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Samstag, 31. Dezember 2016

Zusammenfassung: Round Britain 2013-2016

Das ist natürlich nur eine Sparversion von "Round Britain", denn wir sind ja nicht außen um Irland gesegelt und haben durch den Caledonian Canal abgekürzt...

Trotzdem sind wir glücklich, dass das Projekt so gut geklappt hat. Eigentlich hatten wir die verrückte Idee, zur Olympiade 2012 nach London zu segeln. Aus verschiedenen Gründen hat sich aber unser Refit nach Motorschaden in der Nähe von Göteborg um ein Jahr verlängert, so dass wir erst 2012 rheinabwärts ins IJsselmeer fahren konnten.

2013 ging es dann zum ersten richtigen Nordsee-Versuch nach London und das hat uns so gut gefallen, dass das Projekt Round Britain geboren wurde. Zunächst sind wir aber wieder nach Workum, NL zurückgekehrt (blaue Route).

2014 sind wir also wieder die niederländische und belgische Küste entlang nach Calais gesegelt und habe dann den Sprung an die englische Südküste gemacht. Weil wir gerne auch die Kanalinseln besuchen wollten, haben wir das Boot dann am Ende der Saison in Tréguier in Franreich ins Winterlager gelegt (grüne Route).

2015 waren dann der Rest der Südküste, Landsend und Wales an der Reihe und unser Winterlager war dann in Nordengland, Glasson Dock in der Nähe von Lancaster (gelbe Route).

2016 führte der Frühjahrstörn über die Isle of Man und Nordirland bis in die Nähe von Glasgow bevor wir dann durch den Crinan Canal und den Caledonian Canal wieder an die Ostküste kamen. Wir wollten eigentlich in England weiter nach Süden kommen, hatten dann aber ein so günstiges Wetterfenster, dass wir schon von Hartlepool wieder zurück nach Den Helder segelten und uns noch ein paar Tage im IJsselmeer entspannten (rote Route).

Für ein Fazit des Projekts siehe nächste Seite:

Insgesamt war es eine gute Idee, das Projekt in Urlaubsetappen zu verwirklichen. Wir waren jeweils ca. zwei Wochen im Frühjahr und ca. vier Wochen im Sommer unterwegs. Dazu kam noch ca. eine Woche vor Ort (meist mit geliehenem Wohnwagen), um das Boot fit für die Saison zu machen.

Es war eine tolle Erfahrung, immer wieder neue Häfen anlaufen zu dürfen und nicht nach der Hälfte wieder umkehren zu müssen. Gerade 2015 und 2016 war bis auf die Häfen im IJsselmeer alles neu für uns und daher eine Herausforderung. Es hat viel Spaß gemacht, immer wieder Neues zu entdecken und wir haben uns auch die Zeit genommen, Land und Leute kennenzulernen.

Bretonen, Waliser, Nordiren, (Nord)engländer und Schotten sind jeweils ein ganz eigener Menschenschlag mit oft eigener Sprache und Kultur. Glücklicherweise sprechen aber fast alle auch englisch und es war besonders angenehm sich wirklich gut verständigen zu können. Wir sind mit vielen sehr netten und hilfsbereiten Einheimischen ins Gespräch gekommen und haben gute Tipps erhalten.

Landschaftlich und kulturell ging es von einem Highlight zum anderen: nette Orte, steile Klippen, romantische Flussläufe, hohe Berge, beeindruckende Burgen, viele nette Schafe, Schleusen und Lochs (Nessie haben wir allerdings nicht gesehen), Museen und Schlachtfelder und - speziell für Ralf - Dampfeinsenbahnen und natürlich die Waverly, ein seetüchtiger Raddampfer...

Seglerisch war besonders der Umgang mit der Tide anspruchsvoll - immer wieder war die Frage: wann können wir aus dem Hafen heraus, wann können wir in den Zielhafen hinein und gibt es dazwischen eventuell Stellen, an denen ein bestimmtes Zeitfenster und/oder Strömungen zu beachten ist? Daher haben wir jeden Abend einen genauen Travelplan erstellt der dann auch überwiegend gut funktioniert hat. Das größte Problem war immer, wenn wir zu schnell waren und dann bei schönsten Wind abpowern mussten oder vor Einfahrten hin- und hergefahren sind.

