Den Tag heute nutzen wir für eine Tour durch Glasgow. Johanna und Paul haben ein eigenes Besichtigungs-Programm. Ralf und ich fahren in die Stadt und geben uns dort die volle Tourismus-Packung in Form eines Hop-On-Hop-Off-Busses (siehe Titelbild), der verschiedene Ziele abfährt und dabei noch Kommentare vom Band spielt. Hier verschiedene Murals, ein Terrakotta-Brunnen, ein alter Ladekran und architektonisch interessante Gebäude. Wir steigen am Verkehrsmuseum aus, wo gerade eine Benefiz-Veranstaltung zugunsten des Glasgower Kinderkrankenhauses stattfindet. Wir bekommen kostenloses Essen und ich kaufe ein paar Bärenohren.Das Museum selbst zeigt alle Arten von Fortbewegungsmitteln (und Schuhe von Elton John) quer durch die Geschichte und oft mit interaktiven Hintergrundinformationen. Unsere nächste Station (nach einer Kaffee-Pause) ist "Kelvingrove Art Gallery and Museum", eine Sammlung von naturkundlichen Exponaten und anderen Kunstwerken in einem eindrucksvollen Gebäude.Wir beschränken uns auf wenige Kunstwerke, bei denen ein Audio-Guide den kolonialen und imperialen Hintergrund kritisch in moderne Perspektive setzt. Außerdem schauen wir uns etwas moderne Kunst und einen Dalí an, der die Kreuzigung ohne Blut und aus einer ungewöhnlichen Perspektive zeigt und auf den das Museum besonders stolz ist.Wir kehren zu unsere Ausgangspunkt George Square zurück, der nach King Georg III benannt ist. Wir schauen uns die zahlreichen Statuen an, können aber keinen George entdecken. Dafür aber unter anderem auf der Mittelstufe Sir Walter Scott (Autor), James Watt (Erfinder), Robert Burns (Dicher) und ein War Memorial.Wir haben noch etwas Zeit bis zum Abendessen und laufen noch etwas durch die Straßen. Es ist Samstagabend und viele sind in Partystimmung. Vor einigen Pubs stehen mehrere Reihen von Gästen auf der Straße und ignorieren den Nieselregen. Grade junge Damen sind sehr sommerlich gekleidet, teilweise ärmellos und mit nackten Füßen in Sandalen. Das wäre mir bei ca. 12 Grad zu kalt... Außerdem gibt es Straßenmusikanten, Schmuddelecken und Andenkenläden...Anschließend läd uns Johanna noch sehr lecker zum Pizza-Essen ein - ein schöner Abschluss einen tollen Reise!
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Samstag, 14. September 2024
Dienstag, 4. Juni 2024
Tag 15 - Kilrush-Carrigaholt: Erster Segeltag
Von verschiedenen Seiten werden wir bedauert "weil wir so viel arbeiten müssen". Für uns sind das aber die ganz normalen Tätigkeiten zum Saisonbeginn, die sich dieses Jahr etwas verzögert haben, weil der Kran nicht funktionierte und die Farbe nicht da war. Das gehört einfach zum Segeln mit dem eigenen Boot dazu und wir finden das nicht schlimm. Wir haben heute wieder ausgeschlafen und der erste Blick aus dem Fenster war nicht sehr vielversprechend. Graue Wolken, Wind und Regen - aber das dauert in Irland ja nicht lange und so nutzen wir kleine Regenpausen. Ich für eine warme Dusche und Ralf um noch einmal in den Baumarkt zu gehen. Dann hängen wir den Außenborder ans Heck und pumpen das Beiboot auf.Wir füllen den Wassertank nochmals nach und laufen noch eine Runde in den Ort um frische Lebensmittel zu kaufen. Außer in Galway soll die Versorgung nördlich von hier schwierig werden. Mittlerweile ist das Wetter schön und sonnig geworden.Und dann geht es endlich los durch die Schleuse hinaus auf den Fluss Shannon (siehe Titelbild). Für heute haben wir nur ein kurzes Stück bis zur nächsten Bucht geplant. Es ist ordentlich Wind und das auch noch ziemlich von vorne, so dass wir nur die Fock setzen und trotzdem schnell vorankommen.In der Bucht von Carrigaholt haben wir letztes Jahr auch Station gemacht und ich hatte dort unseren Mooring-Haken abgebrochen und nur mit Mühe die Leine einfädeln können: klick. Dieses Jahr haben wir einen neuen Moorinhaken gekauft, der mit unserem Enterhaken trickreich geöffnet und geschlossen werden kann. Ich schaffe es gleich beim ersten Versuch, ihn einzuhängen, aber das mit den Schließen funktioniert nicht richtig, so dass wir weitere Versuche benötigen. Endlich klappt es und der Haken sitzt. Leider lasse ich beim Befestigen der Leine den Enterhaken ins Wasser fallen, so dass wir zunächst mehrere Enterhaken-über-Bord Manöver fahren müssen... Aber dann wird alles gut und wir setzen noch eine zweite Leine zur Sicherheit.Wir liegen gut vor Carrigaholt Castle, einem 1480 gebauten "Tower House". Am Kai liegen ein paar Fischerboote, die sicher gerne Fischpötte verteilen, nach denen wir dann Ausschau halten müssen...Wir bauen unser Cockpitzelt auf und zum Abendessen gibt es leckere Hamburger und einen großen Salat. Morgen müssen wir früh aufstehen, denn wir haben einen 50 sm Schlag bis zu den Aran-Islands geplant.
Sonntag, 12. Oktober 2014
Koblenz 2014
Zur letzten Regatta im Jahr geht es traditionell nach Koblenz - dort ist dann die Gelegenheit, unsere Segelfreunde ein letzten Mal zu treffen. Wir hatten am Samstag strahlende Sonne, aber leider nicht wirklich guten Wind:
Samstag abends dann noch Parkettsegeln (=Tanzen) mit gutem Essen und schöner Musik. Sonntag war es dann zunächst nebelig, eine ganz besondere Stimmung auf der Schlepptour Moselaufwärts...
...warm gekleidet war es trotzdem eine schöne Tour und wieder ein ganz besonderes Erlebnis...
...in Winningen gab es dann Zwiebelkuchen und Federweißen und auch die Sonne ließ sich wieder blicken...
...bei blauem Himmel und leichten Winden ging es dann zurück zum Segelclub...
...wo dann die Sieger und das Saisonende gefeiert wurden.
Samstag abends dann noch Parkettsegeln (=Tanzen) mit gutem Essen und schöner Musik. Sonntag war es dann zunächst nebelig, eine ganz besondere Stimmung auf der Schlepptour Moselaufwärts...
...warm gekleidet war es trotzdem eine schöne Tour und wieder ein ganz besonderes Erlebnis...
...in Winningen gab es dann Zwiebelkuchen und Federweißen und auch die Sonne ließ sich wieder blicken...
...bei blauem Himmel und leichten Winden ging es dann zurück zum Segelclub...
...wo dann die Sieger und das Saisonende gefeiert wurden.
Samstag, 4. Oktober 2014
Absegeln Eich 2014
Strahlende Sonne für unseren letzten Segeltag in Eich - wieder gab es einen Känguruh-Start, so dass wir in Echtzeit gegen die anderen Boote segelten. Für die Dyas hieß das: alle anderen Boote einholen und dabei die Runden genau mitzählen. Auf dem See gab es ein buntes Bild:
Wir hatten viel Spaß und Spannung bis zum letzten Moment, als dann die Boote gezeitet wurden. Hier ausnahmsweise ein Bild von uns - danke an den SCE für das Foto
Wir hatten viel Spaß und Spannung bis zum letzten Moment, als dann die Boote gezeitet wurden. Hier ausnahmsweise ein Bild von uns - danke an den SCE für das Foto
Sonntag, 7. September 2014
Laach 2014
Auch bei unserer nächsten Regatta in Maria Laach war die Windvorhersage nur sehr mäßig und zunächst entspannten wir uns bei herrlichem Sommerwetter an Land - immer gut mit Essen und Trinken versorgt von unseren netten Gastgebern:
Schließlich ging es dann am Spätnachmitta doch noch auf's Wasser - leider ohne Dokumentations-fotos, den ich hatte die Kamera an Land vergessen... Für uns lief es recht gut und nach zwei Wettfahrten mit einem 4. und einem 1. Platz lagen wir punktgleich mit dem Zweiten auf Platz 1.
Am nächsten Morgen war es zunächst kühl und dunstig und wir waren nicht ganz sicher, ob noch ein Lauf zustande kommen würde. Trotzdem bauten wir auf und es wurde pünktlich um 11.00 Uhr gestartet.
Wir hatten einen guten Start und kamen auch mit dem leichten und drehenden Winden zurecht - aber beim letzten Raumgang blieben wir in einem Windloch liegen und so konnten Norbert und Peter an uns vorbei fahren - hier sind sie knapp vor uns beim Zieleinlauf:
Die Sonne kam heraus und der Wind schlief fast völlig ein - aber es waren ja vier Läufe ausgeschrieben und so warteten wir noch eine Weile...
...und tatsächlich: es kam wieder genug Wind um auch noch einen 4. Lauf zu starten. Diesmal hatten wir den richtigen Riecher was die Seite bei Spi-Kurs anging und unsere Kreuz lief - auch dank Taktick-Kompasse - hervorragend.
Am Ende durften wir dann diesen formschönenTopf Pokal mit nach Hause nehmen:
Schließlich ging es dann am Spätnachmitta doch noch auf's Wasser - leider ohne Dokumentations-fotos, den ich hatte die Kamera an Land vergessen... Für uns lief es recht gut und nach zwei Wettfahrten mit einem 4. und einem 1. Platz lagen wir punktgleich mit dem Zweiten auf Platz 1.
Am nächsten Morgen war es zunächst kühl und dunstig und wir waren nicht ganz sicher, ob noch ein Lauf zustande kommen würde. Trotzdem bauten wir auf und es wurde pünktlich um 11.00 Uhr gestartet.
Wir hatten einen guten Start und kamen auch mit dem leichten und drehenden Winden zurecht - aber beim letzten Raumgang blieben wir in einem Windloch liegen und so konnten Norbert und Peter an uns vorbei fahren - hier sind sie knapp vor uns beim Zieleinlauf:
Die Sonne kam heraus und der Wind schlief fast völlig ein - aber es waren ja vier Läufe ausgeschrieben und so warteten wir noch eine Weile...
...und tatsächlich: es kam wieder genug Wind um auch noch einen 4. Lauf zu starten. Diesmal hatten wir den richtigen Riecher was die Seite bei Spi-Kurs anging und unsere Kreuz lief - auch dank Taktick-Kompasse - hervorragend.
Am Ende durften wir dann diesen formschönen
Sonntag, 31. August 2014
Schluchsee 2014
Es ist nun schon Tradition, dass wir zur Regatta in den Schwarzwald an den Schluchsee fahren. Der Windfinder hatte zwar nur schwachen Wind vorhergesagt, aber auf dem Wasser war es dann viel besser als gedacht und wir konnten bei Kaiserwetter drei schöne Läufe absolvieren:
Am nächsten Morgen war der Himmel dann grau aber wir hatten ausreichend Wind für zwei weitere Läufe. Diesmal hatten wir auch aufgepasst und sind alle verkürzten Bahnen richtig abgesegelt (was nicht bei allen Teilnehmern der Fall war). Auch die Überlappung im Drei-Längen-Kreis wurde diskutiert...
Dann hies es im Regen Boot zusammenbauen und leider war das wunderbare Segelwochenende schon wieder vorbei.
Am nächsten Morgen war der Himmel dann grau aber wir hatten ausreichend Wind für zwei weitere Läufe. Diesmal hatten wir auch aufgepasst und sind alle verkürzten Bahnen richtig abgesegelt (was nicht bei allen Teilnehmern der Fall war). Auch die Überlappung im Drei-Längen-Kreis wurde diskutiert...
Dann hies es im Regen Boot zusammenbauen und leider war das wunderbare Segelwochenende schon wieder vorbei.
