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Sonntag, 8. Juni 2025
Tag 28 - Canna-Mallaig: Schön, aber kalt
Wir überlegen, wie und in welcher Reihenfolge wir uns die Hebriden weiter anschauen wollen und entscheiden uns - auch im Hinblick auf die Windprognose - wieder ans Festland zurück zu segeln. Der Kurs führtnnach Osten und der Wind kommt von hinten aus Nordwesten, daher können wir ausbaumen (siehe Titelbild).Das Boot segelt prima, alle Manöver klappen gut, die Sonne scheint und dann kommen auch noch Delfine - das Leben ist schön!Trotz der Sonne ist es aber, sicher durch die Nordkomponente des Windes, empfindlich kalt, so dass wir nicht nur Mützen, sondern auch Handschuhe auspacken.Mallaig ist ein wichtiger Fährhafen, gerade für die "Small Islands" und laut Wikipedia der wichtigste Fischereihafen an der schottischen Westküste. Wir finden die Anzahl der Fischerboote eher übersichtlich.Morgen wollen wir auf jeden Fall noch hier bleiben, nochmal Wäsche waschen und Wasser und unsere Vorräte auffüllen, denn auf dem Weg nach Norden gibt es nicht mehr viele Häfen.
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Freitag, 6. September 2024
Tag 95 - Ardrossan-Campbeltown: Sonne, Segeln und Delfine
Heute wollen wir ein etwas größeres Stück hinüber zur Kintyre-Halbinsel segeln und daher geht es gleich morgens los. Erst mal müssen wir an der Hafenausfahrt an einem Reparaturteam vorbei.Die Wolken verschwinden, die Sonne kommt heraus und wir haben Rückenwind, mit dem wir erst einmal nur mäßig schnell vorankommen. Hier sind einige Fischer unterwegs und wir halten gut Ausschau.Unterwegs wird zur Mittagszeit ein kleiner Imbiss an Bord serviert, während Ralf auf dem Vorschiff arbeitet, um das Vorsegel auszubaumen.Der Wind ist wieder sehr unterschiedlich und schwank zwischen 8 und 25 Knoten (also Windstärke 3-6). Entsprechend ändert sich auch unsere Geschwindigkeit und wir müssen mehrfach die Segelstellung und -fläche anpassen. Wir haben Spaß (siehe Titelbild) und es wird nicht langweilig. Kurz vor der Einfahrt in unsere Bucht ist so wenig Wind, dass das Großsegel schlägt und Paul eine Sicherungsleine ausbring. Dann kommt auf einmal ein Windfeld und wir sind so schnell, dass wir noch eine Fähre einholen, von der wir dachten, dass wir sicher vor ihr sind.Wir ändern unseren Kurs ensprechend und laufen in das Campbeltown Loch ein. In der Abdeckung wird der Wind schwächer und dann werden wir noch von großen Delfinen begrüßt - das ist immer etwas Besonderes (und schwer zu fotografieren).Wir waren schon einmal im Mai 2016 hier - damals allerdings bei ströhmendem Regen und wir hatten es gar nicht so nett in Erinnerung. Kurz vor der Hafeneinfahrt treffen wir dann noch eine lässige Robbe, die sich von uns nicht stören läßt.Der kleine Hafen ist ziemlich von, aber wir bekommen noch einen gute Platz am Steg und genießen das warme Nachmittagslicht. So schön kann das Segelerleben sein!
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Mittwoch, 19. Juni 2024
Tag 30 - Clifden-Inishbofin: Kurz und schmerzlos
Heute haben wir nur eine kurze Strecke zurückzulegen und so starten wir erst am späten Vormittag. Wir haben nur wenig Wind und den auch noch von vorne, so dass wir - begleitet von großen Delfinen (siehe Titelbild) - unter Motor aus der Bucht fahren. Auch draußen ist der Wind nicht wesentlich stärker. Wir lassen daher die Segel unten und erreichen schon bald die enge Einfahrt der kleinen Insel Inishbofin.Hier gibt es keine Mooring-Tonnen für Gäste und wir werfen daher unseren Anker, machen das Beiboot klar und fahren für einen ersten Eindruck an Land. Es geht hier eher gemütlich zu und ist nicht überlaufen. Die Fähre, die die Gäste bringt, ist klein und um kurz vor 17:00 Uhr werden die Tagesbesucher - die brav Schlage stehen - wieder abgeholt.Ralf läuft noch eine kleine Runde und hat von oben einen guten Blick auf den geschützen Hafen. Hier ist für irische Verhältnisse viel los, denn außer uns liegen hier noch diverse andere Boote. Die Triton ist das Boot ganz links mit der blauen Baumpersenning. Dann geht es mit dem Dinghy zurück zur Triton. Hier gibt es einen Anleger für Beiboote, sondern nur Leitern an der Hafenmauer.Es ist immer noch sehr kühl und wir bauen wieder unser Cockpitzelt auf, sitzen gemütlich dort und können noch einen Fischer beim Überprüfen seiner Fischpötte im Hafen beobachten.Morgen wollen wir uns E-Bikes mieten und damit die - sehr hügelige - Insel erkunden.
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