Das Wetter war überwiegend gut (in Schottland sollte man aber keine hohen Ansprüche an die Temperatur stellen...) und der Wind überwiegend ausreichend bis gut. Wir hatten auch Glück mit der Windrichtung, speziell auf den langen Schlägen über den Kanal bzw. die Nordsee.

Wir hatten zwischen 2-6 Personen an Bord, teilweise alle drei Kinder und auch noch - nacheinander - zwei Freunde der Kinder - das hat aber ganz prima geklappt und wir haben uns sehr gut verstanden. Auch nur zu zweit sind wir mit dem Boot in allen Situationen gut zureicht gekommen.

Fazit: Ein rundum gelungenes Projekt!

Sonntag, 21. August 2016

Törn Sommer 2016: Übersicht

Der Sommerurlaub 2016 stand ganz im Zeichen von Schottland. Da wir auf jeden Fall zurück nach Workum wollten, wählten wir die verkürzte Version durch den Caledonian Canal - ein sehr lohnenswerter Trip unter anderem durch Loch Ness. Die wunderbare Landschaft, die verschiedenen Begegnungen und die reichhaltige Kultur haben uns sehr beeindruckt!

Nach einigen Häfen an der englischen Ostküste war dann das Wetter günstig für den Sprung zurück über die Nordsee und so verbrachten wir dann die letzten Urlaubstage noch gemütlich im IJsselmeer bevor wir dann die Triton wieder im bewährten Winterlager in Workum unterbrachten. Nun wartet sie dort auf die Ausrüstung für unsere große Reise...


Montag, 30. Mai 2016

Törn Frühjahr 2016: Übersicht

Im Frühjahr 2016 war schon klar, dass wir Ende der Saison wieder zurück in den Niederlanden sein wollten, um das Boot für unser ab 2017 geplantes Sabbatical fit zu machen. Daher nutzen wir den Frühjahrstörn um weiter nach Norden zu segeln. Über die Isle of Man und Nordirland segelten wir nach Sandbank in der Nähe von Glasgow.


Donnerstag, 20. August 2015

Törn Sommer 2015: Übersicht

Unser Sommertörn 2015 führte uns von Tréguire in der Bregagne wieder über den Kanal an die englische Südküste. Dort trafen wir uns mit unseren drei Söhnen und erkundeten zusammen die verschiedenen sehenswerten Flussmündungen. Ab Plymouth war dann nur noch der jüngste mit uns an Bord.

Rund Landsend ging es über den Bristol Channel nach Wales mit seinen unaussprechlichen Ortsnamen, beeindruckenden Burgen und wunderschöner Landschaft. In Nordengland, in Glasson Dock, kam die Triton dann ins Winterlager.


Sonntag, 7. Juni 2015

Törn Frühjahr 2015:Übersicht

Im Frühjahr 2015 reisten wir nach Tréguier, um das Boot aus dem Winterschlaf zu holen und fit für die Saison zu machen. Natürlich nutzen wir die Gelegenheit, um uns die wunderschöne betonische Küste anzusehen. Eine besondere Herausforderung ist dabei der Tidenhub, denn die Zeitfenster, in denen man in einen Hafen heraus oder herein kann sind nur sehr kurz...

Dienstag, 26. August 2014

Urlaub 2014: Übersicht

Hier unser Törn in der Übersicht:

In Holland:
Oranjeplaat - Middelburg

In Belgien:
Nieuwpoort

In England:
Eastbourne - Brighton - Portsmouth - Buckler's Hard (Beaulieu River) - Yarmouth (Isle of Wight)

Auf den Kanalinseln:
St. Peter Port - St. Helier - St. Peter Port - Sark - St. Helier

In Frankreich:
Saint Malo - Saint-Cast-le-Guildo - Stain-Quay-Portrieux - Roche-Jaune - Tréguier
Zum Weiterlesen über "Segeln und Navigation", "Land und Leute" und "Leben an Bord" bitte klicken:

