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Mittwoch, 20. Mai 2026

Tag 4 - Stathelle: Teures Vergnügen

Wir verabschieden uns von unserem Häuschen und prüfen noch einmal, ob wir nichts vergessen haben.
Dann ist es Zeit für den Großeinkauf. Ich habe gestern Inventur an Bord gemacht und die bewährte Einkaufsliste schon daheim ausgedruck. Ganz in der Nähe ist der Supermarkt und wir fahren alle Gänge ab. Der Markt ist gut sortiert und es ist kein Problem, die 169 gewünschten Produkte zu finden. Wir bezahlen dann insgesamt umgerechnet knapp 500 € (siehe Titelbild). Da der Kofferraum mit unseren Taschen gut gefüllt ist, müssen die Einkäufe auf den Rücksitz.
Dann leihen wir uns eine Karre aus, um alles zum Boot zu transportieren. Dort werden die vielen Taschen dann durch die Luke nach unten gereich.
Ich staune jedes Jahr wieder, wie alles in den verschiedenen Schränken und Schapps verschwindet - irgenwie bringen wir alles unter und dann ist es Zeit für die erste Tasse Kaffee an Bord.
Heute ist es bedeckt, aber regnet nicht und so nutzen wir die Gelegenheit, um auch noch den Baum zu montieren und den Baumniederholer anzubringen - nicht ohne alle beweglichen Teile gründlich zu fetten.
Morgen wollen wir dann noch die Segel anschlagen, letzte Einkäufe erledigen und dann das Auto zurückgeben. Heute nacht schlafen wir wieder auf der Trtion und ich bin ganz gücklich, dass ich an meinem Arbeitsplatz mit einer Tastatur schreiben kann.

Dienstag, 19. Mai 2026

Tag 3 - Stathelle: Schneller als gedacht

Heute haben wirrt wunderbares Wetter und so macht es richtig Spaß, die letzten Arbeiten am Mast zu erledigen. Damit ist aus unserer Sicht alles fertig,um die Triton zurück in ihr Element zu bringen. Ralf reinigt das Cockpit, damit es auch noch poliert werden kann und ich beschäftige mich mit den Einstellungen in unserem Elektroauto und finde heraus, wo unsere Gasflaschen (eine deutsch und eine englisch) befüllt werden können. Das ist dann der nächste Punkt auf unserer Agenda.
Wir nutzen die Gelegenheit gleich noch zum Besuch im Baumarkt und zu Stromtanken. Wieder klappt das prima mit der Elton-App, in der die Lademöglichkeiten in der Nähe angezeigt werden. Während das Auto läd, gehen wir noch Mittagessen.
Als wir zurückkommen, ist die Triton schon aus der Halle geholt worden und steht vor dem Kran bereit.
Und dann geht alles ganz schnell und professionell. Die Triton wird mit Fernbedienung unter den Travellift gefahren, hochgehoben und dann sanft zu Wasser gelassen (sieheauchTitelbild).
Ein Segelboot braucht natürlich einen Mast und der wird mit einem Gabelstapler gebracht. Diesmal haben wir alle Leinen, Wanten und Stagen richtig sortiert und so ist er schnell aufgestellt und provisorisch festgemacht. 
Insgesamt hat die ganze Aktion eine Stunde gedauert - da haben wir schon ganz anderes erlebt (sechs Leute brauchen 1,5 Tage...). Wir bekommen einen Liegeplatz zugewiesen und können noch weitere Arbeiten erledigen. Die Kabel der Instrumente auf dem Mast müssen unter Deck gefädelt und angeschlossen werden, Ralf spannt die Wanten und Stagen, die den Mast halten und ich schließe den Kartenplotter wieder an.
Erfreulicherweise funktionieren alle Geräte und auch unser AIS Signal wird wieder gesendet und wir sind auf Marinetraffic zu finden: Klick
Ich mache noch eine Inventur der Lebensmittel an Bord, damit wir die Einkäufe sinnvoll planen können. Wir sind so gut beschäftigt, dass wir nicht auf die Zeit achten - wichtig, weil das Tor um 16:30 Uhr geschlossen wird.
Es ist aber noch jemand da, der uns herauslassen kann und so kehren wir in unser Häuschen zurück. Das gab es noch nie: die Triton schwimmt und wir schlafen nicht an Bord... Wir merken, dass wir weiter im Norden sind, denn  um 23:00 Uhr ist es noch nicht ganz dunkel.

Freitag, 14. August 2020

Tag 6 - Workum: Viele Listen

Heute Nacht hat es zum ersten Mal geregnet, gleich ein Test, ob das Deck dicht ist. Wie sich herausstellt, läuft es immer noch an einem Pütting in den Kleiderschrank... und dann gibt es noch eine undichte Stelle am Niedergang... 
Wir stellen das aber erst einmal zurück und kümmern uns weiter um die Ankerwinde, die wieder befestigt werden muss. Ralf "Mr. FixIt" hat die gute Idee, einen Wagenheber zu verwenden:
Der Hauptanker ist wieder an seiner Kette, die Gasflaschen stehen im Vorpiek und der neue Gasfernschalter ist montiert (im Bild nur der kleine Heckanker).
Auch die Decke in der Achterkajüte ist wieder befestigt.
Duch den Regen ist es heute etwas kühler und so können wir auch die Fock hochziehen und aufrollen. Langsam beginnt die Triton wieder, wie ein Segelboot auszusehen!
Neben der To-Do-Liste gibt es auch noch Einkaufslisten und so machen wir auch noch zwei Expeditionen in den Ort, einmal für technische Teile und zum Mittags-Imbiss und dann nochmals für Lebensmittel. Insgesamt kaufen wir gefühlt wenig ein, weil ich weder für fünf Leute noch für eine Atlantiküberquerung planen muss. Dieses Jahr werden wir uns in Holland und Deutschland gut versorgen können, wenn etwas fehlt.