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Samstag, 9. August 2025

Tag 78 - Langevåg: Hafenleben und Kaffeetrinken

Unser Liegeplatz (siehe Titelbild) ist tief genug und so verbringen wir eine ruhige Nacht und einen angenehmen Tag in diesem netten kleinen Hafen. Ich setze mich an den Schreibtisch und Ralf kümmert sich um Sitz des Steuerrads auf der Welle.
Es ist noch ein weiteres deutsches Boot angekommen und Ralf kommt mit Marion und Rolf von der FIX BRIS ins Gespräch.
Wir verabreden uns für den Nachmittag zum Kaffeetrinken im direkt am Hafen gelegenen Einkaufszentrum mit Gemeindesaal. Das Wetter ist wieder abwechslungsreich und wir brauchen die Regenjacken.
Wie immer ist es nett, andere Segler zu treffen und Geschichten auszutauschen. Es gibt einfach viele gemeinsame Erfahrungen und Themen. Ich staune wieder über die größe des Zentrums im Verhältnis zur ca. 750 Einwohnern im Ort. Wahrscheinlich gibt es ein großes Einzugsgebiet. Hier ist es jedenfalls sehr nett, und wir sind froh, dass wir hierher gefahren sind. Morgen wollen wir weiter nach Süden.





 

Freitag, 8. August 2025

Tag 77 - Leirvik-Langevåg: Gute Ausgangsposition

Wir wollen erst nach Südwesten aus dem Fjord hinaus und dann nach Süden die Küste hinunter. Im Moment haben wir erst Südwest- und dann Südwind, also genau von vorne. Am Sonntag soll es für einen Tag Westwind geben. Damit wir den optimal nutzen können, wollen wir heute unsere Ausgangspostion verbessern. Dazu haben wir den kleinen Hafen Langevåg ausgesucht.
Los geht es früh morgens unter Motor vorbei an der Installation "Storddøra", dem Tor nach Stord, mit sich drehenden Propellern.
Während unserer Fahrt nimmt der Wind - wie vorhergesagt - immer weiter zu, so dass wir einen Teil der Strecke segeln können. Wir müssen kreuzen, wie oben auf der Kurslinie zu sehen ist (siehe auch Titelbild). Unterweg begegnen wir diversen Schiffen: Gleich in Leirvik einem Kreuzfahrschiff, das gerade seinen Anker fallen lässt. Dann wieder der Fähre von Dänemark nach Kristiansand und Bergen und einem Fischer, der gerade seine Fischpötte kontrolliert.
Wir kommen an der Stord Werft vorbei, die heute auch Teile für Ölplattformen anfertigt und diese offenbar auch abwrackt.
So erreichen wir nettem Segeln die Einfahrt zu unserer Bucht. Hier liegen große Fischer und Frachter, aber es gibt auch Ferienhäuser und Kajakfahrer.
Besonders gut gefällt mir ein kleines Häuschen, dass ein Hebeanlage für daszzugehörige Boot auf dem Steg stehen hat.
Der kleine Hafen hat nur wenige Gastplätze und wir legen uns zunächst in die hinterste Ecke. Nette französische Segler nehmen uns die Leinen ab. Allerding beginnt der Flachwasseralarm zu piepsen. Da es hier ca. 60-70 cm Tidenhub gibt, loten wir sicherheitshalber die genaue Tiefe an verschiedenen Stellen der Triton. Dazu lassen wir ein Gewicht an einer Schnur hinunter und messen dann aus.
Da wir mit dem Ergebnis nicht glücklich sind, suchen wir einen anderen Platz, den wir schließlich im 4. Versuch finden. Hier können wir morgen liegen bleiben. Zum Abendessen zaubert Ralf Hackfleischbällchen (zum Teil mit Schafskäse gefüllt), Kartoffelspalten und Brokkoli - sehr lecker.
 