Freitag, 22. August 2014

Urlaub 33: Tréguier

Weil wir nicht mehr jedes Jahr zum gleichen Winterlager zurückkehren, müssen wir unser Konzept ändern, und viel mehr an Bord lassen. Daher mache ich mich auf den Weg in den Waschsalon, um Schlafsäche, Kopfkissenbezüge, Laken und Handtücher zu waschen. Währenddessen wird auch auf der Triton der Motor eingewintert und alles vom Salzwasser befreit:
Dann kommt die Triton in die Halle...
...und auch der Mast wird über die Straße zum Lager transportiert:
Danach heißt es dann packen und das Boot auch von innen putzen. Wir haben noch etwas Aufregung, weil unsere Zugfahrkarten verschwunden sind... aber eine Suche im Müll bringt sie dann wieder zum Vorschein - puh!

Donnerstag, 21. August 2014

Urlaub 32: Roche-Jaune - Tréguier

Nach einem kleinen Ausflug mit dem Beiboot an Land fahren wir die letzten Seemeilen flussaufwärts nach Tréguier:
Dort müssen wir noch etwas warten, bis das Wasser tief genug ist, um an der Kaimauer anlegen zu können. Aber dann geht es los: der Autokran steht schon bereit und zunächst wird der Mast gelegt:
Die Gurte werden sorgfältig platziert und dann wird auch die Triton aus dem Wasser gehoben...
...und über die Straße zu ihrem Winterlager gebracht. Yann & Yann von West Riviera Yachting sind super nett und hilfsbereit und der Kranfahrer versteht sein Geschäft!
Nach diesen Abenteuern gibt es dann unser Abschlussessen - ein drei Gänge Menü: sehr lecker!

Mittwoch, 20. August 2014

Urlaub 31: St. Quay - Roche-Jaune

Unser letzter Tag auf dem Meer ist leider kein Segeltag: zu wenig Wind und dann auch noch aus der falschen Richtung... Aber wir sehen traditionelle Boote, beeindruckende Leuchtürme...
...werden wieder von Delfinen begleitet...
...essen hervorragendes Zitronenhuhn à la Ralf im Cockpit...
 ....und können zuletzt - kurz vorm Ziel - dank des ruhigen Wetters noch unseren neuen Anker testen:

Dienstag, 19. August 2014

Urlaub 30: St. Cast - St. Quay

 Den Morgen verbrachten wir mit reparieren des Fockrollers (der an den letzten Tagen gezickt hatte), fotografieren und mit dem Beiboot an den Strand fahren... Mittags ging es dann wieder los. Entgegen unseren Erwartungen mussten wir nicht kreuzen: nach einem kleinen Holeschlag drehte der Wind günstig für uns, wir konnten die Segel ein bisschen rauslassen und die Triton lief gut. Paul hat Spaß beim Steuern und versucht sich auch am Fotografieren...
... die frage ist, wer drückt schneller ab...
 
Unterwegs repariert Ralf noch den Überlauf der Dieselleitung - ihm war der Geruch aufgefallen. Und tatsächlich, der Schlauch war gebrochen:
 Und auch in St. Quay Portrieux gibt es wieder einen ruhigen Abend:

Montag, 18. August 2014

Urlaub 29: St. Malo - St. Cast

Wir können erst um 14.00 Uhr auslaufen, und so gehen wir noch an den schönen Strand in Saint Malo und kaufen noch ein Bild des Leuchtturms "Grand Jardin" bei einer Straßenkünstlerin:
Wenig später können wir den Leuchtturm dann auch in natura bewundern - er hat uns nachts bei der Ansteuerung sehr geholfen:
Auch in unserem Tagesziel St. Cast de Guilde gibt es einen schönen Strand (den wir ganz elegant mit dem Beiboot erreichen):
Abends genießen wir dann die friedliche Stimmung im Hafen:

