die Hauptstraße entlang, kaufen Briefmarken und Lebensmittel und holen Geld am Automaten.Dann ist es schon Zeit für das Treffen mit unserer Freundin Heidi. Wie sich herausstellt ist sie geübte Bootfahrerin, denn die Familie hatte jahrelang ein RIB (großes Gummiboot).Wir sitzen gemütlich bei Tee und Kaffee im Cockpit (ohne Cockpitzelt!) essen die Muffins und haben uns viel zu erzählen. Der Hafen hier ist sehr geschützt und in der Bucht liegen zahlreiche Boote.Heidi hat uns netterweise zum Abendessen eingeladen und nimmt uns im Auto mit nach Durrus. Dazu müssen wir den Mount Gabriel überqueren und haben von oben einen wunderbaren Blick über die Bucht.Auf der anderen Seite geht es dann bergab Richtung Dunmanus Bay - alles ist grün (siehe auch Titelbild) und hügelig und über allem wölbt sich der Himmel mit immer wechseldem Wolkenbild.Natürlich gibt es auch nette Kühe, vermutlich Produzentinnen der Milch für die bekannte irische Butter. Wir sind jedenfalls ganz begeistert von der Landschaft und verstehen gut, das Heidi hier ein Haus hat.Wir werfen noch einen Blick auf den Ort Durrus und das "Old Warehouse" am Ende der Dunmanus Bay......und bekommen dann ein köstliches Abendessen in netter Gesellschaft - danke Heidi!Auf dem Rückweg gibt es wieder wunderbares Abendlicht über den irischen Hügeln - eine sehr schöne Stimmung.
Freitag, 12. August 2022
Tag 75 - Saint-Martin-de-Ré: Hitzefrei
Vor der gestern besichtigten Kirche (ebenfalls Saint-Martin) ist heute ein kleiner Künstlermarkt aufgebaut wir schauen uns die verschiedenen Stände an und sind besonders angetan von verschiedenen Aquarellen, die unter anderem Szenen von der Insel mit Hafenansichten und Landschaften zeigen.Wir unterhalten uns eine Weile mit dem Künstler Jean Marc Robin und suchen uns dann eine Ansicht von La Rochelle aus. Ich möchte nicht irgendeinen beliebigen Hafen haben, sondern mir ist es wichtig, den Ort zu erkennen. Ralf hatte ein anderes, kleineres Bild besser gefallen. Nachdem wir den Kauf abgeschlossen haben, bekommen wir dann netterweise noch das kleinere Bild geschenkt! Hier ist der Link zu einer Auswahl der Bilder - gekauft haben wir gleich das erste Bild oben links: KlickDanach werfen wir auch noch einen Blick in die Kirche. Sie ist seit dem 15. Jahrhundert diverse Male teilweise Zerstört und wieder aufgebaut worden und zeigt ein Sammelsurium von verschiedenen (wie wir finden recht uneinheitlichen) Baustielen. Wie immer zünde ich eine Kerze für meine Familie an. Es gibt diverse Heilige zur Auswahl, aber ich bleibe bei der Jungfrau Maria - Mutter zu Mutter sozusagen...In der Kirche waren die Temperaturen noch einigermaßen auszuhalten aber draußen ist es wieder sehr heiß. Wir essen noch ein Sandwich und überlegen, wo wir die heißesten Stunden des Tages verbringen können. Schließlich suchen wir uns einen Schattenplatz unter einem Baum auf den Befestigungsanlagen rund um den Hafen (natürlich auch diese von Vauban, mit dem wir es auf unseren Reisen schon öfter zu tun hatten). Ralf holt noch Wasser, Handtücher, Kissen (und natürlich ein paar Äpfel) und dann versuchen wir, uns möglichst wenig zu bewegen (siehe Titelbild). Erst gegen Abend gehen wir wieder auf die Triton zurück und dann ist es schon bald Zeit, die Fahrräder aufzubauen, denn wir sind bei unseren Freunden zum Abendessen eingeladen.Wir verbrinden einen sehr netten Abend mit leckerem Essen und guten Gesprächen - und wir spielen mit Bobby, die sicher Golden Retriever in ihren Vorfahren hat und begeistert verschiedene quietschende Spielsachen herbeibringt...Auf dem Heimweg können wir dann zum ersten Mal die über USB aufladbare Beleuchtung unserer Klappräder zum Einsatz bringen. Sie ist sehr hell, aber - wie ich finde - nicht ausreichend um alle Sandbunker und Schlaglöcher auf dem Fahrradweg sicher zu umfahren. Letztendlich kommen wir aber gut wieder zurück zum Boot. Dort nehmen ich dann den Kampf mit dem schlechten Internet auf, um mein Blog schreiben zu können...
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