Donnerstag, 7. August 2025

Tag 76 - Leirvik: Viele nette Menschen

Gleich morgens klopft es an unserem Boot und Nico und Ellen von der FAR AND AWAY schauen herein. Sie sind etwas in Zeitdruck, denn ihre 90 Tage in Norwegen sind bald zu Ende und sie vollen daher heute morgen noch weiterfahren. Wir unterhalten uns sehr nett über unsere Erlebnisse seit unserem letzen Treffen in Südirland im August 2023. Sie waren in Irland, Schottland und Norwegen (bis zu den Lofoten) unterwegs. Vielleicht treffen wir uns ja nächstes Jahr wieder! Wir wollen heute hierbleiben und machen uns auf den Weg zum "Sunnhordland Museum", das verschiedene Standorte in der ganzen Region hat.
Hier in Leirvik, dem Verkehrsknotenpunkt von Sunnhordland, sind verschiedene historische Gebäude aus der Gegend aufgestellt und eingerichet worden. Wir besuchen ein Fischerhütte in der bis zu 11 Personen in einem Raum lebten. Den Korb erhielt die Braut zur Hochzeit, gefüllt mit praktischen Geschenken.
Schon etwas großzügiger war dieses Haus eingerichet. Eine Besonderheit sind die Betten, die je nach Menge der Schläfer verbreitert werden konnten. Die Uhr ist eine "Amerika-Uhr", die von norwegischen Seeleuten auf der Reise aus einer Heringskiste gefertigt und bemalt wurde. Das Uhrwerk stammt aus Amerika. Für die Nacht gab es im Haus einen Toilettenstuhl, ansonsten wurden wichtige Geschäfte auf dem Außenklo erledigt. Als Toilettenpapier wurde Zeitungspapier verwendet. Sollte ein Bild des Königs in der Zeitung sein, wurde es vorher herausgerissen und an die Toilettenwand geklebt.
Das größte Haus auf dem Gelände stammt von der Insel Huglo und gehörte dem dänischen Gerichtsvollzieher. Wie sich herausstellt wurde es dem Museum von Urgroßvater unserer jungen Führerin geschenkt und so verbinden sich viele Familiengeschichten mit dem Gebäude. Es ist wesentlich luxuriösen und großzügiger eingerichtet mit zahlreichen Fenstern und Kaminen.
Zuletzt besuchen wir noch einen Laden, der gefühlt alles verkauft. Neben Schuhen gibt Konserven, Fischereibedarf, Süßigkeiten (siehe Titelbild), ein Eis-Fahrrad, Ersatzteile und vieles mehr. Außerdem wurde hier die Poststation betrieben. Wir sind besonders beeindruckt von der Größe der Schlüssel zu den Häusern.
Nach den individuellen Führung (auf Englisch) besuchen wir noch das kleine Museum, das ganz unterschiedliche Themenbereiche hat. In einem Raum geht es um norwegische Trachten und die Herstellung der typischen gewebten Bänder und anderer Muster.
Dann gibt es eine bunte Mischung von Einrichtungsgegenständen aus verschiedenen Epochen, darunter eine Sammlung von Stühlen.
Natürlich darf auch das Theme Bootsbau und Fischfang nicht fehlen. Hier auf der Insel Stord gab es eine große Werft, die jetzt auf die Produktion von Teilen für die Ölplattformen umgestellt hat. Ralf gefällt besonders ein Glühkopf-Bootsmotor, denn so ein Motortyp arbeitet auch in seinem Lanz-Traktor. Ich versuche derweil, 10 Fischfilets in einer Dose unterzubringen.
Wirklich ein nettes kleines Museum mit einer interessanten und persönlichen Führung! Wir laufen zurück in den Ort und kommen am Rathaus vorbei, vor dem eine Statue an den Schiffsbau erinnert.
Dann gehen wir noch ins Einkaufszentrum und besorgen leckern Kuchen, denn MJ und Adam kommen zum Kaffeetrinken.
Wir verbringen einen schönen Nachmittag zusammen. Sie wollen auch Richtung Süden und wir haben uns hoffentlich nicht zum letzen Mal gesehen!
 

