Samstag, 30. Mai 2026

Tag 14 - Oslo: Expedidionen ins Abenteuer

Ralf ist heute schon früh unterwegs, denn er hat seit zwei Wochen keinen Baumarkt mehr von innen gesehen und hat schwere Entzugserscheinungen. Glücklicherweise gibt es hier einen, der mit dem Fahrrad zu erreichen ist und Ralf bringt reiche Beute heim.
Wir holen uns wieder Sandwiches bei der "Backstube" um die Ecke und machen uns dann auf den Weg zur Halbinsel Bygdøy. Es geht erst auf einem sehr gut ausgebauten Fahrradweg zwischen Ufer und Autobahn entlang bis wir dann zur Halbinsel abbiegen. Außer uns sind noch jede Menge Jogger und der Touristenbus unterwegs.
Kaum sind wir auf der Halbinsel, tauchen wir in eine andere Welt ein und sind plötzlich auf dem Land mit netten zutraulichen Kühen - Ralf macht sich neue Freunde. Wir haben den Blick über die Weide mit Blumen, einen kleinen Hafen, die Autobahn und die Stadt bis zu den Bergen am Horizont.
Unser Ziel heute ist eine Gruppe von drei maritimen Museen: das Seefahrtsmuseum, das Fram Museum und das Kon-Tiki Museum. Es gibt eine Kombikarte, aber wir vermuten, dass wir bei unserer Geschwindigkeit maximal zwei Museen schaffen und entscheiden uns für die beiden Spezialmuseen mit norwegischem Bezug. Los geht es mit dem Fram Museum.
Das Museum passt sehr gut zu unserem Ausflug gestern, denn auch im Skimuseum haben wir uns schon mit Arktis- und Antarktis Expeditionen beschäftigt. Hier liegt nun der Schwerpunkt auf dem von Fridtjof Nansen und auch Roald Amundsen benutzten Schiff "Fram", einem Spezialbau nach Entwürfen von Colin Archer, der später für seine seefesten Rettungsboote bekannt wurde. Das Gebäude und die Ausstellung ist um das Schiff herum gebaut.
Es gibt viele Einzelheiten über die verschiedenen Polar-Expeditionen zu entdecken - hier nur eine kurze Übersicht:
  • 1888-1889 Nansen überquert Grönland über das Inlandeis
  • 1893-1896 Nansen lässt sich mit der Fram einfrieren, um mit Hilfe der natürlichen Eisdrift den geografischen Nordpol zu erreichen
  • 1903-1906 Amundsen durchfährt mit dem Schiff Gjøa als erste die Nordwestpassage
  • 1910-1912 Amundsen fährt mit der Fram zu seiner Südpolexpedition und erreicht zusammen mit vier Kameraden am 14.12.1911 als erste Mensch den Südpol
  • 1926 Amundsen überfliegt mit dem Luftschiff Norge den geografischen Nordpol
Das Schiff Fram weist verschiedene konstruktive Besonderheiten auf, darunter eine Windmühle als Generator für Strom, Ruder und Schraube, die als Schutz vor dem Eis nach innen gezogen werden können und - neben einem dreifach verstärkten Rumpf - noch zusätzliche Metallverstärkungen im Bugbereich. Trotz Warnungen von verschiedenen Seiten, dass ein Holzschiff vom Eis zerdrückt werden würde, kam die Fram erfolgreich von ihren Expeditionen zurück.
Sie überstand problemlos das Einfrieren im Eis. Die Expeditionen hatten alle einen wissenschaftlichen Hintergrund und es wurden zahlreiche Experimente durchgeführt und neue Erkenntnisse gewonnen.
Da klar war, dass die Reisen jahrelang dauern würden, wurde neben der wissenschaftlichen Ausrüstung auch viel praktisches Gerät mitgeführt und es konnten in verschiedenen Werkstätten alle Arten von Reparaturen durchgeführt werden. Außerdem wurde Wert auf die Ernährung gelegt - einmal wegen Skorbut und anderen Mangelerscheinungen aber auch als wichtigem Faktor für gute Stimmung an Bord.
Neben der Fram ist auch die Gjøa ausgestellt, dazu ein Flugboot, mit dem Expeditionen unternommen wurden und ein Modell des Luftschiffs Norge, mit dem Amundsen den Nordpol überflogen hat. 
Wir werfen einen Blick auf die Uhr und stellen fest, dass wir nicht mehr so viel Zeit für das nächste Museum haben. Also stärken wir uns mit Kaffee, Kuchen, Eis und Blick auf den Oslofjord. Hier steht auch das Amundsen-Monument, dass zum 100. Jahrestag des Erreichen des Nordpols eingeweiht wurde (siehe Titelbild).
Dann geht es weiter zum Kon-Tiki-Museum, dass sich mit den Expeditionen von Thor Heyerdahl beschäftigt (1914-2002), einem norwegischer Forschungsreisenden, Archäologen, Anthropologen, Ethnologen, und Umweltaktivisten. 
Bekann wurde er 1947 durch die Expedition mit der Kon-Tiki, einem Floß aus Balsaholz, mit dem er von Peru aus über den Pazifik zum Tuamotu-Archipel segelte. Er zeigte, dass die Besiedlung Polynesiens von Südamerika aus mit den technischen Möglichkeiten des präkolumbischen Perus vor der Zeit der Inka theoretisch möglich gewesen ist. Auch in seinem Fall gab es viele Skeptiker, die sein Unternehmen für unmöglich hielten.
Neben zahlreichen weiteren Expeditionen, unter anderem 2x zu den Osterinseln, wollte er zeigen, dass es möglich war, mit Papyrusboot "Ra" (nach dem ägyptischen Sonnengott) den Atlantik von Ost nach West zu überqueren. Bei seinem ersten Versuch 1969 musste das Boot wenige Tage vor dem Ziel Barbados aufgegeben werden. Die zweite Fahrt mit der Ra II 1970 war erfolgreich.
Wichtig an diesem Experiment war Heyerdahl auch, auf minimalem Raum möglichst viele verschiedene Nationen zu versammeln, die sich für ein gemeinsames Ziel engagierten.
Insgesamt zwei sehr interessante Museen mit beeindruckenden Beispielen von menschlichem Forschungsgeist und mutigem Engagement für neue Ideen und Erfahrungen. Wir machen uns zufrieden auf den - ziemliche hügeligen - Rückweg und treffen noch ein paar nette Gänse.
Das letzte Stück geht es wieder den tollen Fahrradweg entlang - zu meiner Freude schön ohne weitere Steigungen. Wir kaufen noch etwas ein und genießen Kartoffeln mit Quark - sehr lecker. Nach dem Spülen mache ich mich dann ans Bloggen, an Tagen wie heute ist da einiges zu tun, viele Fotos wollen gesichtet, bearbeitet und zu Collagen zusammengestellt werden und ich lese einiges nach, damit ich hier nichts Falsches schreibe...
 

Freitag, 29. Mai 2026

Tag 13 - Oslo: Hoch hinauf

Das Wetter ist wichtig, auch wenn wir nur Landausflüge planen und heute soll noch einmal ein sonniger Tag sein. Wir entscheiden uns also für einen Ausflug zum Holmenkollen "Ski Museum & Tower". Da Essen gehen hier teuer ist, besuchen wir den Bäcker unseres Vertrauens gleich um die Ecke, die "Backstube" hier im Hafenviertel in einem sehr stylischen Gebäude an einem Platz mit einer riesigen Rose, und versorgen uns mit Sandwiches.
Dann geht es mit unseren Rädern zum Bahnhof, wo wir erst einmal lernen müssen, wie hier Tickets verkauft werden, und dann weiter mit der "T-Bane" (der U-Bahn), die allerdings auf unserer Strecke weitgehend überirdisch fährt.
Dann sind wieder meine Bergziegen-Qualitäten gefragt, denn es geht steil bergauf bis zum Museum - mich motiviert die Chanche auf schöne Bilder von der Aussicht...
Irgendwann können wir dann schon einen ersten Blick auf den Sprungturm erhaschen, also geht es stetig weiter nach oben.
Und dann ist es geschafft und wir erreichen den sehr schön gestalteten Eingang des Skimuseums, wieder überragt von der Sprungschanze.
Die Ausstellung ist relativ klein, aber sehr interessant. Wir erfahren einiges über die Geschichte des Skilaufens. Schon in Höhlenzeichnungen sind Jäger auf Schiern abgebildet, aber es dauerte eine Weile, bis gute Bindungen entwickelt worden waren. Für die Norweger ist das Skilaufen Teil der nationalen Identität. Als nach der Unabhängigkeit 1905 ein dänischer Prinz mit einer englischen Gemahlin (Enkelin von Queen Victoria) zum norwegischen König gewählt wurde, gewann das Paar unter anderem Sympathien durch die Begeisterung für das Skilaufen (Bild unten rechts).
Ein weiterer Raum beschäftigt sich mit verschiedenen Expeditionen in Arktis und Antarktis. Darunter ist die Expedition von Norweger Fridtjof Nansen (1861-1930), der als erster das Inlandeis von Grönland überquerte und einen Rekord für die damals größte Annäherung an den geografischen Nordpol aufstellte. Er war aber auch eine Schlüsselfigur bei der unabhängikeit Norwegens und erhielt für seine Arbeit in der internationalen Flüchtlingshilfe den Friedensnobelpreis. Natürlich geht es auch um das Rennen zum Südpol zwischen dem Norweger Roald Amundsen (1872-1928) und den Briten Robert Scott. Amundsen erreichten den Südpol 35 Tage vor Scott, der tragisch auf dem Rückweg starb.
Wir kommen dann zum Enwicklung des Skisports in Norwegen mit Modellen der Sprungschanze über die Jahre - von einer kleinen Rampe bis zu der beeindruckenden Metallkonstruktion, die heute hier steht.

Im letzten Teil der Ausstellung geht es um Klima und Klimawandel und die Auswirkungen auf Norwegen (und auch das Skilaufen). Sehr amüsant ist ein Film, der verschiedene Outdoor-Ereignisse (Skisprung, Fußball, Konzerte etc.) zeigt, bei denen das Wetter Probleme bereitete, unter anderem durch Nebel, Starkregen oder Sturm.
Und dann fahren wir mit dem Aufzug bis ganz oben auf den Sprungturm und können einen Eindruck davon gewinnen, wie die Springer sich führlen müssen, bevor sie losfahren - nur was für Schwindelfreie (siehe Titelbild). Neben dem Blick die Schanze hinab können wir auch - leider im Gegenlicht - auf den Oslofjord blicken:
Auf der gegenüberliegenden Seite ist es wunderbar grün mit netten Häusern und dem Blick auf die Bahnlinie.
Zum Abschluss bekommt Ralf auch noch einen guten Cappuccino aus einer Porzellantasse - das haben wir bisher in Oslo noch nicht gehabt.
Auf dem Rückweg zur Haltestelle laufen wir noch durch die Unterkonstruktion mit ihren Betonstützten. Auch hier gibt es Kunst am Bau, rechts zu sehen die verlängerten Skistöcke einer Skulptur...
...die einen Skifahrer aus Metall-Schneeflocken darstellt "On the Go" der Künstler Annika Oscarsson, Thomas Nordström und Filip Schmidt:
Das war wieder ein sehr erfolgreicher Ausflug - gerade bei dem wunderbaren Wetter - zu einem sehenswerten Ziel!
Noch ein Nachtrag für meine liebe Mutter: ich war noch unter der Dusche und habe auf dem Weg dahin ein Foto von der beleuchteten Skyline - wieder mit Rathaus - gemacht:

Donnerstag, 28. Mai 2026

Tag 12 Oslo: Radtour zu den Highlights

Nach unseren Erfahrungen ist es eine gute Idee, in einer neuen Stadt an einer Stadtführung teilzunehmen, gerne auch mit dem Fahrrad - und genau das haben wir heute getan. Unser Guide Luka ist ein Deutscher, der der Liebe wegen nach Oslo gezogen ist. Hier im Hintergrund das alte Rathau von 1641.
Unser erster Stop ist die Festung Akershus, einer mittelalterlichen Burg, die auch heute noch zu militärischen Zwecken genutzt wird - wir sehen einige Gruppen von Kadetten. Sie ist aber auch für die Allgemeinheit zugänglich. Von den Befestigungsanlagen haben wir einen wunderbaren Blick über Hafen und Fjord.
Wir kommen dann am Rathaus und am Nationaltheater vorbei, auf das wir einen kurzen Blick werfen können.
Es geht bergauf bis zum königlichen Schloss, das ebenfalls noch als Residenz der norwegischen Könige genutzt wird. Ich erkenne die Statue vor dem Schloss an der markanten Nase, weil ich den historischen Roman "Desiree" von Annemarie Selinko gelesen haben. Es ist Jean Baptiste Bernadotte, ein französischer Marschall unter Napoleon, der vom schwedischen Reichstag als Nachfolger des kinderlosen Königs gewählt wurde und als Karl Johan den Thron von Schweden und Norwegen (das damals mit Schweden in Personalunion verbunden war) bestieg. Er ließ das Schloss und die Prachtstraße in die Stadt errichten.
Wir fahren weiter zum Vigeland Skulpturenpark, einer Anlage, die von dem norwegischen Künstler Gustav Vigeland (1869-1943) in über 20 Jahren Arbeit geschaffen wurde. Es gibt 212 Stein- und Bronze-Skulpturen, die sich überwiegend mit dem Kreislauf des menschlichen Lebens beschäftigen. Darunter ist auch ein Monolith und eine Brunnenanlage (siehe auch Titelbild).
Die Figuren sind alle unbekleidet, lebensecht und zeigen sehr unterschiedliche Situationen und Emotionen.
Besonders beliebt ist die Skulptur eines kleinen Jungen, der gerade einen Wutanfall hat. Seine linke Hand ist ganz blank, weil sie von allen Touristen berührt wird. Der Park ist sehr gut besucht, von Kindergarten-Gruppen, die hier spielen bis zu zahlreichen asiatischen Touristen mit Selfie-Sticks, die die Posen der Figuren nachstellen.
Wir fahren noch am Hafenviertel vorbei (wo auch die Triton liegt) und das in den letzten 20 Jahren vollständig saniert wurde und jetzt zu den teuersten Gegenden in Oslo zählt. Im Hintergrund ist ein Kreuzfahrtschiff zu sehen. Wir erfahren, dass die Stadt so verkehrsberuhigt ist, weil die sechs-spurige Stadtautobahn unterirdisch verläuft.
Damit endet die Tour und wir haben wir können uns jetzt gut in der Stadt orientieren. Wir bekommen noch einen Empfehlung, wo wir ein Sandwich essen können und schauen uns dann noch das Rathaus von der anderen Seite (siehe gestern) und von innen an. Nach der Unabhängikeit von Schweden im Jahr 1905 entstand der Wunsch nach einen repräsentativen Gebäude. Es gab einen Architekturwettbewerb mit mehrfach geänderten Entwürfen, so dass erst 1930 mit dem Bau begonnen wurde und die Eröffnung (Aufgrund es 2. Weltkrieges) erst 1950 stattfand.
Bei der künstlerischen Gestaltung wurden folgende Regeln festgelegt: Geschichte, Kunst und Kultur Norwegens sollen dargestellt werden und im Zentrum sollte „das Volk“ stehen. Sämtliche Materialien hatten norwegischer Herkunft zu sein. In der großen Innenhalle wird der Friedensnobelpreis verliehen.
Die großen Wandgemälde zeigen Szenen aus der Geschichte Norwegens und Oslos - auch in Hinblick auf Handel und die Arbeiterbewegung.
Außen gibt es neben Skulpturen 16 Holzreliefs, die sich mit der nordischen Mythologie beschäftigen - hier einige Beispiele: oben links: Odin auf seinem achtbeinigen Hengst Sleipnir, oben rechts: ein Adler sitzt in der Weltesche Yggdrasil, unten links: der Hund Gorm bewacht den Eingang zur Unterwelt und drei Hähne warnen vor dem kommenden Kampf, unten rechts: drei Walküren kommen als Schwäne und verwandeln sich in schöne Frauen: Alrund, Svankit und Alvid.
Wieder ein schöner, interessanter und abwechslungsreicher Tag bei strahlendem Wetter - wir sind sehr zufrieden! Zum Abschluss noch die Abendstimmung von Bord aus, diesmal Richtung Innenstadt:
 

Mittwoch, 27. Mai 2026

Tag 11 - Sandspollen-Oslo: Beeindruckender Start

Wenig Wind und der auch noch von vorne - das bedeutet, dass wir heute das letzte Stück nach Oslo unter Maschine fahren.
Es ist wieder abwechslungsreich, denn unterwegs treffen wir zahlreiche Schiffe, vom kleinen Containerschiff, Frachtschiffen Fähren bis zum Großsegler.
Oslo selbst sieht von Wasser aus gar nicht wie eine Großstadt (über 700.000 Einwohner) aus. Keine Hochhäuser oder blinkenden Lichter sondern kleine Gebäude auf sanften Hügeln.
Wir haben uns für die Aker Brygge Marina entschieden, die direkt im Stadtzentrum liegt und vor der aus wir viele Sehenswürdigkeiten gut erreichen können. Wir überlegen, was wir in den nächsten Tagen unternehmen wollen, und stellen dabei fest, dass das "Nobel Peace Center" heute bis 20:00 Uhr geöffnet hat. Wir bauen also die Fahrräder auf und fahren ein kurze Stück am Ufer entlang bis zum zentralen Rådhusplassen, wo wir wie erwartet das Rathaus sehen können.
Hier ist auch das Peace Center (siehe Titelbild) und wir gehen hinein, erst einmal nicht sicher, was uns dort erwartet. Wie sich herausstellt, gibt es einen mehrsprachigen Audioguide und wir erfahren einiges über Alfred Nobel und sein Leben. Er hat nicht nur das Dynamit erfunden (und ist damit reich geworden), sondern ihm wurden über 350 Patente erteilt. Mit der Friedensaktivistin Bertha von Suttner diskutierte er über Krieg und Frieden. Sie hatte sich 1876 auf eine Stelle als seine Privatsekretärin beworben und sie regte ihn zur Stifung des Friedensnobelpreises an.
Während die anderen Nobelpreise (Physik, Chemie, Medizin, Literatur) von schwedischen Institutionen vergeben und in Stockholm verliehen werden, bestimmte Nobel in seinem Testament, dass der Friedensnobelpreis vom norwegischen Nobelkommitee vergeben und in Oslo verliehen. Sehr eindrucksvoll ist der Raum, in dem alle bisherigen Preisträger und -trägerinnen gezeigt werden:
Ein Teil der Ausstellung beschäftigt sich mit der Preisträgerin von 2025, Maria Corina Machado, die die Auszeichnung "für ihren Einsatz für die demokratischen Rechte des venezolanischen Volkes“ erhielt.
In einem weiteren Raum wird die Wichtigkeit des Dialogs für den Friedensprozess betont und es werden Gesprächsregeln formuliert.
Eine Sonderausstellung beschäftigt sich mit dem Thema "Wege zum Frieden", fragt, was das Wort Frieden bedeutet und behinhaltet und stellt Beispiele aus fünf Jahrhunterten vor. Insgesamt ein sehr beeindruckendes Museum und ein unglaublich wichtiges Thema!
Nachdenklich fahren wir zurück zum Boot - das war ein intensiver Anfang für unseren Besuch in Oslo. Hier kommt noch die Abendstimmung über dem Hafen für meine liebe Mutter.