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Sonntag, 17. Mai 2026

Tag 1 - Griesheim - Porsgrunn: Auf nach Norwegen

Gefühlt haben wir das Boot gerade erst ins Winterlager gebracht und schon ist es wieder Zeit für die neue Saison. Die Monate daheim waren gefüllt mit Familie, Freunden, Arbeit und vielen - überwiegend schönen Erlebnissen. Letztes Wochenende haben wir noch ganz wunderbar einen runden Geburtstag gefeiert und dann gab es noch einiges zu organisieren. Heute morgen hieß es dann Abschiednehmen, insbesondere vom Enkel, was mir wirklich schwergefallen ist. Liebe Freunde brachten uns zum Flughafen, wo Gepäckaufgabe und Sicherheitykontrolle reibungslos funktionierten und dann ging es auch schon an Bord.
Wir waren fast pünktlich, das Gepäck kam schnell und vollständig und auch das Auto stand bereit. Hier in Norwegen sind die Leihwagen fast alle elektrisch. Vor das Fahrt haben unseren noch auf Schäden kontrolliert und entsprechende Fotos gemacht.
Bis zu unserem Ziel Porsgrunn sind es dann noch rund 200 km und wir machten zwischendurch einen Boxenstopp zum Abendessen. Dabei nutzen wir gleich die Gellegenheit, zu lernen, wie das Laden hier funktioniert. Glücklicherweise gibt es die App "Elton", die mit vielen Anbietern zusammenarbeitet. Uns fallen viele festlich gekleidete junge Menschen auf, die Jungs im Anzug, die Mädchen wahlweise im Minikleid, schönem Sommerkleid oder auch in Tracht. Wie sich herausstellt, wird heute der wichtigste norwegische Nationalfeiertag "Grunnlovsdag" (Verfassungstag). Am 17. Mai 1814 wurde die norwegische Verfassung unterzeichet. Danach fahren wir weiter durch die gepflegte Baumlandschaft mit zahlreichen Tunneln.
In Porsgrunn habe ich ein ganzes Haus gemietet, weil es das günstigste Angebot war. Es ist gemütlich (und gut geheizt) und wir lassen den erfolgreichen Reisetag langsam ausklingen. Morgen geht es dann zur Triton.

Freitag, 29. August 2025

Tag 98 - Porsgrunn-Griesheim: Zurück nach Hause

Ich habe unsere Unterkunft ausgesucht, weil sie nah an einer Bushaltestelle liegt und Ralf hat gestern auch schon den Weg dahin ausgekundschaftet. Also laufen wir heute morgen frohgemut los. Die Haltestelle ist auch da, aber in ihr hängt ein ominöses Schild das wir spontan aus dem Norwegischen übersetzten: "Hier fahren keine Busse mehr!" Also schauen wir nach der nächsten Haltestelle und ich entdecke in mir ungeahnte Sprinterqualitäten... jedenfalls schaffen wir es gerade noch, unseren Bus zu erreichen - Puh!
Damit geht es dann zum Busbahnhof und dann weiter mit dem Flixbus Richtung Oslo. Der Flughafen liegt dann nochmal weiter im Norden, so dass wir in den Zug umsteigen müssen. Wir haben für alle Wechsel ausreichend Zeit eingeplant und kommen gut am Flughafen an. Dort stellt sich beim Einchecken heraus, dass Ralfs Tasche 1,8 kg zu schwer ist. Wir haben aber noch einen unbenutzten Rucksack dabei und können umpacken.
Gestern in unserer Unterkunft haben wir noch die Reste von Brot, Schinken und Käse in leckere Sanwiches umgewandelt, die wir unterwegs essen können. Jetzt gibt es noch eine letzte Zimtschnecke, die hier tatsächlich frisch gebacken werden.
Dann ist es Zeit, ins Flugzeug zu steigen. Heute ist es wieder kalt, grau, regnerisch und herbstlich, so dass uns der Abschied von Norwegen nicht allzu schwer fällt. Wir müssen dann noch eine Stunde im Flieger warten, weil das Wetter in Frankfurt so schlecht ist, dass dort Wartezeiten entstehen. Aber dann geht es doch los und wir haben einen guten Flug (siehe Titelbild). Weil wir durch die Verzögerung den Flughafenbus verpasst haben, holt Paul uns netterweise vom Flughafen ab und daheim gibt es ein leckeres Abendessen mit der Jugend.

Dienstag, 22. Juli 2025

Tag 60 - Griesheim-Bergen: Gute Reise!

Wir haben zwei schöne und intensive Wochen daheim verbracht und haben uns gefreut Familie und Freunde zu treffen und die Katzen zu steicheln. Wir haben lange Listen abgearbeiteu und Jahresabschluss, Nebenkostenabrechnung und verschiedene Steuererklärungen erstellt und abgegeben. Nun sind wir wieder auf dem Weg zur Triton. Die Familie verabschiedet sich nett und Hildegard fährt uns zum Flughafen - danke! Ralf freut sich, dass wir das Handgepäck aufgeben dürfen, denn wir haben verschiedene Flüssigkeiten zu transportieren. Allerdings muss erst noch eine Batterie herausgesucht werden.
Anders als auf dem Heimflug läuft dieses Mal alles glatt. Die Verspätungen halten sich in Genzen und der Frankfurter Flughafen und unsere erste Maschine ist erstaunlich leer.
Wir starten bei strahlender Sonne und Schäfchenwolken in Frankfurt und fliegen erst einmal nach Amsterdam.
Dort freuen wir uns über einen Blick aufs IJsselmeer - daran haben wir schöne Segelerinnerungen!
In Amsterdam haben wir knapp zwei Stunden Aufenthalt - das reicht gerade zum Mittagessen, bevor wir in den Flieger nach Bergen steigen. Auch hier geht alles glatt und wir landen pünktlich, nach einem Anflug über die Schären (siehe Titelbild).
Mit Straßenbahn und Bus geht es dann weiter zum Bergener Segelclub wo die Triton lieb auf uns gewartet hat. Wir sind froh, dass diese Reise so reibungslos geklappt hat.
 

Dienstag, 8. Juli 2025

Tag 59 - Bergen-Griesheim: 12-Stunden-Schicht

Wir haken noch die letzten Punkte auf der Liste ab, packen die letzten Sachen ein und bauen das Cockpitzelt auf. Dann bleibt die Triton im Bergener Segelclub liegen - auf einem sichere Platz zwischen zwei größeren Schiffen.
Wir haben jeder drei Gepäckstücke und machen uns damit auf den Weg zur Bushaltestelle, die praktischerweise direkt vor dem Club zu finden ist.
Der Bus ist pünktlich und ich bin fasziniert von der Ausstattung mit kleinem Mülleimer, Kehrblech und Feuerlöscher.
Noch einmal umsteigen in die Bahn und wir kommen gut beim Flughafen an  (siehe Titelbild). Wir fliegen mit der niederländischen Fluglinie KLM und die haben uns geschrieben, dass wir unser Handgepäck aufgeben sollen, weil der Flug so voll ist. Wie sich herausstellt, ist er nicht nur voll, sondern auch verspätet, so dass wir unseren Anschlussflug in Amsterdam nicht bekommen und auf einen späteren Flieger umgebucht werden. So verbringen wir den Tag auf verschiedenen Flugplätzen, aber letztendlich sehen wir die Skyline von Frankfurt und das beleuchtete Stadion. Paul und Johanna holen uns ab (Danke!) und nach rund 12 Stunden sind wir dann daheim.
Der Rückflug ist für den 22. Juli gebucht und dann geht es auch mit dem Blog weiter. Geplant ist, die norwegische Küste von Bergen aus Richtung Süden zu erkunden.

Sonntag, 11. Mai 2025

Tag 1 - Griesheim-Largs: Betreutes Reisen

Irgendwie ist es immer sehr schnell wieder Mai und wie jedes Jahr gibt es vor dem Abflug noch einiges zu tun - aber bekanntlich ist nichts besser als ein Termin, um etwas geschafft zu bekommen und die langen To-Do-Listen werden alle erfolgreich abgearbeitet. Am Samstag abend bekommen wir noch "einen Salat" von Hildegard... die Veranstaltung wird dann sehr nett, mit drei Salaten, Grillen und Erdbeerkuchen - Danke! Am nächsten Morgen versammelt sich dann das Verabschiedungs-Komitee und unsere Freude Carola und Günter bringen uns netterweise zum Flughafen.
Wir haben unsere Bordkarten schon, können unsere Taschen selbst einchecken, haben keine Schlagen bei Sicherheit und Passkontrolle und bestes Flugwetter (siehe Titelbild). Der Flug ist 10 Minuten zu früh, das Gepäck ist da und auch die seit April erforderliche elektronische Einreise-Genehmigung (ETA)für UK funktioniert problemlos. Wir haben auch das Auto schon gebucht und gehen frohgemut zum Hertz-Schalter.
Wir buchen gerne kleine, sparsame Autos, gerne auch schon mit ein paar Lack-Schäden, damit es nicht mehr so darauf ankommt. Wie sich herausstellt, ist kein kleines Auto mehr da und so werden wir upgegradet auf einen SUV mit fetten Reifen und Metallic-Lackierung. Von außen sieht das Teil aus, wie ein Panzer, aber innen ist nur wenig Platz und Ralf kann kaum durch die niedrige Frontscheibe schauen.
Wir packen den Kofferraum und den Rücksitz voll und fahren erst einmal zu einem Einkaufszentrum mit Vodafone-Laden, weil Ralf eine neue Telefonkarte kaufen will. Das ist immer schwierig mit einem deutschen Telefon und ohne Wohnsitz in UK, aber die nette Verkäuferin hilft geduldig und schließlich ist es geschafft. Auch deutsche Scheckkarten funktionieren nicht immer und unser erster Versuch, etwas Bargeld abzuheben klappt nicht... Aber wir können dann ein paar Euros umtauschen.
Ich gehe noch etwas shoppen und finden für Ralf Kaffee und Kuchen. Das Zentrum ist gut besucht und alle Läden sind vermietet - hier scheint so etwas noch zu laufen. Dann machen wir uns mit unserem blauen Panzer auf den Weg an die Küste nach Largs. Das Land ist grün und hügelig und immer wieder sind Schafe zu sehen.
In Largs habe ich eine kleine Wohnung über Airbnb gebucht. Wir bekommen eine Nachricht mit dem Schlüsselcode für die Tür und können so selbst einchecken. Die Bausubstanz ist einfach und der Schnitt der Wohnung gewöhnungsbedürftig, aber sie ist gut ausgestattet und liegt direkt am Stadtzentrum. Nach einer kurzen Erholungspause machen wir uns dann auf Nahrungssuche und beginnen unseren Schottland-Aufenthalt mit klassischen Fish 'n Chips.
Insgesamt hat alles wie geplant geklappt und wir sind froh, dass wir gut hier gelandet sind. Nun sind wir morgen gespannt, wie die TRITON den Winter überstanden hat. Largs liegt direkt am Firth of Clyde und wir können noch die Ankunft der Fähre beobachten.

Sonntag, 15. September 2024

Tag 104 - Glasgow-Griesheim: Heimflug

Aufstehen, einpacken, Taxi zum Flughafen, Gepäck einchecken (die Patronen für die Automatik-Schwimmwesten dürfen wir nicht mitnehmen), Sicherheitskontrolle (Johanna und Paul haben nicht alle Elektronik ausgepackt und müssen warten) bewältigen wir ohne größere Probleme. Wir können noch einen letzten Blick auf Highlandkühe (diesmal aus Plüsch) und Ausrüstungen für Fußballball-Fans werfen - hier gibt es alles sowohl für Anhänger der Glasgow Rangers als auch von Celtic Glasgow.
Diesmal wird unser Flug nicht abgesagt, sondern startet recht pünktlich und landet sogar früher als erwartet. Unsere Koffer kommen als erst auf dem Band an, der Airliner fährt was ohne Wartezeit und Hildegard ist schon da, um uns vom Bahnhof abzuholen. Bei ihr und Philipp bekommen wir auch ein köstliches Abendessen. Es ist schön, Familie, Freunde und Katzen wiederzusehen!

Mittwoch, 24. Juli 2024

Tag 51 - Griesheim-Frankfurt-London-Derry: Aller guten Dinge sind drei

Wir hatten geplant, am Sonntag, den 21.07.24 mit einem frühen Direktflug zurück nach Nordirland zu fliegen. Wir freuten uns schon darauf, nachmittags im Cockpit der Triton zu sitzen. Um 5:30 Uhr klingelte unser Wecker, der jüngste Sohn hatte sich netterweise bereiterklärt, uns zum Flughafen zu bringen, alles war gepack und fertig. Und dann zeigte ein Blick in die Lufthansa App, dass unser Flug annuliert war!
Die App bietet auch einen Live-Chat an und so konnte ich gleich auf einen Ersatzflug umbuchen. Nicht mehr direkt und nicht mehr früh, sondern am Montag erst nachmittags und über Birmingham. Na gut, neues Spiel neues Glück! Mich beunruhigte etwas, dass ich nicht über die App einchecken konnte, aber eine Mitarbeiterin versicherte mir, dass das direkt am Flughafen möglich sei und schicke mir Bestätigungen für die Flüge per Mail. Diesmal fuhr uns der mittlere Sohn zum Flughafen. Leider wurde uns am Schalter mitgeteilt, dass unsere Buchung für den ersten Teil der Reise nach Birmingham storniert worden sei. Wir wurden ans Service-Center verwiesen, wo wir ca. drei Stunden hätten warten müssen (bis nach dem Start...). Also wieder Chat, dort Entschuldigungen und ein neues Angebot - diesmal über London und erst am Mittwoch. Grrr! Wir fuhren also - etwas frustriert - mit dem Airliner zurück nach Darmstadt.
Wir nutzten den "geschenkten" Dienstag für verschiedene Arbeiten auf unseren jeweiligen Listen, Ralf wechselte einen Auspuff, ich machte Steuererklärungen und Nebenkostenabrechnungen. Abends verabschiedeten wir uns zum dritten Mal (es fühlte sich an wie in einer Zeitschleife) von den Familienmitgliedern und am Mittwochmorgen brachte uns Ralfs Mutter netterweise zum Bus nach Frankfurt. Diesmal hatten der Online-Checkin funktioniert und wir hatten nach der Sicherheits- und Zollkontrolle noch Zeit für Tee und Cappuccino im Café Goethe.
Dann wurde es Zeit, zum Gate zu gehen und wir wurden beim Anblick eines Flugzeuges immer optimistischer, dass unser erster Flug heute stattfinden würde...
Das Ein- und Aussteigen dauerte gefühlt länger als der eigentliche Flug nach London Heathrow. Es ist der größe Flughafen in Europa und der viertgrößte weltweit (nach Passagierbewegungen) und das merken wir gleich, den wir müssen mit dem Bus das Terminal wechseln und fahren längere Zeit durch das weitläufige Gelände. Auch in der Abflughalle ist richtig was los.
Dann geht es wieder durch die Pass- und Sicherheitskontrolle. Schon in Frankfurt musste Ralf seinen Rucksack auspacken, weil er diverse Ersatzteile für die Triton in seine Gummistiefel verpackt hatte. Diesmal sind wir beide dran und es wird sogar jeweil ein Bombentest gemacht - bei mir war der Steuer mit Gewürz Nr. 3 verdächtig und bei Ralf das elektronische Bauteil in der Mitte rechts.
Es wird aber nix gefunden und so geht es weiter zum Gate - ein längere Fußweg, so dass wir die knapp zwei Stunden Umsteigezeit gut gebrauchen können. Auch der zweite Flieger ist da und wir machen uns auf den Weg über die irische See.
Wir sind sehr erleichtert, als wir gut in Belfast angekommen sind (siehe Titelbild). Hier sind die Temperaturen für uns wesentliche angenehmer als die 30+ Grad daheim und wir werden gleich vom sanften Regen (auch bekannt als "liquid sunshine" - flüssiger Sonnenschein) begrüßt.
Nun haben wir noch gut zwei Stunden Busfahrt bis nach Derry. Dort verweigere ich den Gepäckmarsch zum Boot und wir nehmen ein Taxi. Eine sehr gute Entscheidung, denn die kurze Fahrt kosten 3,60 Pfund (4,29 €). Die Triton hat brav in der Marina auf uns gewartet und wir freuen uns sehr, wieder an Bord zu sein.

Dienstag, 9. Juli 2024

Tag 50 - Derry-Griesheim: Halbzeitpause

Wie in den letzten Jahren erprobt, unterbrechen wir unsere Zeit auf dem Boot für eine kurze Pause in der Heimat. Wir wollen nach Eltern, Kindern, Katzen und Firma schauen - und es steht auch ein runder Geburtstag an. Wir lassen die Triton auf ihrem guten Platz in Derry und machen uns auf den Weg zum Busbahnhof.
Heute ist der wärmste Tag, seit wir Mitte Mai in Irland angekommen sind (ca. 17 Grad) und bei strahlendem Sonnenschein machen wir uns auf dem Weg am Ufer entlang. Die spannende Frage ist, ob wir unser großes Bild als Handgepäck mitnehmen dürfen. Sicherheitshalber hat Ralf ein Messer eingepackt, um es notfalls aus dem Rahmen scheiden zu können.
Gestern hatten wir schon auskundschaftet, wo der Bus abfährt. Die Verbindung nach Belfast ist pünktlich und reibungslos. Im City-Flughafen, der auch wieder recht übersichtlich ist, können wir dann noch eine Kleinigkeit essen.
Unterwegs hat es schon wieder angefangen zu regnen und daher fällt der Abschied von (Nord)Irland nicht ganz so schwer.
Der Flug verläuft angenehm, weil - anders als bei Ryanair - tatsächlich Wasser und Schokolädchen an die Passagiere verteilt werden und das Flugpersonal kompetent (und streng) ist. So wird unser Bild separat angeschnallt und ich darf nicht am Notausgang sitzen (den ich wegen der Beinfreiheit gebucht hatte), weil dort nur fitte Menschen sitzen sollen, die im Notfall die Tür nach außen werfen können (es gibt tatsächlich eine extra Anleitung dafür). Daheim haben wir dann fast wolkenlosen Himmel (siehe Titelbild) und 32 Grad - es fühlt sich an, als ob wir gegen eine warme Wand laufen, als wir aussteigen. Unsere kleine Maschine muss auf einen Außenplatz, so dass wir mit dem Bus abgeholt werden und dann noch (gefühlt) kilometerweit durch den Flughafen bis zum Ausgang laufen müssen.
Dort werden wir dann von unserer lieben Schwiegertochter abgeholt und später von der ganzen Familie auf dem Hof und den Katzen herzlich begrüßt - eine große Freude! Jetzt ist erst mal Blog-Pause bis zum 21. Juli.

To be continued...

Dienstag, 21. Mai 2024

Tag 1 - Griesheim-Portumna: Betreutes Warten

Endlich geht es wieder los Richtung Irland und Boot! Der Kran in unserem Winterlager Kilrush wird gerade gewartet (warum gerade am Beginn der Saison und nicht in den Wintermonaten erschließt sich uns nicht wirklich) und so sind wir dieses Jahr etwas später dran. Das ist uns gar nicht unrecht, denn wir hatten diesen Monat schon eine (oder eigentlich zwei) wunderbare Hochzeitsfeiern und zwei Geburtstage.

Für uns ist es günstig, von "Frankfurt"-Hahn nach Dublin zu fliegen und so beginnt unser Reisetag mit dem Auto: unsere Schwiegertochter fährt uns nach Mainz an den Bahnhof, wo wir dann auf den Bus nach Hahn warten dürfen. Wir haben die Wahl zwischen Ankunft 40 Minuten oder 3,5 Stunden vor Abflug und entscheiden uns für die entspannte Variante. Da bedeutet also in Hahn dann auch wieder Wartezeiten, die wir gut mit Gepäck einchecken, Frühstücken, Sicherheitskontrolle, Parfüm kaufen, Mittagessen und am Gate sitzen herumbekommen. Dann dürfen wir endlich zum Flugzeug laufen.

Morgen spielt Leverkusen in Dublin im Finale der Europa League gegen gegen Atalanta Bergamo und entsprechend waren viele Fans mit im Flieger.
Nach knapp zwei  Stunden Flug konnten wir dann die grüne Insel von oben bewundern (siehe Titelbild). Unsere Reise ging weiter quer durch den großen Flughafen zur Gepäckausgabe und dann zum Schalter unserer Mietwagen-Firma. Dann hieß es wieder warten, bis der Shuttle-Bus uns vom Flughafen zum Parkplatz für die Mietwagen bringen konnte. Nach etwas Berufsverkehr und der Herausforderung, mit einer spiegelverkehrten Schaltung und auf der linken Seite zu fahren, ging es dann schnell voran und - untermalt von irischer Musik - durch irisch-grüne Landschaft.
So landeten wir gut in unserem B&B in Portumna und stärkten uns im Ort mit einem üppigen Abendessen.
Warum ein Restaurant mit italienischer Küche in Irland "Bethlehem" heißt, konnten wir allerdings nicht herausfinden.