Donnerstag, 23. Dezember 2010

Weihnachten!

In diesem Jahr gibt es kein Boot, sondern einen Traktor auf dem Linolschnitt - ich wünsche allen schöne Weihnachtstage!

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Logo

Der Arbeitsname für unser neues Schiff ist "Dick und Doof" (Motto: "Ich habe das Schiff nach meiner Frau benannt...") und da habe ich mal ein bisschen mit einem Logo experimentiert.

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Sailart-Fashion

So außerhalb der Segelsaison gibt es nicht so viele Neuigkeiten. Daher freue ich mich, hier die ersten Entwürfe für meine Jacke von Sailart-Fashion zeigen zu können. Ich habe mir das schöne Teil vor einiger Zeit bestellt (siehe hier) und nun hoffe ich, dass die Jacke vor Weihnachten fertig wird!

Samstag, 23. Oktober 2010

Neues Boot - neues Glück!

Als wir vor mittlerweile vier Saisons unsere One4Two kauften, hatten wir eigentlich gemütliches Fahrtensegeln auf unserem See, dem Rhein oder im Herbsturlaub auf den friesischen Kanälen geplant. Entsprechend wurde das Boot ausgewählt (eine rund 30 Jahre alte Fritzmeier, allerdings von Jens Leicher refittet, denn wir wollen segeln und nicht schrauben...) und mit einer Motorhalterung nachgerüstet.

Dann sind wir auf die ersten Regatten gefahren und haben - spätestens nach unserer zweiten Regatta 2008 in Medemblik - wieder Blut geleckt. Regatta ist dann doch noch mal anderes Segeln als nur auf dem See hin- und herfahren. Da wird eben auch bei mehr Wind der Spi gezogen - bei den anderen geht es ja auch... Wir fingen an, uns mit dem Trimm zu beschäftigen und stellten fest, dass wir die Angaben bei unserem Boot nicht umsetzten konnten, denn die Wanten stehen weiter vorne als bei den "modernen" Booten. Irgendwann kam dann der Wunsch nach einen neuen Boot auf, am liebsten eine Swiss Dyas. Im Spaß habe ich dann gesagt: "Na gut, aber nur wenn wir es mit diesem Boot in die erste Hälfte der Rangliste schaffen!" Denn ich glaube, dass es nicht (nur) das Boot ist, was den guten Segler ausmacht. Da kommen dann auch noch Faktoren wie Trimm, Segelmanöver, Tonnenmanöver, Starten,  Taktik, Wetter- und Revierkenntnisse, Konzentration, Kondition etc. dazu.

Tja, und dieses Jahr sind wir (knapp) in der ersten Hälfte und es ergab sich die Gelegenheit für eine Dyas, die alle unsere Vorstellungen erfüllte... Nun bin ich gespannt auf die Ergebnisse im nächsten Jahr, denn am Boot liegt es dann ganz bestimmt nicht mehr, wenn wir nicht gewinnen :-)!

Montag, 18. Oktober 2010

Koblenz 2010

Saisonabschluss in Koblenz: Samstag ging es ein Stück die Mosel hinauf um dort drei Läufe zu segeln. Zunächst bei schwachem Wind, der aber etwas zunahm. Die Bedingungen waren wieder abwechslungsreich, denn es gab teilweise extreme Winddreher. Zwischendurch wurden wir auch noch mit einem Regenschauer geduscht, aber das ist ja mit der richtigen Kleidung kein Problem. Am Abend im Klubhaus war wieder für leckeres Essen und gute Unterhaltung gesorgt. Beim Parkettsegeln lernte ich die ersten Salsaschritte und auch sonst hat das Tanzen wieder viel Spaß gemacht. 


Sonntags wurden wir dann die Mosel bis Winningen heraufgeschleppt und dort mit Zwiebel- bwz. Hackfleischkuchen, Wüstchen und Getränken bestens versorgt. So gestärkt kreuzten wir dann die Mosel herunter - teilweise war es eher ein Treiben - und setzten und mit der Großschifffahrt auseinander. Nach einer Stunde wurde dann die Ziellinie ausgelegt - und wie es immer so ist: nach der Zieldurchfahrt kam dann noch netter Wind, so dass ich auf der Rückfahrt zu Club doch noch ins Trapez konnte. Die One4Two blieb in Koblenz, wo sie von Jens gepflegt wird. Und dann wollen wir sie verkaufen, denn in der nächsten Saison werden wir mit einer Swiss-Dyas unterwegs sein - also: unser Boot ist in gute Hände abzugeben. Bei Interesse bitte melden!


