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Mittwoch, 1. Mai 2019

Eine Ära geht zu Ende: Bye, bye Dyas!

Ganz kurzfristig hat es sich ergeben, dass wir unsere Dyas "DICK & DOOF" (das Boot ist nach meiner Frau benannt...) verkauft haben. Die letzten zwei Saisons sind wir auf großer Fahrt gewesen und auch in den kommenden Jahren wollen wir wenn möglich über den Sommer mit der TRITON unterwegs sein.

Zufällig haben wir im April 2007 unsere erste Dyas gekauft und haben mit der  "ONE4TWO" nach Jahren der Kinderpause wieder mit dem Regattasegeln angefangen. Mit viel Freude waren wir dann auf verschiedenen Revieren unterwegs: Koblenz, Schluchsee, Rursee, Laacher See, Medemblik... Ein Highlight war sicher die Warnemünder Woche:
Einerseits bin ich traurig, dass diese schöne Zeit nun zu Ende ist, andererseit aber auch froh, dass unser Boot jetzt in guten Händen ist und wieder regelmäßig gesegelt wird.

Montag, 24. April 2017

Ansegeln 2017

Bei schönem Wind sind wir am Wochenende in die Saison 2017 gestartet - es war kalt aber überwiegend sonnig und wir hatten wieder viel Spaß mit unserem gut segelnden Boot! Die Muskeln waren nach der Winterpause noch eher wie Pudding (zu bemerken auch am Muskelkater) aber wir haben die 3,5 Stunden auf dem Wasser sehr genossen.

Für weitere Bilder siehe hier: 170422Ansegeln

Sonntag, 12. Oktober 2014

Koblenz 2014

Zur letzten Regatta im Jahr geht es traditionell nach Koblenz - dort ist dann die Gelegenheit, unsere Segelfreunde ein letzten Mal zu treffen. Wir hatten am Samstag strahlende Sonne, aber leider nicht wirklich guten Wind:
Samstag abends dann noch Parkettsegeln (=Tanzen) mit gutem Essen und schöner Musik. Sonntag war es dann zunächst nebelig, eine ganz besondere Stimmung auf der Schlepptour Moselaufwärts...
 ...warm gekleidet war es trotzdem eine schöne Tour und wieder ein ganz besonderes Erlebnis...
...in Winningen gab es dann Zwiebelkuchen und Federweißen und auch die Sonne ließ sich wieder blicken...
 ...bei blauem Himmel  und leichten Winden ging es dann zurück zum Segelclub...
 ...wo dann die Sieger und das Saisonende gefeiert wurden.

Samstag, 4. Oktober 2014

Absegeln Eich 2014

Strahlende Sonne für unseren letzten Segeltag in Eich - wieder gab es einen Känguruh-Start, so dass wir in Echtzeit gegen die anderen Boote segelten. Für die Dyas hieß das: alle anderen Boote einholen und dabei die Runden genau mitzählen. Auf dem See gab es ein buntes Bild:
Wir hatten viel Spaß und Spannung bis zum letzten Moment, als dann die Boote gezeitet wurden. Hier ausnahmsweise ein Bild von uns - danke an den SCE für das Foto


Sonntag, 7. September 2014

Laach 2014

Auch bei unserer nächsten Regatta in Maria Laach war die Windvorhersage nur sehr mäßig und zunächst entspannten wir uns bei herrlichem Sommerwetter an Land - immer gut mit Essen und Trinken versorgt von unseren netten Gastgebern:
Schließlich ging es dann am Spätnachmitta doch noch auf's Wasser - leider ohne Dokumentations-fotos, den ich hatte die Kamera an Land vergessen... Für uns lief es recht gut und nach zwei Wettfahrten mit einem 4. und einem 1. Platz lagen wir punktgleich mit dem Zweiten auf Platz 1.

Am nächsten Morgen war es zunächst kühl und dunstig und wir waren nicht ganz sicher, ob noch ein Lauf zustande kommen würde. Trotzdem bauten wir auf und es wurde pünktlich um 11.00 Uhr gestartet.
Wir hatten einen guten Start und kamen auch mit dem leichten und drehenden Winden zurecht - aber beim letzten Raumgang blieben wir in einem Windloch liegen und so konnten Norbert und Peter an uns vorbei fahren - hier sind sie knapp vor uns beim Zieleinlauf:
Die Sonne kam heraus und der Wind schlief fast völlig ein - aber es waren ja vier Läufe ausgeschrieben und so warteten wir noch eine Weile...
...und tatsächlich: es kam wieder genug Wind um auch noch einen 4. Lauf zu starten. Diesmal hatten wir den richtigen Riecher was die Seite bei Spi-Kurs anging und unsere Kreuz lief - auch dank Taktick-Kompasse - hervorragend.
Am Ende durften wir dann diesen formschönen Topf Pokal mit nach Hause nehmen:

Sonntag, 31. August 2014

Schluchsee 2014

Es ist nun schon Tradition, dass wir zur Regatta in den Schwarzwald an den Schluchsee fahren. Der Windfinder hatte zwar nur schwachen Wind vorhergesagt, aber auf dem Wasser war es dann viel besser als gedacht und wir konnten bei Kaiserwetter drei schöne Läufe absolvieren:
Am nächsten Morgen war der Himmel dann grau aber wir hatten ausreichend Wind für zwei weitere Läufe. Diesmal hatten wir auch aufgepasst und sind alle verkürzten Bahnen richtig abgesegelt (was nicht bei allen Teilnehmern der Fall war). Auch die Überlappung im Drei-Längen-Kreis wurde diskutiert...
Dann hies es im Regen Boot zusammenbauen und leider war das wunderbare Segelwochenende schon wieder vorbei.

Montag, 12. Mai 2014

Rursee 2014: Klenkes-Cup

Auch an diesem Wochenende ging es wieder an den schönen Rursee, diesmal in den ABC. Unser Boot lag ja noch im Wasser und so konnten wir gemütlich am erst am Samstag morgen fahren. Der Windfinder hatte reichlich Wind angesagt (5, in Böen 7) und wir änderten den Trimm und zogen unseren alten Spi wieder ein. Der lässt sich leichter bergen und wir wollten den Stress von letzter Woche vermeiden...

Pünktlich um 14 Uhr starteten 11 Dyas und dazu noch diverse Kielzugvögel und H-Boote. Der Wind war stark, böig und drehig aber in den ersten beiden Runden noch gut segelbar. In der dritten Runde wurde es dann in dem schmalen Kanal zur Tonne zwei so richtig fies... Fallböen, mit heftigen Drehern, die bis zu 30 Grad aus unterschiedlichen Richtungen kamen... wie ich später hörte, kam es bei mehreren Vorschotern zum berühmten Rursee-Trapez-Dip...

Hier ein Archiv-Foto:
... oder zu Stürzen aus dem Trapez ins Schiff. Wir lagen sicher auf dem 3. Platz und verzichteten beim letzten Raumgang auf den Spi. Das hätte bei den besagten Drehern nur zu Chaos geführt!

Bei uns hatte sich ein Stagreiter gelöst, eine Barberholer-Rolle war ausgerissen und der Takeling auf der Fockschot hielt nicht richtig, daher legten wir eine kurze Pause zur Reparatur am Steg ein:
Der Wind war nicht weniger geworden und wir hofften, dass die Wettfahrtleitung den Kurs ändern und auf die Fahrt durch den Fallwind-Kanal verzichten würde... leider war das nicht der Fall. Wir entschieden uns zu starten, aber keine Heldentaten zu versuchen um Menschen (insbesondere mein Knie mit der Innenband-Zerrung) und Material zu schonen.

Der Start - es waren überhaupt nur noch drei Dyas angetreten -  klappte prima und wir lagen vorne :-). Dann ging es wieder in den schmalen Kanal und dort war es bei mindestens einer Windstärke mehr noch übler als zuvor... Das war kein Segeln mehr nur noch K(r)ampf an der Windkante - wir waren uns sofort einig, dass wir das nicht brauchen und wir Stranskys drehten ab nach hause - es ging in toller Gleitfahrt zurück! Das Team Dauber hielt durch und kam als einziger Dyas ins Ziel. Das bedeutete dann den verdienten Gesamtsieg.

Hier ist der Windverlauf vom Nachmittag, Start war um 14.00 Uhr, dann legte der Wind ständig zu bis wir dann um kurz nach 16.00 aufhörten:
Wir konnten vom Steg aus noch die H-Boote beobachten, die - dank 50% Ballastanteil auf der Kreuz gut zurecht kamen, aber auf dem Spi-Gang Adrenalin für die Zuschauer boten: Sonnenschuss in Richtung Felsen, Spi überfahren und unter dem Schiff, Spi hinter dem Schiff... es war alles dabei!

Am nächsten Morgen war der Wind, nach einer stürmischen Nacht, noch einmal stärker geworden, so dass gar nicht mehr gestartet wurde. Wir hatten also Zeit, unser Boot in Ruhe zusammenzubauen. Paddeln gegen den Wind zum Slip war nicht möglich, so dass wir netterweise geschleppt wurden:
Dank an alle Helfer und Organisatoren, speziell auch für alle Hilfe im Segelclub Rursee - wir kommen gerne wieder!