Sonntag, 17. August 2014

Urlaub 28: St. Malo

Nach ausgiebigen Schlaf (siehe nächtliche Aktivitäten gestern) und ausgiebigem Frühstück mit französischen Delikatessen laufen wir in die Altstadt von St. Malo und bewundern erst einmal diese Musikanten. Dann geht es auf die alte Stadtmauer, von der wir einen guten Blick auf die kleinen Straßen haben:
Auf der anderen Seite...
 ...sind dann die Hafeneinfahrt und unsere Mooring-Tonnen von gestern nacht zu sehen:
Orgelklang lockt uns dann noch in eine Kirche...
...und Wohlgeruch in eine Bäckerei, in der wir uns mit lokalen Spezialitäten für's Kaffeetrinken eindecken:

Samstag, 16. August 2014

Urlaub 27: St. Helier - St. Malo

Die richtige Zeit zum Auslaufen nach St. Malo ist erst um 17.00 Uhr und so verlegen wir uns aus dem Hafen mit Drempel in das äußere Hafenbecken und nutzen auch noch die Gelegenheit zum Tanken des günstigen Sprits. Dann geht es noch zum Shopping in die Stadt, wo wir im Schlussverkauf zuschlagen. Ich bekomme zwei Kleider und ein Bolerojäckchen für 30 Pfund :-).
Aber dann geht es - bei gutem Wind wieder mit einem Anlieger los Richtung "The Minkies", einer Untiefe zwischen Jersey und der französischen Küste. Da heißt es erst einmal Segel dichtknallen:
Und wir werden wieder mit schneller Fahrt belohnt:
Später können wir dann abfallen und wir wechseln die britische gegen die französische Gastlandsflagge aus:
Die Ansteuerung von St. Malo in der Dunkelheit ist anspruchsvoll, weil es so viele helle Lichter an Land gibt, dass die Fahrwassertonnen nur schwer zu finden sind. Dazu kommt, dass der Strom uns zur Seite versetzt. Aber dank GPS klappt alles gut. Mein Respekt für jeden Segler, der vor GPS Zeiten in diesem Revier gesegelt (und angekommen ist)!
Kurz vor der Hafeneinfahrt werden wir dann noch von einem Frachter überholt, der uns mit einem Suchscheinwerfer anleuchtet - gut das der uns gesehen hat...
Wir legen uns noch kurz an eine Mooring bis wir dann um 0.36 Uhr geschleust werden können:

Freitag, 15. August 2014

Urlaub 26: Sark - St. Helier

Nach einer SEHR unruhigen Nacht an der Mooring (wieder Leesegel in der Koje...) rudern wir alle ans Ufer und sehen erst einmal eine Wasserhose auf unser Schiff zukommen... Glücklicherweise löst sie sich wieder auf...
Wir machen erst einmal eine Rundfahrt auf der Insel mit Ina (Mensch) und George (Pferd)...
...bevor wir dann die schönsten Stellen mit Fahrrädern erkunden...
 ...da dürfen natürlich die Gärten der Seigneurie nicht fehlen. Bis 2008 war Sark ein Feudalstaat, mittlerweile wurde das durch das Reform Law etwas demokratisiert. Aber immer noch gibt es das Lehnssystem, zwischen dem Seigneur und der Königin einerseits und dem Seigneur und den nachgeordneten Tenants andererseits... Der Seigneur hat überdies gegenüber der Königin seit 1565 die Verpflichtung, die Insel ständig von 40 bewaffneten Männern besetzt zu halten. Urspünglich war der Grund die Verteidigung gegen Piraten.
Eine weitere Sehenswürdigkeit ist "La Coupée", der befestigte Felsgrat, der Great Sark und little Sark verbindet:
Auf dem Rückweg haben wir einen wunderbaren Blick auf "unsere Bucht" und unser Boot:
Mittlerweile ist Ebbe, und so wird das Beiboot erst einmal ein Stück über Land getragen:
Noch so eine schaukelige Nacht  wollen wir nicht verbringen und so fahren wir am Spätnachmittag wieder nach St. Helier auf Jersey. Auf dem Weg werden wir mit einem schönen Sonnenuntergang belohnt: