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Donnerstag, 11. Juli 2019

Tag 65 - Ponta Delgada-Atlantik: Guter Start

Um 9:00 Uhr werfen wir die Leinen los und fahren zur Tankstelle im anderen Hafenbecken. Während der Diesel läuft, gebe ich ein paar Wegepunkte in die Navigation ein. Ralf muss noch zum Ausklarieren, was eine Weile dauert, weil die Offiziellen zwar sehr freundlich aber auch umständlich sind. So wird es 10:00 Uhr bis wir tatsächlich auslaufen. Mit dem Kurs, den wir laut Wetterrouting fahren sollen, sind es 1216 sm bis zu den Scilly-Inseln, die wir gerne noch besuchen würden. Voraussichtlich unser letztes langes Seestück auf dieser Reise.
Es ist aber zunächst ganz gemütlich, denn für die nächsten zwei Tage haben wir keinen Wind und daher motoren wir langsam nach Norden, um dort hoffentlich auf ein günstiges Windfeld zu treffen. Ralf nimmt die Gastlandsflaggen (Azoren und Portugal) herunter und ich suche die englische Flagge heraus. Wir haben auch den guten Reeds Nautical Almanach und das West Country Handbuch aktiviert um uns schon mal auf unser Ziel einzustellen.

Mittwoch, 10. Juli 2019

Tag 63 - São Miguel: Traumtag

Gestern war sicher der schlechteste Tag unserer Zeit in den Azoren und wir waren etwas frustriert - aber dafür erleben wir heute eines der Highlights unserer Reise! Es hilft natürlich, dass wir strahlenden Sonnenschein und blauen Himmel haben, als wir uns auf den Weg nach Westen machen. Erst geht es ein Stück an der Küste entlang und dann biegen wir ab in die Berge zum Aussichtspunkt "Miradouro da Vista do Rei", dem Königsblick. Dort sind mal wieder viele Menschen unterwegs...
...aber immerhin haben wir einen Parkplatz bekommen und wir lassen uns auf die Situation ein und machen auch ein Selfie vor der wunderbaren Aussicht auf Sete Cidates, eine kleine Stadt in einem Vulkankessen mit gleichnamigem See, der von einer Brücke geteilt wird.
Aber nur 200 m weiter ist nicht mehr so viel los und der Blick (s.o.) so gut, dass wir auch den Unterschied zwischen dem hinteren, blauen Teil des Sees (Lagoa Azul) und dem vorderen grünen Teil (Lagoa Verde) sehen können. Einer Legende zufolge entstanden die unterschiedlichen Färbungen, als eine Prinzessin und ihr Liebhaber, ein Schäfer, sich trennen mussten. Ihre Tränen bildeten die Seen in den Farben ihrer Augen. Wir fahren weiter Richtung See. gewundene Straße ist rechts und links von Hortensien gesäumt und führt durch eine sattgrüne Landschaft (mit der einen oder anderen Kuh) umgeben von bewaldeten Bergen - wunderschön!
Unten angekommen hat die Zahl der Touristen erstaunlich abgenommen und es ist kein Problem, ein Zwei-Personen-Kajak auszuleihen, mit dem wir eine Runde fahren wollen.
Wir kommen prima voran und paddeln quer über den blauen See bis zur anderen Seite, wo wir anlegen können und uns ein wenig umschauen.
Wir treffen einen echten Cowboy, einen sehr freundlichen Portugiesen, der auf einem ungesattelten Pferd reitet und offensichtlich für die Kühe zuständig ist. Das Pferd ist schnell Ralfs bester Freud, als dieser seinen Apfel mit ihm teilt...
Hier endet auch ein Tunnel, der den See mit dem nordwestlich gelegene Mosteiros verbindet. Er wurde in den 30er Jahren gebaut, um den Wasserstand besser regulieren zu können. Zuvor gab es keinen natürlichen Abfluss, so dass es zu Überschwemmungen der angrenzenden Ortschaft kam.
Hier gefällt es uns ausnehmend gut und außer uns sind nur wenige andere Boote unterwegs. Es gibt ein paar Tische und Bänke, aber auch diese sind nur wenig besetzt. Ab und zu kommen Wanderer vorbei. Wir verstehen nicht, warum ausgerechnet an diesem wunderschönen Ort so relativ wenig los ist, aber das soll uns ja nur recht sein. Hochzufrieden treten wir den Rückweg an.
Auf kleinen Seitenstraßen geht es dann noch ins besagte Mosteiros - typische Aussicht auf Lava, Felsen und Atlantik...
Einen weiterer Versuch mit einem Themalbad im Nachbarort geben wir wieder auf, als sich herausstellt, dass wir vom Parkplatz aus noch ca. 1 km auf steilen Straßen laufen müssen, dafür treffen wir aber ein paar sehr neugierige und fotogene Kühe:
Wir entscheiden uns, zum Kaffeetrinken auf Nummer sicher zu gehen, denn wir haben hier auch ein Quinta dos Azores gesehen - das sind die mit dem guten selbstgemachten Eis, das wir schon auf  São Jorge gegessen haben. Es ist wie erwartet hervorragend und ein würdiger Abschluss für einen wunderbaren Tag!