Mittwoch, 6. August 2025

Tag 75 - Rosendal-Leirvik: Endlich wieder Segeln!

Der Wind ist deutllich schwächer geworden und wir verbringen eine erholsame Nacht. Dann wollen wir weiter aus dem Fjord hinaus bis nach Leirvik.
Es regnet wieder kräftig, als wir zahlreichen Leinen und Fender verpacken und uns auf den Weg machen. Bei Sonne ist es hier bestimmt sehr hübsch, aber heute ist alles grau in grau mit schlechter Sicht.
Zunächst haben wir wenig Wind und fahren unter Maschine die enge Passage zwischen Land und vorgelagerter Insel (siehe Karte oben). Aber dann haben wir eine etwas größere Wasserfläche und der Wind frischt auf, so dass wir die Segel auspacken können.
Die Fahrt wird dann sehr abwechslungsreich, denn der Wind wechselt mehrfach Stärke und Richtung (siehe Titelbild, Regen, und guten Wind von schräg vorne). Mal haben wir kräftigen Regen, dann ist es eine Zeitlang trocken und ein- oder zweimal sehen wir sogar ein kleines Stück blauen Himmel und ein paar Sonnenstrahlen. Außerdem sind einige Schiffe unterwegs, so auch ein Kreuzfahrtschiff, die Seven Seas Grandeur.
Wir freuen uns, dass wir wieder segeln können und hören mit bei der Fahrt mit unserer Soundbox Musik im Cockpit. So kommen wir gut gelaunt in Leirvik an, wo wir auf alte Bekannte treffen. Die HOKUKEA ist noch hier und zu unserem Erstaunen läuft kurz nach uns das amerikanische Boot FAR AND AWAY ein, dass wir vor fast genau zwei Jahren in Crosshaven in der Nähe von Cork an der Südküste von Irland getroffen haben. Morgen wollen wir uns alle treffen.