Weitere Bilder von der Regatta in Koblenz gibt es hier.

Samstag, 9. Oktober 2010

Absegeln 2010

Zum Absegeln im Segelclub mussten wir uns etwas einfallen lassen, denn unsere Dyas steht ja schon für die nächste Regatta in Koblenz. Also habe wir uns entschlossen, wieder den Club-470er zu aktivieren. Damit es nicht so langweilig ist, habe wir noch einen Spi besorgt. Wie sich herausstellte kennt Ralf noch ein Mitglied er Klassenvereinigung aus 420er Tagen. Und der hat uns dann günstig ein sehr hübsches Segel verkauft.

Bei wunderbar warmen Wetter haben immerhin 20 Schiffe aller Art ihre Runden auf dem See gezogen. Der Wind kam pünktlich zu Start und legte immer mehr zu, so dass es immer besser lief. Bei uns allerdings mit Schwierigkeiten, denn der Toppnant des neuen 470er Spis verabschiedete sich regelmäßig, das Schwert kam immer wieder ungewollt hoch und aus irgendwelchen Gründen hatten wir mehr und mehr Wasser im Schiff. Das hat uns aber nicht von einem heißen Rennen mit J. im Laser abgehalten. Fuhren wir beim ersten Mal noch mit respektvollem Abstand um die Fontäne so wurden die Runden immer enger (und nasser) um nur ja keine Höhe zu verschenken...  

Samstag, 2. Oktober 2010

Medemblik 2010: Abschlusstag

Auch am Samstag starteten wir mit gutem Wind, der leider über den Tag kontinuierlich schwächer wurde. Dafür kam dann wieder die Sonne heraus. Wir waren etwas frustriert, denn unsere recht guten Kreuzen nützen uns nichts - bei den Raumgängen konnten wir nicht mithalten: je weniger Wind und je platter der Kurs umso schlechter waren wir. Insgesamt reichte es dann zum 12. Platz von 20 Teilnehmern. Abends gab es dann wieder Buffet im Dreimaster - viel besser als letzten Jahr!

Es war eine wunderbare Zeit in Holland, phantastisches Segeln, sehr nette Gesellschaft und gutes Essen. Wenn es möglich ist, sind wir nächstes Jahr gerne wieder mit dabei. Auf dem Rückweg haben wir dann das Boot gleich in Koblenz abgestellt, denn da wollen wir in zwei Wochen Regatta segeln.

Weiter Bilder aus Holland gibt es hier.

Freitag, 1. Oktober 2010

Medemblik 2010: Traumsegeln

Heute hatten wir optimale Bedingungen: Sonne, nicht zu kalt und vor allem ganz toller Wind. Die lange Anreise lohnt sich wirklich, denn so können wir auf unseren Revieren nicht segeln. Alle Manöver klappten prima und auch das Spi-Trapez-Training hat sich bezahlt gemacht. Nur für die Cam brauchen wir noch einen besseren Platz:

Donnerstag, 30. September 2010

Medemblik 2010: Abendstimmung

Auch dieses Jahr wollen wir wieder in Holland Regatta segeln. Glücklicherweise können wir schon am Donnerstag fahren und so haben wir eine sehr angenehme Reise und Zeit, in Ruhe das Boot aufzubauen und zu kranen.

Sonntag, 26. September 2010

Waschtag

Nur geht die Saison schon wieder ihrem Ende zu. Unsere Dyas kommt aus dem See, denn wir wollen noch Regatta in Medemblik und Koblenz segeln. Wir nutzen die Gelegenheit, das Unterwasserschiff gründlich zu reinigen.

Samstag, 18. September 2010

Regatta in Langen

Regatta in Langen - Paul ist mit dem "Hellblaubär" unterwegs. Auch W. und M. aus dem Club sind dabei und absolvieren bei eher schwachem Wind insgesamt 4 Läufe.

Mittwoch, 15. September 2010

Vorbereitungen

Wunderbare Sonne am See, aber leider gar kein Wind. Wir feiern mit "Marilyn" und "Mr. President" und nutzen die Zeit um den 470er zu überprüfen und den Toppnant neu einzuziehnen, denn wir wollen beim Absegeln mit Spi fahren. Außerdem verpacken wir einen Laser, denn Paul will auch mal auf Regatta gehen.