Dienstag, 9. Juli 2019

Tag 62 - São Miguel: Tourismus total

Vielleicht war es ein Fehler, mit Flores, der westlichsten Insel anzufangen. Dort gibt es nur wenige Touristen. Silvio, unser Fahrer und Guide musste in der Mittagspause noch die Schulkinder abholen, weil er mit der Inseltour nicht genug verdient... Auf Faial gibt es zwar den internationalen Hafen, aber bei den Sehenswürdigkeiten hätten wir die anderen Touristen noch mit Handschlag begrüßen können. Auch auf Pico war an den Aussichtspunkten und im Museum wenig los. Unser Mietwagen auf São Jorge wurde uns von einer sichtlich gestressten Mutter samt Kind gebracht und auf den Insel gab es sicher mehr Kühe als Touristen... Terceira hatte das große Fest, und die ersten Bus-Touristen, aber die waren nur an den Hotspots und in den Museen waren wir eher alleine. Nun also die Hauptinsel und in der Hauptsaison... An den Miradouros gibt es zwar nach wie vor schöne Aussichten...
...aber eben auch ein Bude mit Andenken und viele Mietwagen mit anderen Besuchern die auch Bilder und Selfies machen wollen...
Nachdem wir die einzige europäische Kaffeeplantage auf São Jorge besucht haben (vielleicht 10 andere Touristen) wollen wir heute eine der drei europäischen Teeplantagen besichtigen. Und dort sind Busse und Mietwagen und Stau auf dem verstopften Parkplatz und Ralf bekommt einen akuten Anfall von Touristen-Allergie... Glücklicherweise ist die zweite europäische Teeplantage auch hier auf der Insel (die dritte ist in England) und wir weichen dorthin aus. Eine gute Entscheidung, denn hier ist es sehr nett:
Blühende Hortensien, ordentliche Reihen von Teepflanzen und eine postkartenhübsche Anlage mit einer akzeptablen Anzahl von Menschen. Es gibt einen kleinen Film und eine kurze Führung mit einer kostenlosen Tasse Tee sehr schön eingerichteten Gebäuden. Der Tee wird von April bis September geerntet, fermentiert, getrocknet und nach Blattgröße sortiert. In der von uns besichtigten Plantage werden vier verschiedene Sorten Tee hergestellt: Orange Pekoe (erste Blätter), Pekoe (zweite Blätter), Broken (dritte Blätter) und Azores Home Blend, eine Mischung der drei Blattarten.
Durch Tee und Umgebung beruhigt, steuern wir unser Tagesziel, das "Vale das Furnas" an, ein Tal mit vulkanischer Aktivität in Form von Fumarolen, d.h. Stellen an denen heißer Wasserdampf und auch vulkanische Gase aus der Erde austreten. Im Tal gibt es einen See, verschiedene Bademöglichkeiten in den heißen Quellen und einen kleine Ort, in dem die Spezialiät "Cozido à portuguesa" serviert wird, ein Eintopf aus Gemüse, Fleisch, Würstchen und Kartoffeln,  der in einem Loch mit vulkanischer Hitze langsam (6-8 Stunden) gegart wird. Wir gehen zu Tony`s - sehr professionell und das "Touristen-Menu" ist erstaunlich gut, aber es ist einfach nur ein Massenbetrieb in Kaninen-Atmosphäre.
Wir werfen noch einen Blick auf die Fumarolen in der Ortsmitte, aber wir fühlen uns hier nicht wohl, einfach zu voll, der ganze Ort mit Mietwagen verstopft...
Eigentlich hatten wir uns schon auf die heißen Bäder gefreut (zumal sie gegen Rheuma helfen sollen) aber mittlerweile hat es angefangen, heftig zu regnen und der Ort ist logistisch überhaupt nicht für so viele Besucher geeignet, so sind z.B. keine Parkplätze zu bekommen... Wir beschließen, dass wir lieber in der Marina duschen wollen und machen uns auf den Heimweg.

Bei der Fahrt diskutieren wir über Tourismus und das richtige Maß davon. Natürlich sind wir auch selbst Touristen und wir verstehen, dass Tourismus auch eine wichtige Einnahme-Quelle ist. Wir können aber für uns sagen, dass wir Orte (im Sinne von Städten) vorziehen, an denen die Touristen nicht 90% der anwesenden Personen sind und in denen auch Einheimische (nicht nur als Personal) unterwegs sind. Wir freuen uns über etwas Infrastruktur (Cafés, Museen, Führungen, Schilder mit englischer Beschriftung), aber es ist uns lieber, wenn nicht alle Angebote nur auf Touristen ausgerichtet sind und "normales Leben" der Einwohner gar nicht mehr möglich ist. Mal sehen, ob es morgen besser wird!