Sonntag, 4. Mai 2014

Rursee 2014: Beilken-Cup

Sonne und Wind - ideale Bedingungen für die Regatta direkt im Anschluss an das Training! Der Wind war - wie oft am Rursee - böig und drehig... das kennen wir ja schon.
Aber irgendwie war es nicht unser Tag. Kurz vor dem Start fiel mir auf, dass unser Dyneema-Schäkel auf der neuen, glatten Fockschot nicht so gut hielt wie auf der alten und langsam aber stetig nach vorne rutschte. Als erste Hilfe haben wir dann die Luvschot ausgefädelt und schnell einen Hausfrauen-Knoten gemacht, um weiteres Verschieben zu verhindern...
 ...diese ganze Aktion fürte dazu, dass wir den Start nicht so richtig mitbekamen und schließlich einen Frühstart mit Einzelrückruf hatten (wohl zu gut aufgepasst bei den Startübungen...). Wir mussten also wieder zurück und es neu versuchen. Unerwarteterweise gab es aber den "Aufzug" an der Wand und so waren wir nach der Startkreuz wieder im vorderen Drittel mit dabei. Die neuen Segel liefen gut und wir waren soweit zufrieden.

Aber auf dem letzen Spigang wickelte sich dann der Spi beim Bergen um den Bug (dabei hatten wir das doch geübt... wahrscheinlich lag es am neuen Spi, der wesentlich schlechter in die Trompete rutschte). Jedenfalls kletterte ich nach vorne, um das Segel zu klarieren (das sich keinen Millimeter bewegte) als wir plötzlich eine Boe bekamen... das Schiff krängte... und krängte... und krängte... und irgendwie gibt es vorne am Bug nicht so richtig die Möglickeit, sich festzuhalten. Es kam, wie es kommen musste und ich fiel ins kalte Rurseewasser... da das Schiff nach hinten breiter wird, hatte ich erst einmal gute Aussicht auf das Unterwasserschiff und den Kiel bevor ich dann wieder auftauchte und das Boot samt Steuermann verschwinden sah...

Freitag, 2. Mai 2014

Rursee 2014: Training

In diesem Jahr fiel der 01. Mai auf einen Donnerstag und wir hatten uns überlegt, schon früher zum schönen Rursee zu fahren, um dort noch etwas privat zu segeln. Zu unserer Freude wurde am Donnerstag und Freitag ein Training von den Deutschen Meistern Silke und Jörg Stransky angeboten:
Wir übten wenden - hier zeigen Silke und Jörg die Rollwende...
...Spi setzen, schiften und bergen...
 ...wurden mit GoPros gefilmt...
 ...übten richtiges Starten...
 ...und wurden teilweise sogar von Trainern direkt auf dem Schiff betreut...
 ...die das wirklich gut und lässig machten:
Auch die Betreuung und Verpflegung an Land war super - vielen Dank and das Team vom Rursee!

Montag, 7. April 2014

Ansegeln 2014

Endlich wieder auf dem Boot - Ansegeln ist angesagt! Es gibt eine Regatta für alle Boot mit Känguruh-Start, d.h. die Startzeit richtet sich nach der Yartstick Zahl. Nach 100 Minuten wird dann der erste gezeitet und dann gehen alle an dieser Stelle durchs Ziel. Das macht die Sache spannend, denn der echte Platz ist das Ergebnis. Der Wind ist schwach, aber es reicht zum Segeln und wir haben viel Spaß! Auch Paul im Laser ist mit dabei:
Mein Fotoalbum: klick - Fotos von Tim: klick - Ergebnisse: klick

Sonntag, 30. März 2014

Alle Jahre wieder...

Sobald die ersten schönen Tage kommen, wird die Dyas aus der Garage geholt, sauber gemacht und an den See gebracht:
Wind gab es keinen, daher nur ein paar Impressionen: Stege mit wenig Wasser:
Und der Blick von unserer Veranda auf die Weide:

Sonntag, 13. Oktober 2013

Koblenz 2013

Traditionell ist unsere letzte Regatta auf der Mosel in Koblenz. In diesem Jahr warteten wir Samstag aber leider vergeblich auf Wind:
Statt dessen hatten wir Spaß an Land, probieten schon mal den Federweißen und konnten uns abends bei Parkettsegeln im Clubhaus austoben!
Am nächsten Morgen gabe es dann opulentes Frühstück:
Dann wurden zwei Kurzwettfahren bei schwachen Winden gesegelt...
...bevor es dann im Schlepp die Mosel aufwärts...
...zum nächsten kulinarischen Highlight ging:
Bei strahlender Sonne war dann der Rückweg kein Problem:
Nun ist die Saison leider schon wieder zu Ende und es ist Winterschlaf für unsere Dyas angesagt.
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