Samstag, 4. September 2010

Safety first!

Heute haben wir ein umfangreiches Sicherheitstraining im Segelclub absolviert: Informationen über Rettungs- und Sicherheitsmittel, Demonstrationen und Übungen zur Wasserrettung durch die DLRG, Test von selbst-aufblasenden Schwimmwesten und als Highlight wurde dann noch eine Rettungsinsel aktiviert und wir konnten Aus- und Einsteigen üben. Dabei kam jetzt endlich mal die Cam zu Einsatz:


Außerdem wurden verschiedene Signalmittel vorgestellt: Fackeln für die Nacht und Rauch für den Tageinsatz.



Samstag, 28. August 2010

Die Welt ist rund!

Zumindest sieht die Welt mit meiner neuen Kamera rund aus. Ich bin noch in der Experimentalphase und mit den Ergebnissen nicht zufrieden. Insbesondere ist es doof, wenn die Batterien leer sind und dann gerade in den wirklich actionreichen Szenen keine Kamera läuft...

Samstag starteten wir wieder einen Rhein-Segel-Versuch, mussten aber mangels Wind abbrechen und konnten die Einfahrt in den See nur paddelnderweise wieder erreichen. Sonntag war dafür richtig guter Wind und wir nutzen die Gelegenheit, um Spi-Trapez auf spitzen Kursen zu trainieren. Da bin ich noch nicht so fit und der Wind war sehr böig. Jedenfalls wären wir beinahe umgefallen, ich stand voll im Trapez und konnte gerade noch die Schot loswerfen, sonst... - ja, und eben keine Cam dabei. Daher nur diese langweilige Rheinbild.

Nicht langweilig war aber die Kielzugvogel-Regatta am See, bei der die allerschönsten bedruckten Segel der Art on Sail gezeigt wurden. An Land waren verschiedene Stände aufgebaut: Infos zu den Künstlern, Wein und  ein phantastische Auswahl von aus Segelstoff genähten Jacken und Taschen.
Seitdem ich diese Jacken das erste Mal gesehen habe, schleiche ich darum herum. Und nun war es endlich so weit: ich werde mir eine maßgefertigte Jacke von Sailart-Fashion zum Geburtstag schenken lassen.

Sonntag, 22. August 2010

Neues Spielzeug

Damit ich beim Segeln - speziell mit Spi - die Hände frei behalte, habe ich mir eine "Aktion-Cam" gekauft. Das Teil hat ein 170 Grad Weitwinkel, eine Wasserdichte Hülle und kann fotografieren und filmen. Natürlich in eher mäßiger Qualität. Heute habe ich die ersten Versuche gestartet, oben zu sehen ist ein Screenshot aus einem Video. Richtig eingesetzt gibt es wahrscheinlich ein paar witzige Bilder. Auch sonst hatten wir ein schönes Wochenende am See: Tanzen auf dem Sommerfest, Schwimmen, mit netten Leuten schwätzen und natürlich eine Runde segeln.

Samstag, 7. August 2010

Urlaub 14: Letzer Abend

Dieser wunderbare Abendhimmel ist auch gleichzeitig der letzte für unseren Urlaub. Heute sind wir nochmal mit dem Fahrrad unterwegs gewesen, sind in den Untergrund gegangen und haben uns große Eisbecher gegönnt. Dann haben nette Clubkollegen noch zur Einweihungsparty eingeladen. Morgen heißt es dann packen und wieder nach hause.

Urlaub 13: Nochmal Rhein

Die Windrichtung ist noch besser als gestern und wir wagen uns wieder auf den Rhein. Mit allen Tricks kommen wir unter Spinnaker "um die Ecke", doch wenig später dreht der Wind um 180 Grad und bricht dann ganz zusammen. Die Rückfahrt ist dann eher ein Heruntertreiben und die Einfahrt in den See schaffen wir paddelderweise. Ich mache ein paar Experimente mit dem Selbstauslöser. Abends ist wieder Beamer und Leinwand angesagt. Diesmal bewundern wir Urlaubsbilder aus Elba - da kann man auch segeln...