Montag, 8. Juli 2019

Tag 61 - São Miguel: Nebel und Sonnenschein

Wir sind schon auf  Porto Santo und St. Barth mit einem Quad unterwegs gewesen und es hat uns viel Freude gemacht. Und so haben wir heute eines hier gemietet. Das Teil ist ziemlich "gebraucht", hat keine Feststellbremse (auf einer steilen Insel trickreich), keine Kiste hinten (für Gepäck und für mich als Rückenlehne) und darf nicht auf Autobahnen fahren - also nicht optimal. Wir haben ein paar Startschwierigkeiten, z.B. benötige ich zwei Hände zum Festhalten und mindestens eine zum Navigieren, aber nach einer Weile haben wir uns an die Situation gewöhnt und steuern die Ananas-Plantage von Augusto Arruda an, die bereits in der 3. Generation betrieben wird.
Die Ananas werden hier nach einer einzigartigen Methode in Gewächshäusern gezogen. Auf einer speziellen Mischung von Erde und organischem Material wachsen die kleinen Pflanzen heran. Nach ungefähr einem Jahr erfolgt für neun Tage das "Fumo", eine Behandlung mit Rauch, die dazu führt, dass alle Pflanzen gleichzeitig blühen. Die Ananasfrüchte beginnen zu wachsen und die ausladenden Blätter werden beschnitten. Später bekommen die Pflanzen dann noch kleine Stecken, an denen die schweren Früchte festgebunden werden können. Nach 18-24 Monaten kann dann geerntet werden.
Neben den Treibhäusern gibt es noch ein Café und einen Laden, in dem Ananas-Likör, Ananas-Marmelade, Schmuck, Geschenkartikel und alle Arten von Produkten in Ananas-Form oder mit Ananas-Muster etc. verkauft werden.
Wir fahren weiter an der Küste entland bis nach Lagoa, einem kleinen Ort, der früher einen bedeutenden Hafen hatte. Insgesamt gefällt uns diese Insel auf den ersten Blick nicht so gut, wie auf den anderen, die wir gesehen haben. Hier ist alles größer und ungepflegter mit Industie-Bauten und wesentlich mehr Touristen.
Auf São Miguel gibt es verschiedene Kraterseen und dazugehörende Aussichtpunkte und einen solchen steuern wir jetzt an - leider ist in höheren Lagen mal wieder Nebel/Wolken, so dass wir auf dem ersten nur ein Selbstportrait machen (s.o.) und auf dem zweiten den See nur ahnen können.
Doch als wir dann auf der Nordseite der Insel wieder Richtung Küste herunterfahren, wird der Himmel blau und die Sicht auf Ribeira Grande wesentlich besser:
Eigentlich wollen wir auf dem Weg dorthin noch bei einem Naturpark mit Thermalquellen vorbei, aber dort stehen so viele Autos, dass wir darauf verzichten. Statt dessen folgen wir Hinweisschildern zum "Salto do Cabrito" einem kleinen Wasserfall und einem Wasserkraftwerk. Ich bleibe lieber am Becken sitzen aber Ralf steigt bis nach oben zu den verschiedenen Rohrleitungen.
Auch in Ribeira Grande gibt es natürlich einen Aussichtspunkt...
...und ein nettes Café mit Sonnenschirmen, wo Ralf seinen Galao bekommen kann. In der nahegelegenen Kirche - natürlich im schwarz-weiß-Design - beginnen währenddessen die Glocken zu läuten, sehr laut, sehr lange und nicht eben melodisch, und es kommt eine Prozession heraus - heute in weiß:
Zurück geht es wieder quer über die Insel mit einem kurzen Zwischenstopp auf einem sehr großen und sehr aufwendig gestalteten Grillplatz und dann zum Vermieter, wo das Quad noch gegen ein Auto getauscht wird, denn morgen wollen wir größere Strecken zurücklegen.

