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Sonntag, 12. Oktober 2014

Koblenz 2014

Zur letzten Regatta im Jahr geht es traditionell nach Koblenz - dort ist dann die Gelegenheit, unsere Segelfreunde ein letzten Mal zu treffen. Wir hatten am Samstag strahlende Sonne, aber leider nicht wirklich guten Wind:
Samstag abends dann noch Parkettsegeln (=Tanzen) mit gutem Essen und schöner Musik. Sonntag war es dann zunächst nebelig, eine ganz besondere Stimmung auf der Schlepptour Moselaufwärts...
 ...warm gekleidet war es trotzdem eine schöne Tour und wieder ein ganz besonderes Erlebnis...
...in Winningen gab es dann Zwiebelkuchen und Federweißen und auch die Sonne ließ sich wieder blicken...
 ...bei blauem Himmel  und leichten Winden ging es dann zurück zum Segelclub...
 ...wo dann die Sieger und das Saisonende gefeiert wurden.

Sonntag, 13. Oktober 2013

Koblenz 2013

Traditionell ist unsere letzte Regatta auf der Mosel in Koblenz. In diesem Jahr warteten wir Samstag aber leider vergeblich auf Wind:
Statt dessen hatten wir Spaß an Land, probieten schon mal den Federweißen und konnten uns abends bei Parkettsegeln im Clubhaus austoben!
Am nächsten Morgen gabe es dann opulentes Frühstück:
Dann wurden zwei Kurzwettfahren bei schwachen Winden gesegelt...
...bevor es dann im Schlepp die Mosel aufwärts...
...zum nächsten kulinarischen Highlight ging:
Bei strahlender Sonne war dann der Rückweg kein Problem:
Nun ist die Saison leider schon wieder zu Ende und es ist Winterschlaf für unsere Dyas angesagt.
Ergebnisse: Klick - Fotoalbum:  Klick

Dienstag, 14. Juni 2011

Rheinwoche 3

Auch am Montag ging es wieder auf die Mosel und dieses mal war - aus seglerischer Sicht - gutes Wetter, nämlich ausreichend Wind für einen schöne Wettfahrt. Wir hatten viel Spaß und auch keine weiteren Havarien, das Boot lief absolut super, besonders auf den langen Raumgängen konnten wir gut aufholen. Das war auch sehr nötig, denn bei der Startkreuz sind wir nur in Abwinden herumgegurkt. Zum Schluss hatten wir gut bis zur Spitzengruppe aufgeschlossen, aber dann kam schon die Ziellinie...
Gewonnen hat in der Dyas-Klasse ganz überlegen Jens Leicher:
Nach dem Kranen konnten wir dann den Schaden von unserem Tonnen-Ramming "bewundern":
Die Siegerehrung fand wieder auf der "Eureka" statt. Neben Preisen für die verschiedenen Startgruppen gab es jede Menge Wanderpreise und natürlich das Blaue Band für das schnellste Schiff nach gesegelter Zeit. Netterweise war es das Team mit der weitesten Anreise aus London - Herzlichen Glückwunsch!
Weiter Bilder und vier kleine Filme gibt es hier und hier.

Montag, 13. Juni 2011

Rheinwoche 2

Auch am Sonntag wieder strahlende Sonne und kein Wind - gut für uns, denn wir konnten unsere Reparaturen fertigstellen. Erst einmal das gerissene Fall mit einer neuen Hülse versehen:
Dann bekamen wir noch ein neues, leichteres Spi-Fall, denn mit dem alten sah der Spinnaker bei wenig Wind aus wie ein Ar...äh...Brötchen. Und zur Befestigung des reparieren Großfalls haben wir einen Fallenstopper eingebaut, der sich dann auch gleich sehr gut bewährt hat - danke Jens!
So ausgerüstet ging es dann nach dem Mittagessen wieder an den Start - und auch dieses Mal lief es zunächst  gut für uns. Das neue Schiff springt wirklich schnell, wir versuchten, jeden Windhauch und jeden Dreher zu nutzen und wir gingen als erste um die Tonne. Danach war dann Spi angesagt und bei schwachem, drehendem Wind entschieden wir uns für eine Halse - leider ohne zu bemerken, dass "Hitzewelle" mit Wegerecht von hinten herankam. Wir schauten beide zurück und Ralf konnte eine Kollision mit dem Schiff gerade noch abfangen. Aber es ist auch nicht gut, nach hinten zu schauen und nach vorne zu segeln - rumms - das war die nette, grüne Fahrwasser-Tonne... Und kringeln mussten wir auch noch... Trotzdem haben wir weitergekämpft und hatte bis zum Leefass den Rückstand schon fast wieder aufgeholt. Aber damit war es noch nicht vorbei: in einer plötzlichen (nicht angesagten) Wende konnte ich das Trapez nicht schnell genug aushängen und bekam den Baum direkt aufs Auge. Opfer wurden meine Augenbraue und ein Brillenbügel.
Aber eine Sonnenbrille war dann für eine abendliche Seilbahnfahrt über den Rhein...
...und den Besuch der Bundesgartenschau auch nicht erforderlich.