Dienstag, 5. August 2025

Tag 74 - Odda und Tyssedal: Wasser von allen Seiten

Auch in der Nacht ist es wieder ziemlich windig und schaukelig, aber wir liegen hier gut und haben keine Probleme. Am Morgen ist der Wind dann deutlich schwächer geworden, aber es regnet weiter kräftig. Also hüllen wir uns wieder in unser koplettes Regenoutfit und lassen die Triton gut angebunden und abgefendert in Rosedal zurück.
Wir wollen wieder die guten norwegischen Busverbindungen nutzen, um einen Ausflug nach Odda und Tyssedal zu unternehmen und dort das "Kraftmuseet" zu besuchen, ein historisches Wasserkraftwerk. 
In einem Land mit so vielen hohen Bergen, langen Fjorden und unzähligen Inseln ist Mobilität teuer und unsere Strecke führt am Fjord entlang über Brücken und durch Tunnel. Durch den starken Regen sind auch die Wasserfälle spektakulär.
Auf dem letzten Teil des Weges geht es durch einen 11 km langen Tunnel unter dem Folgefonn-Gletscher hindurch. Der Bus ist ein Modell aus China und fährt elektrisch. Das Cockpit sieht aus wie aus einem Raumschiff. Statt Außenspiegel gibt es Innen-Bildschirme.
So erreichen wir Odda, das am Ende eines Seitenfjords liegt. Das Anfang des 20. Jahrhunferts gebaute Kraftwerk versorgte eine Calciumcarbid Fabrik mit Strom. Heute gibt es auch noch eine Firma, die Zink gewinnt - auch dazu ist viel Strom erforderlich.
Wir besuchen das erste Kraftwerk im nahegelegenen Tyssedal, das ebenfalls gut mit dem Bus zu ereichen ist. Dort geht es erst einmal einen steilen Weg hinunter.
Das Turbinenhaus steht am Ufer des Fjordes. Zu ihm führen fünf Rohrleitungen bis zum oberhalb gelegenen Stausee. Es handelt sich um eine Hochdruck-Kraftwerk mit einen Gefälle von rund 400 m. Es war von 1908 bis 1989 in Betrieb und produzierte zu seinen besten Zeiten ca. 10 % des Strombedarfs von Norwegen.
Das Wasser aus dem See fließt durch die Rohrleitungen zu Turbinen, die dann Generatoren zur Stromerzeugung antreiben. Hier eine Übersicht der Anlage mit Stausee und Staudamm oben auf dem Berg.
In der großen Halle stehen jeweils in Paaren Turbinen und Generatoren aus verschiedenen Bau- und Erweiterungsphasen.
Es gibt eine Führung, in der wir die Geschichte und Funktionsweise der Anlage erzählt bekommen.
So dürfen wir auch das Kontrollzentrum besuchen, in dem eine eindrucksvolle Menge an Tischen, Schaltern und Kontrollinstrumenten zu sehen ist.
Sie stammen aus drei Generationen. An der Marmorwand rechts ist die ursprügliche Steuerung zu sehen. Die Tische in der Mitte sind dann aus den 60er Jahren mit den gleichen Funktionen. In den 80er Jahren gab es nur noch mehrere Reihen Knöpfe auf dem Holztisch ganz links. Hier noch einmal im Detail:
Wir schauen uns noch das Innenleben einer Turbine an (siehe auch Titelbild). Es handelt sich um eine eine Pelton-Turbine mit einer geteilten Schaufel, die besonders für Hochdruck-Kraftwerke eingesetzt wird. Damit der Wasserstrahl dünn und hart ist, wird eine sogenannte Nadel verwendet.
Ein Teil der Ausstellung beschäftigt sich auch mit den Vor- und Nachteilen von Wasserkraftwerken und mit ihrem Einfluss auf die Natur und Umwelt. Wir haben den Eindruck, dass auch hier wieder darüber nachgedacht wird, wie eine nachhaltige Energieerzeugung unter Berücksichtigung der verschiedenen Interessen gelingen kann.
Während unserer Besichtigung ist es ziemlich spät geworden und damit wir unseren Bus bekommen, sprechen wir ein deutsches Paar an, ob sie uns den Berg hinauf zur Haltestelle mitnehmen können. Netterweise fahren sie uns dann gleich bis Odda, wo wir noch einen Kaffee bzw. Kakao trinken bevor es wieder mit dem Bus zurück geht. Es ist eine ganz exklusive Fahrt, denn wir sind die einzigen Passagieren. Auf dem Weg kommen wir wieder an der Teststation für Rettungsboote vorbei.
Es regnet immer noch in Strömen und an einer Stelle spritzt ein angeschwollener Wasserfall bis über eine Brücke, so dass wir ganz langsam und vorsichig fahren müssen.
Das Boot hat die Zeit ohne uns gut überstanden, die Wäsche ist getrocket und kann gefaltet und verstaut werden. Wir kaufen noch etwas ein und machen Pizzatoast und Salat zum Abendessen. Wieder ein schöner und interessanter Tag.

Montag, 4. August 2025

Tag 73 - Rosendal: Klima und Wetter

"Wetter bezieht sich auf den kurzfristigen Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Ort, wie Temperatur, Niederschlag und Wind. Klima hingegen beschreibt die durchschnittlichen Wetterbedingungen über einen längeren Zeitraum, typischerweise 30 Jahre oder mehr, und gibt einen langfristigen Überblick über die klimatischen Verhältnisse einer Region" - so die AI Zusammenfassung zum Thema. Wir haben heute sowohl mit Wetter als auch mit Klima zu tun. Mittags ist es hier noch ruhig und nett und der Großsegler GURINE verlässt den Hafen von Rosendal.
Allerdings zieht gerade ein benanntes Sturmtief "Floris" über die britischen Inseln und das bringt auch für uns starken Wind und Regen. Wir binden deswegen die Triton besonders gut fest und aktivieren alle Leinen und Fender.
Wir wollen uns heute unter anderem mit dem Klima hier beschäftigen und besuchen das "Folgefonn Senteret". Dort findet in diesen Tagen die "Rosendalsveko", statt, eine Klimakonferenz, die "Wissensinstitutionen, Unternehmen, die Zivilgesellschaft und Politiker zusammen bring, um Ideen zu den Themen Klima, Biodiversität, Energie, Geschäftsentwicklung und Nachhaltigkeit zu entwickeln". An der Konferenz können wir nicht teilnehmen, aber wir besuchen die Ausstellung im Zentrum.
Hier wird interaktiv die Geschichte des Hardangerfjords und des Folgefonna Gletschers erzählt. Weitere Themen sind der Wasserkreislauf, Klima und Klimawandel und die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen. Die Ausstellung ist nur klein, aber sehr gut gestaltet mit verschiedenen Stationen und zahlreichen Filmen (alle auch auf Englisch). Wir erfahren, dass der Gletscher erst nach der letzten Eiszeit entstanden ist. Besonders interessant finde ich den Kreislauf eines Wassertropfens aus dem Golf von Mexiko mit dem Golfstrom (siehe Bild unten rechts) nach Norwegen, verdunstet, fällt als Schnee auf den Gletscher und wird dort zu langsam zu Gletschereis verdichtet. Diese schmilzt dann wieder, fließt über Flüsse zum Fjord und dann wieder ins Meer.
Auch Windräder, Wasserturbinen und Fischfarmen und deren Einfluss auf die freilebenden Fische werden thematisiert und Lösungsansätze werden aufgezeigt (genau die Themen der Konferenz). Wir freuen uns, als wir in einem Nebenraum ein Modell des Turmes finden, den wir gestern am Ufer gesehen haben. Wir hatten vermutet, dass die Rampen zum Testen von Rettungsbooten verwendet werden und bekommen das hier bestätigt.
Mit unserer Eintrittskarte können wir auch der direkt verbundenen Schiffbaumuseum besuchen. 
Hier wurden von 1855 bis 1955 zahlreiche Holzschiffe gebaut. Zu sehen sind verschiedenen Werkzeuge, Halbmodelle und - zur Freude von Ralf - eine ganze Sammlung von Kurvenlinealen, von denen er selbst einige besitzt.
Wir laufen das kurze Stück zurück zu unserem Hafen. Mittlerweile hat sich das Wetter ganz erheblich verändert und der vorhergesagte Regen hat begonnen.
Wir haben die Gelegenheit genutzt, um eine Maschine Wäsche zu waschen und zu trocknen. Die Preispolik ist hier streng und mit unseren 40 Kronen kaufen wir jeweils genau zwei Maschinenstunden. Das reicht beim Trockner nicht und so hängen wir alles auf.
Zurück auf der Triton kümmert sich Ralf noch um die optimale Positionierung der Fender und hilft einem anderen Segler beim Anlegen.
Genau zur vohergesagten Zeit zwischen wird der Wind dann richtig stark und die Triton legt sich deutlich auf die Seite. Die nahegelegene Wetterstation misst in Böen bis zu 60 Knoten, das ist Windstärke 11. Hier im Hafen ist die höchste Zahl, die ich lese ganz kurz 38 Knoten, immerhin noch Windstärke 8. 
Aber wir liegen hier gut und haben keine Probleme. Dieses Bild stammt von der (feuchten) Webcam im Hafen.
Und dann ist das ganze Drama wie abgestellt vorbei und die Sonne versucht tapfer noch ein paar Strahlen durch die Wolken zu schicken (siehe Titelbild). Wir schauen dann zu, wie sich von der Seite wieder Windwellen neben der Triton aufbauen.
Auch während ich das hier schreibe, pfeift der Wind wieder ums Schiff, die Fender und Leinen knarrzen und hin und wieder legen wir uns schwankend auf die Seite. Ich bin gespannt, wie die Nacht verläuft, denn da soll es noch einmal richtig windig werden.