Sonntag, 7. Juli 2019

Tag 60 - Ponta Delgada: Kunst draußen und drinnen

Wir beginnen den Tag wieder mit der Bearbeitung von Post und kleinen Reparaturen. Ralf will außerdem die Gasflasche füllen lassen, aber der zuständige Laden hat heute geschlossen - dafür ist Markt und er bekommt frisches Obst und Gemüse und lokales Hackfleisch zu sehr günstigen Preisen. Ich habe ein paar Ziele in (meiner) Laufweite herausgesucht und wir besuchen - nach einem sehr guten und günstigen Mittagessen - zum "Museu Carlos Machado". Ursprünglich eine naturwissenschaftliche Sammlung gibt es heute verschiedene Ausstellungen, untergebracht in einem alten Kloster. Gleich zu Beginn gibt es eine Installation, die uns natürlich interessiert: Boston-Azoren!
Ein aufwendig und offensichtlich neu gestalteter Raum stellt azorianische, portugiesische und internationale Geschichte gegenüber:
Passend zur klösterlichen Umgebung gibt es auch eine sakrale Objekte...
...und dann natürlich die naturwissenschaftliche Sammlung, in der zahlreiche ausgestopfte Tiere zu sehen sind - uns erinnert das an das Senckenbergmuseum oder das Hessische Landesmuseum. Eindrucksvoll finde ich die Schränke gefüllt mit unzähligen Mappen mit getrockneten Pflanzen - ein Zeugnis des Wissensdurstes und der Lust am Kategorisieren.
Wir sehen noch einen Darstellung der traditionellen Herstellung von Brot hier auf der Insel, vom Korn über eine Wassermühle bis zum Brotbacken per Hand im Holzofen, die uns sehr gut gefällt, bevor wir dann zum Kaffeetrinken übergehen. Plötzlich hören wir Gesang und eine Gruppe schwarzgekleidete Frauen biegen um die Ecke. Vier von ihnen tragen große Tonkrüge, die wir vorher im Museum gesehen haben...
Nach etwas Recherche kommen wir zum Ergebnis, dass das eine Performance des Kunstfestivals "Walk&Talk" gewesen sein muss und zwar von der Künstlerin RitaGT, die auf ihrem Instagram-Accout mit den Töpfen und einer Sprayflasche zu sehen ist. Wir machen lieber ein völlig unkünstlerisches Selfie mit unseren neuen Hüten:
Dann begeben wir uns zurück aufs Boot, wo Ralf sich der Kochkunst hingibt und aus den frischen Produkten vom Mark eine wirklich hervorragende Bolognese-Sauce zaubert - ein Genuss!

Samstag, 6. Juli 2019

Tag 59 - Ponta Delgada: Bäume, Blumen und Bilder

Gut ausgeschlafen machen wir uns auf den Weg, um Ponta Delgada zu erkunden. São Miguel ist mit knapp 64 x 16 km und ca. 138.000 Einwohnern die größte Insel und die Hauptstadt Ponta Delgada mit 17.800 Einwohnern die größte Stadt. Wir gehen zuerst bei der Tourist-Information vorbei und dann weiter zur zentral gelegenen Kirche Sao Sebastião in inseltypischen schwarz-weiß Design.
Um die Kirche herum gibt es viele Restaurants und Geschäfte - uns beeindruckt besonders ein Laden, der ausschließlich Dosenfisch verkauft - wohl eine sehr erfolgreiche Geschäftsidee. Es gibt Dosen (meist Sardinen) für nahezu jedes Geburtsjahr und für Ereignisse in der portugiesischen Geschichte...
Wir verzichten und essen lieber in einer Seitenstraße einen leckeren und günstigen Hamburger, dabei kommt eine ganze Gruppe Schulkinder unter Führung einer Nonne vorbei:
Der nette junge Mann in der Tourist-Information hatte auf meine Frage nach den drei Hauptattraktionen der Insel geantwortet: die heißen Quellen, die Aussichtspunkte und die Gärten und wir entscheiden uns daher, den Präsidenten der Azoren zu besuchen, der im "Palácio de Sant'Ana" residiert. Das Gebäude selbst dürfen wir nicht betreten...
...aber es gibt einen wunderschönen botanischen mit altem Baumbestand aus der ganzen Welt.
Wir bekommen einen Besucher-Ausweis und dürfen dann in der sorgfältig gepflegten Anlage lustwandeln, dem Vogelgezwitscher (und einer Motorsäge) zuhören...
...und die bunte Blütenpracht, die es an allen Ecken und Enden gibt, bewundern:
Auf dem Rückweg finden wir in einer kleinen Straße "Rua Pedro Homem" noch das Atelier "Miolo" mit verschiedenen Bildern und Drucken. Wir dürfen uns alles anschauen und kaufen am Ende einen  Linoldruck mit orangenem Wal (im Bild rechts in der Mitte) direkt vom Künstler Mario Roberto.
Schon vorher hatten wir uns ein Café für einen Boxenstopp ausgesucht - hier wird Kaffee zwar nicht angebaut, aber selbst geröstet und gemahlen. Dazu gibt es selbstgemachten Kuchen, Smoothies und Eis. Für portugiesische Verhältnisse kein Sonderangebot, aber sehr lecker!
Morgen wollen wir etwas arbeiten und uns im Ort umsehen, ab Sonntag haben wir dann verschiedene Fahrzeuge zur Inselerkundung gemietet und sind schon gespannt...