Sonntag, 12. Juni 2011

Mosel...äh...Rheinwoche 1

Das Niedrigwasser fordert Opfer, in diesem Fall die Rheinwoche, die auf den Moselstausee verlegt werden musste. Aber das konnte uns natürlich nicht abhalten und wir reisten schon am Freitag an, um das Schiff in Ruhe ins Wasser zu bringen und an der Eröffnung teilzunehmen. - Am Samstag morgen ging es dann zunächst sehr gemütlich los - schwacher Wind der alle Flautentricks erforderlich machte. Trotzdem konnte eine Wettfahrt gezeitet werden und wir verholten zum Mittagessen auf das eigens gecharterte Passagierschiff "Eureka". Nachmittags ging es dann wieder aufs Wasser und wir starteten sehr gut zur zweiten Wettfahrt, die aber nach kurzer Zeit abgeschossen werden musste. Aber inzwischen war der Wind etwas besser geworden und auch der nächste Start gelang uns gut. Ich konnte sogar ins Trapez als es plötzlich einen Knall gab und das Groß von oben kam: Fall gerissen! Genau an der Kugel ganz oben!
Das konnten wir mit Bordmitteln nicht beheben uns so mussten wir leider zurück an Land,. Von dort aus durften wir dann zusehen, wie es aus einer schwarzen Wolke richtig blies und die Boot nur so über das Wasser rasten. Einige Piraten kenterten - genau vor einem Berufsschiff! Aber dank der vielen Helfer konnten alle problemlos gerettet werden.
Wir waren auch nicht faul und versuchten, das Fall wieder in den Mast einzuziehen. Dabei half die tolle Wendeltreppe an der Moselbrücke mit stufenloser Mast-Befestigung:
Danach ging es dann durch Schleuse und Brücken doch doch noch zu einer Fahrt auf dem Rhein.

Montag, 18. Oktober 2010

Koblenz 2010

Saisonabschluss in Koblenz: Samstag ging es ein Stück die Mosel hinauf um dort drei Läufe zu segeln. Zunächst bei schwachem Wind, der aber etwas zunahm. Die Bedingungen waren wieder abwechslungsreich, denn es gab teilweise extreme Winddreher. Zwischendurch wurden wir auch noch mit einem Regenschauer geduscht, aber das ist ja mit der richtigen Kleidung kein Problem. Am Abend im Klubhaus war wieder für leckeres Essen und gute Unterhaltung gesorgt. Beim Parkettsegeln lernte ich die ersten Salsaschritte und auch sonst hat das Tanzen wieder viel Spaß gemacht. 


Sonntags wurden wir dann die Mosel bis Winningen heraufgeschleppt und dort mit Zwiebel- bwz. Hackfleischkuchen, Wüstchen und Getränken bestens versorgt. So gestärkt kreuzten wir dann die Mosel herunter - teilweise war es eher ein Treiben - und setzten und mit der Großschifffahrt auseinander. Nach einer Stunde wurde dann die Ziellinie ausgelegt - und wie es immer so ist: nach der Zieldurchfahrt kam dann noch netter Wind, so dass ich auf der Rückfahrt zu Club doch noch ins Trapez konnte. Die One4Two blieb in Koblenz, wo sie von Jens gepflegt wird. Und dann wollen wir sie verkaufen, denn in der nächsten Saison werden wir mit einer Swiss-Dyas unterwegs sein - also: unser Boot ist in gute Hände abzugeben. Bei Interesse bitte melden!


Weitere Bilder von der Regatta in Koblenz gibt es hier.

Montag, 19. Oktober 2009

Koblenz 2009


Nun ist die Saison vorbei, die letzte Regatta in Koblenz ist gesegelt und unser Boot kommt jetzt ins Winterlager. Auf und an der Mosel war es wieder schön: am Samstag sind wir 5x gestartet und konnten dann drei anspruchsvolle Läufe segeln -  Böen, Dreher, es war alles dabei. Wir haben uns - auch weil einige Auswärtige "ein Unterwasser-Grundstück" gekauft haben - mit jedem Lauf verbessert und landeten auf dem 10., dann auf dem 7. und in der dritten Wettfahrt sogar auf dem 2. Platz. Und das, obwohl Ralf sich kurz hinter der ersten Tonne mal schnell ins Wasser verabschiedete: beim Spinnakern in Lee sitzend den Baum nach vorne gedrückt, die Ausreitgurte nicht richtig erwischt und schwupps, über Bord gerutscht.... Aber glücklicherweise hatte Ralf die Großschot noch in der Hand, konnte sich an der Bordwand hochziehen und ich habe ihn dann mit einem kurzen Ruck an der Schwimmweste wieder ins Boot geholt. Bei der ganzen Aktion stand der Spi und wir haben keinen Platz verloren!

Abends war dann leckeres Abendessen (besonders hervorzuheben ist das köstliche Nachtisch-Buffet), Segel-Filme, Seemannslieder und  "Parkettsegeln" im Clubhaus angesagt. Sonntag Morgen wurden wir dann durch wunderschöne aber kühle Herbstlandschaft bis nach Winningen geschleppt, wo uns schon Zwiebelkuchen und Federweißer erwartete. Pünktlich um 14.00 Uhr starteten dann die Dyas zum blauen Band und zu einer interessanten Segelerfahrung. Ohne den Kurs zu ändern, durften wir kreuzen (mit "automatischer" Wende), während wenige Meter vor oder hinter uns andere Boote den Spi ziehen konnten. Sehr merkwürdig... Das Wett-Treiben moselabwärts wurde dann auch abgeschossen, so dass es bei den drei Läufen von Samstag blieb: für uns der 6. Platz und als beste Fritz-Dyas das schöne Halbmodell als Wanderpreis.

Weiter Fotos sind sind hier zu sehen.