Dienstag, 26. August 2014
Urlaub 2014: Übersicht
In Holland:
Oranjeplaat - Middelburg
In Belgien:
Nieuwpoort
In England:
Eastbourne - Brighton - Portsmouth - Buckler's Hard (Beaulieu River) - Yarmouth (Isle of Wight)
Auf den Kanalinseln:
St. Peter Port - St. Helier - St. Peter Port - Sark - St. Helier
In Frankreich:
Saint Malo - Saint-Cast-le-Guildo - Stain-Quay-Portrieux - Roche-Jaune - Tréguier
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Urlaub
Freitag, 22. August 2014
Urlaub 33: Tréguier
Weil wir nicht mehr jedes Jahr zum gleichen Winterlager zurückkehren, müssen wir unser Konzept ändern, und viel mehr an Bord lassen. Daher mache ich mich auf den Weg in den Waschsalon, um Schlafsäche, Kopfkissenbezüge, Laken und Handtücher zu waschen. Währenddessen wird auch auf der Triton der Motor eingewintert und alles vom Salzwasser befreit:
Dann kommt die Triton in die Halle...
...und auch der Mast wird über die Straße zum Lager transportiert:
Danach heißt es dann packen und das Boot auch von innen putzen. Wir haben noch etwas Aufregung, weil unsere Zugfahrkarten verschwunden sind... aber eine Suche im Müll bringt sie dann wieder zum Vorschein - puh!
Dann kommt die Triton in die Halle...
...und auch der Mast wird über die Straße zum Lager transportiert:
Danach heißt es dann packen und das Boot auch von innen putzen. Wir haben noch etwas Aufregung, weil unsere Zugfahrkarten verschwunden sind... aber eine Suche im Müll bringt sie dann wieder zum Vorschein - puh!
Donnerstag, 21. August 2014
Urlaub 32: Roche-Jaune - Tréguier
Nach einem kleinen Ausflug mit dem Beiboot an Land fahren wir die letzten Seemeilen flussaufwärts nach Tréguier:
Dort müssen wir noch etwas warten, bis das Wasser tief genug ist, um an der Kaimauer anlegen zu können. Aber dann geht es los: der Autokran steht schon bereit und zunächst wird der Mast gelegt:
Die Gurte werden sorgfältig platziert und dann wird auch die Triton aus dem Wasser gehoben...
...und über die Straße zu ihrem Winterlager gebracht. Yann & Yann von West Riviera Yachting sind super nett und hilfsbereit und der Kranfahrer versteht sein Geschäft!
Nach diesen Abenteuern gibt es dann unser Abschlussessen - ein drei Gänge Menü: sehr lecker!
Dort müssen wir noch etwas warten, bis das Wasser tief genug ist, um an der Kaimauer anlegen zu können. Aber dann geht es los: der Autokran steht schon bereit und zunächst wird der Mast gelegt:
Die Gurte werden sorgfältig platziert und dann wird auch die Triton aus dem Wasser gehoben...
...und über die Straße zu ihrem Winterlager gebracht. Yann & Yann von West Riviera Yachting sind super nett und hilfsbereit und der Kranfahrer versteht sein Geschäft!
Nach diesen Abenteuern gibt es dann unser Abschlussessen - ein drei Gänge Menü: sehr lecker!
Mittwoch, 20. August 2014
Urlaub 31: St. Quay - Roche-Jaune
Unser letzter Tag auf dem Meer ist leider kein Segeltag: zu wenig Wind und dann auch noch aus der falschen Richtung... Aber wir sehen traditionelle Boote, beeindruckende Leuchtürme...
...werden wieder von Delfinen begleitet...
...essen hervorragendes Zitronenhuhn à la Ralf im Cockpit...
....und können zuletzt - kurz vorm Ziel - dank des ruhigen Wetters noch unseren neuen Anker testen:
...werden wieder von Delfinen begleitet...
...essen hervorragendes Zitronenhuhn à la Ralf im Cockpit...
....und können zuletzt - kurz vorm Ziel - dank des ruhigen Wetters noch unseren neuen Anker testen:
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