Donnerstag, 5. August 2010

Urlaub 12: Rheintour

Endlich Rheinwind, den wir nutzen um bis zur zerstörten Brücke zu spinnakern. Wir brauchen gegen die starke Strömung über eine Stunde, dafür geht es dann trotz kreuzen mit dem Strom in 20 Minuten wieder zurück in den See. Vorher waren wir auch schon sportlich, denn nach unserem üblichen Radfahren und Schwimmen habe ich noch gegen die Jugend Tischtennis gespielt - immerhin zwei von vier Spielen gewonnen. Nach unserem Segelausflug besuchten wir noch eine Führung durch eine Tomi Ungerer Ausstellung: Gedanken bleiben frei. Ein schöner Titel und ein interessantes Erlebnis!

Mittwoch, 4. August 2010

Urlaub 11: Kartoffeln

Kartoffeln mit Quark sind einfach lecker, besonders wenn die Kartoffeln frisch gestoppelt werden. Auch sonst hatten wir einen sehr schönen Tag: Schlafrekord, das übliche Radfahren zum Bäcker und Schwimmen im See, tolles Segeln (bei schönem Wind Spitrapez geübt), Eisessen und dann noch die von Ralf gezauberten kulinarischen Köstlichkeiten!

Dienstag, 3. August 2010

Urlaub 10: Kino

Wir haben ja schon einige Male hier mit Beamer und Leinwand drinnen und draußen Filme geschaut, aber in einem richtigen Kino ist das ja doch noch mal etwas anderes. Vorher gab es noch einen kurzen Shopping-Trip, einen Mac-Run und nachher ein leckeres Eis beim erprobten Italiener. In welchem Film wir waren? Paul spielt gerade eine Szene nach...  (wink@Schwesti - das war wirklich ein guter Tipp!)

Montag, 2. August 2010

Urlaub 9: Wechselhaft

Anders als auf dem Bild schien heute überwiegend die Sonne. Nur Abends gab es ein Gewitter mit heftigem Regen. Der Tag begann sehr ruhig, da kinderlos. Und es war ganz ungewohnt, beim Bäcker nur 5 und nicht 15 Brötchen zu kaufen... Aber nachmittags kamen dann zumindest drei "Kinder" zurück. Teilweise zu Fuß, da die Spezialisten ihre Fahrräder mit L. zusammengeschlossen hatten, der erst morgen wieder bei uns ist...

Sonntag, 1. August 2010

Urlaub 8: Sonne und Wind

Heute hatten wir wunderbares Wetter: warm aber nicht heiß, Sonne und ausreichend Wind um nett über den See zu segeln. Zumindest wir haben spitze Spi-Kurse geübt und Paul hat sich - zum Teil alleine - im 420er amüsiert. Die anderen Jungs haben Tischtennis und Fußball gespielt und waren natürlich schwimmen.

Samstag, 31. Juli 2010

Urlaub 7: Museum

Mit diesem Wasserfahrzeug hat Rüdiger Nehberg schon den Atlantik überquert (The Tree), nun steht es im Museum. Leider waren sowohl das Museum als auch das LANZ-Treffen eher enttäuschend. Aber das Große Grillen am Abend war toll! Wir bekamen dann auch noch ein beeinduckendes Feuerwerk am See geboten. Vielleicht war es keine so gute Idee, direkt danach ein Feuer anzuzünden, denn die Sirenen und das Blaulicht war dann die Feuerwehr, die zu uns wollte...

Donnerstag, 29. Juli 2010

Urlaub 6: Fischerfest

Nun ist die Familie komplett, denn heute ist auch noch Jan mit seinem Freund J. gekommen. Bei wunderbarem Wetter genießen wir den Tag mit Schwimmen, Radfahren, Walken, Essen und Faulenzen. Abends besuchen wir das Fischerfest auf der anderen Rheinseite und fahren eine Runde Riesenrad. Danach gibt es wieder Freiluftkino im Club.

Urlaub 5: Radtour

Heute waren wir alle sportlich unterwegs. Erst morgens mit dem Rad zum Bäcker, dann Schwimmen im See und nach dem Frühstück eine nette Radtour: 25 km hin, Führung im Dom, Eisessen, Shopping (Schuhe und Bücher) und dann die 25 km wieder zurück. Danach haben wir dann noch eine große Portion Schinkennudeln vernichtet.

Mittwoch, 28. Juli 2010

Urlaub 4: Regen

Während ich heute daheim nach Büro und Wäsche schaute und diverse vergessene Sachen zusammensuchte, amüsierten sich die "Männer" am See. Je nach persönlicher Vorliebe waren das Segeln, die Welt von Monstern befreien oder JD beim Retten der Patienten zusehen. Wie man sieht, war die Laune prächtig. Heute blieb die Küche kalt (und nass) und wir vertagten uns in die Pizzeria und danach zum Mäxchen spielen ins Clubhaus.

Dienstag, 27. Juli 2010

Urlaub 3: Segeln

Nordic Walking, Schwimmen, Segeln, Radfahren - der Tag heute war sportlich! Paul und E. versuchten es mit gutem Erfolg im 420er - sogar mit Trapez und Spi. Abends gab es dann großes Grillen und danach noch Freiluftkino.

Montag, 26. Juli 2010

Urlaub 2: Regen

Nach viel Regen gab es am Abend noch Sonne durch ein Wolkenloch. Bei Windstille ruht sich One4Two auf ihren Liegeplatz aus. Wir hatten auch einen netten faulen Tag, waren Schwimmen und haben uns sonst im Wesentlichen mit Nahrungsbeschaffung, Zubereitung und Vernichtung beschäftigt.

Sonntag, 25. Juli 2010

Urlaub 1: Modellboote

Unser erster Urlaubstag - für die großen Boote reicht der Wind zunächst nicht, daher versuchen wir es mit den Modellbooten. Außerdem gibt es Frühsport, ausgiebiges Mittagessen mit nettem Besuch und einen schönen Abendspaziergang an den Rhein.

Sonntag, 18. Juli 2010

Daheim

Wir bringen die One4Two wieder zurück - sie wird jetzt erst einmal eine Weile am See bleiben. Begleitet werden wir von Jan & J., die bei wenig Wind Pauls Laser ausprobieren. Folgerichtig gewinnt beim Wettrennen Seglen gegen Schwimmen auch die Schwimmerin.

Samstag, 10. Juli 2010

Segelfreizeit

Während wir uns auf der Ostsee herumtrieben, war Paul auf dem Ijsselmeer und auf der Nordsee unterwegs. Mit einer Jugendgruppe (18 Kinder, 4 Betreuer und 2 Besatzungsmitglieder) besuchte er von Enkhuisen aus Harlingen, Vlieland, Makkum und Stavoren. Alle hatten viel Spaß.
Der Wind war gut und so ging es schnell und manchmal feucht voran.
Ein besonderes Highligt war das Trockenfallen im Watt vor Vlieland.
Einen kleinen Eindruck  des Segelerlebnisses gibt dieser Film (alle Fotos und Videos sind von Paul).


Mittwoch, 7. Juli 2010

Letzter Tag :-(

Sieben Läufe waren schon absolviert, also fehlten noch zwei Starts. Heute gab es wieder mittleren Wind, der später abnehmen sollte. Da die Laser schon mit ihrer Regatta fertig waren, konnten wir auf einer Bahn direkt vor dem Hafen segeln und hatten nur einen kurzen Weg zum Start. Die erste Wettfahrt des Tages lief soweit ohne Katastrophen. Bei letzen Start gab es mal wieder einen allgemeinen Rückruf - und danach wurde mit schwarzer Flagge gestartet. Ich sage noch: "Vorsicht!", aber welcher Steuermann hört schon auf seinen Vorschoter... Jedenfalls standen wir und einige andere auf der "Todesliste" und durften schon zum Kranen nach hause  fahren - schade! Internationale Deutsche Meister wurden Christian Kellner und Michael Klügel, die mit einer Wildcard gestartet waren, vor Holger Süße/Frank Bender und Detlef Schweizer/
Norbert Schmidt. Herzlichen Glückwunsch!


Weitere Fotos gibt es unter: hier
Weitere Filme gibt es unter: hier

Dienstag, 6. Juli 2010

Käse-Chaos

Nach mittlerem und leichtem Wind durften wir heute den Starkwind-Trimm ausprobieren, denn es war 4 in Böen 5 Bft angesagt - und die gab es dann auch. Da der Wind aus NW kam konnte sich dazu noch eine nette  Welle aufbauen. Und wie immer haben wir auch in dieser Regatta viel gelernt:
  • Bei Kreuzen mit Welle kommt durch das Spi-Loch eine Menge Wasser ins Boot
  • Die Lenzer werden durch die Wellen möglicherweise wieder zugedrückt
  • Gerne rutschen auch Leinen durch die Lenzklappen
  • Besonders Leinen mit Knoten gehen nur schwer wieder raus
  • Dadurch sammelt sich eine Menge Wasser im Schiff
  • Mit Wasserballast segelt selbst eine Dyas schlechter
  • Außerdem schwimmt die Tasche mit den Brötchen auf und fällt um
  • Alufolie kann leicht durch hin- und herschütteln in Seewasser entfernt werden
  • Butter und Wasser bilden eine ideale Gleitfläche auf dem Cockpitboden
  • Brötchen sind wasserlöslich
  • Käse und Schinken eher nicht
  • Dafür lassen sich die Lenzklappen mit Käsescheiben hervorragend wasserdicht verschließen
Neben diesen hochinteressanten Experimenten haben wir auch noch den Spi beim Bergen um den Bug gewickelt und ich habe ausprobiert, wie es so ist bäuchlings auf dem Vorschiff liegend die Schoten wieder zu klarieren: ziemlich wackelig, ziemlich nass und ziemlich rutschig... Außerdem sind wir noch leicht gerammt worden und haben versucht, den Kurs durch Auslassen einer Tonne zu verkürzen - keine so gute Idee, denn Zurückfahren kostet dann auch noch Zeit. In der dritten und - leider - letzten Wettfahrt des Tages hatten wir dann die Baustellen soweit im Griff und konnten das wunderbare Segeln in vollen Zügen genießen. Dafür sind  wir auf dieses Revier gekommen und es hat unglaublich viel Spaß gemacht! Leider mussten wir dann wieder zurück, aber auch die Rückfahrt wurde zum Erlebnis: mit leicht achterlichem Wind surften wir  minutenlang wie ein Speedboot auf den Wellen. Jens hat sogar im Surf ein Beiboot überholt! Einfach nur genial!!!

Leider lassen sich Wellen nicht so richtig im Film wiedergeben, aber hier ist ein kleiner Eindruck:

Wesentlich entspannter war dann die abendliche Fahrt per Schiff nach Rostock. Bei wunderbarem Wetter und ausgesprochen trockenen Kommentaren des Kapitäns konnten wir uns am leckeren Büffet stärken.

Montag, 5. Juli 2010

Schwachwindig

Es war wieder Warten angesagt, denn zunächst rührte sich kein Lüftchen. Erst mittags kam leichter Wind auf und wir segelten gemächlich zu unserer Bahn. Heute waren wir alleine und mussten nicht auf andere Klassen Rücksicht nehmen. Auch die Regatta verlief dann eher gemütlich. Glücklicherweise waren wir schon nach einem Lauf erlöst und durften unter Spi nach Hause fahren. Im engen Fahrwasser ging es dicht an den großen Fähren vorbei. Abends besuchten wir noch die Versammlung der Klassenvereinigung.

Sonntag, 4. Juli 2010

Endlich segeln!

Der erste Start war für 11.00 Uhr angesetzt, aber zunächst gab es eine Startverschiebung. Aber dann durften wir doch auslaufen und die gut drei sm bis zum Feld „Charlie“ segeln. Dort wurden zunächst die Streamlines gestartet. Dann wären eigentlich die Dyas dran gewesen, aber durch einen Massenfrühstart verzögerte sich die der nächste Start so lange, dass wir erst den Zieldurchgang der Streamlines abwarten mussten. Danach kamen aber doch noch drei schöne Läufe zusammen. Anders als auf unserem kleinen See konnten wir richtig lange Schläge segeln und uns mit Wind und Welle auseinander setzen. Auf der Kreuz klappt das sehr gut, aber die Spigänge waren eine Katastrophe… Ich bin für üben und Ralf ist für neues Schiff kaufen…

Samstag, 3. Juli 2010

Vermessen

Heute wurden Segel, Ankerleinen und Schleppleinen vermessen. Das gestaltete sich eher langwierig, denn die Stempel mussten im Kopf angebracht werden. Daher  war auf- und wieder zusammenrollen angesagt. Bei 36 Booten und zwei Satz Segelen pro Mannschaft eine tagfüllende Aufgabe. Die Ankerleinen sollten um 16.30 Uhr vermessen werden – ein idealer Termin, besonders, wenn man kein Fußballfan ist….  Wir gingen noch eine Runde in die Stadt und ich sah dann die spektakuläre 2. Halbzeit des Spiels Deutschland – Argentinien im Festzelt: ein Erlebnis!

Freitag, 2. Juli 2010

Hitzewelle

Heiß, heißer, Warnemünde. Morgens konnten wir noch in Ruhe unser Boot aufbauen und ins Wasser kranen. Außer uns liegen auch noch fast 280 Laser an der Mittelmole. Danach besorgen wir noch Obst und Getränke in der Stadt. Außerdem starteten wir einen Segelversuch. Leider verließ uns unterwegs der Wind und die Rückfahrt war dann eher mühsam.- Den Rest des Tages drückten wir uns im Schatten des Autos herum und beobachteten, wie Jens heldenhaft um die Plätze für die Dyas-Segler kämpfte.

Donnerstag, 1. Juli 2010

Höllentrip

Nach intensiven Tagen mit viel Arbeit ging es am Donnerstag endlich los Richtung Warnemünde. Bis 12.00 Uhr war der Bus geladen und das Schiff gewaschen und angehängt. Kleinere Probleme wir z.B. der passende Adapter für die Stromversorgung des Anhängers wurden problemlos erledigt. Bis Kassel lief alles prima und wir stoppten dort für ein kurzes Mittagessen. Kaum waren wir losgefahren, standen wir schon im Stau. Es war Stop an Go angesagt und das alles bei glühender Hitze. Als ich nach einer Weile wieder anfahren wollte, brachte der Motor keine Leistung mehr – und auch Ralf konnte ihn nicht wieder zum Leben erwecken. Also führen wir auf den Seitenstreifen und riefen den ADAC an. Der empfahl, ein Warndreieck aufzustellen und das Auto zu verlassen, bis ein gelber Engel uns  aufsuchen würde. Wir setzten uns also in den Schatten auf die Verkehrsinsel und beobachteten zwei Geisterfahren, die den Stau gerne umgehen wollten, aber an der Ausfahrt vorbei gefahren waren… Wer nicht kam war der gelbe Engel, stattdessen meldete sich ein Abschleppdienst der 480 Euro kassieren wollte! Lieber versuchten wir den Motor wieder zu starten. Mittlerweile war er soweit abgekühlt, dass er wieder ansprang. Um die Temperatur zu halten, war es aber erforderlich, die Heizung voll laufen zu lassen – und das bei ca. 37 Grad Außentemperatur. Nach dem nächsten Tanken dann der nächste Schock: Schlüssel herum gedreht, aber der Motor sprang nicht an. Wie sich herausstellte gibt es am Fiat Dukato einen Notknopf neben der Batterie und dieser musste gedrückt werden, um den Motor wieder zum Leben zu erwecken… Nach diesen Erlebnissen sind wir sofort in den ADAC eingetreten. Der Rest der Fahrt verlief dann problemlos und wir wurden nach 11 Stunden von Conny, Michael und Jens nett empfangen.

Samstag, 26. Juni 2010

Trimm-Tipps

Heute waren wir im Club, um unsere Dyas abzuholen. Netterweise hat sich unser lieber Clubkollege und erfolgreicher Regattasegler (FD, Finn und Fighter) Franz eine Runde mit ins Boot gesetzt und hat sich den Trimm und den Manöverablauf nochmals angesehen und verschiedene Verbesserungsvorschläge gemacht. Da der Mast backbord und steuerbord verschiedene Biegung zeigte, haben wir an Land dann das ganz Rigg vermessen und werden jetzt eine Änderung an der Saling vornehmen.

Nun darf die One4Two noch ein bisschen mit der Triton kuscheln, bevor es dann nächsten Donnerstag Richtung Norden geht:

Ultraschall

Nein, nein, ich bin nicht schwanger und präsentiere das erste Bild aus dem Bauch... Hier haben wir unseren funkelnagelneuen Ultraschall-Tankgeber für die Triton. Bei den Kabeln handelt es sich nicht um eine spezielle Auswahl für Fußball-Fans, sondern - wie immer bei Gleichstrom - um Rot für Plus, Schwarz für Minus und Gelb für das Ultraschallsignal.

Außerdem gibt es noch ein frisch gelasertes Teil für den Einbau des Python-Drives (das ist das Drucklager, dass zwischen Motor und Welle kommt). Diese Halterung wird dann in den Rumpf einlaminiert.