Wir wollen jetzt endlich wieder Segeln und da unser Kurs nach Nordwesten führt, müssen wir morgen in den sauren Apfel beißen und gegen westliche Winde 45 Seemeilen aufkreuzen - das bedeutet, im schlechtesten Fall verdoppelt sich die Strecke... Natürlich gibt es bei dem Zielhafen wieder ein Zeitfenster, in dem dieser angelaufen werden kann und hier können wir nur zu den Schleusenzeiten auslaufen. Nach einigen Berechnungen wollen wir die morgen die Schleuse um 6:00 Uhr nehmen. Wenn wir zu lange brachen, können wir vor auch vor dem Hafen ankern. Wir kochen jedenfalls eine doppelte Portion Spaghetti Bolognese, damit wir auch für morgen ein warmes Essen haben.
Posts mit dem Label Caen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Caen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Montag, 16. August 2021
Tag 43 - Caen-Ouistreham: Kanalfahren und Tourismus
Heute heißt es Abschiednehmen von Caen. Eine schöne Stadt und eine gute Ausgangsbasis für weitere Ausflüge. Die Triton hatte einen sehr geschützten Liegeplatz und der Bahnhof mit guten Verbindungen ist vom Schiff aus - selbst für mich - fußläufig zu erreichen.Die Kanalfahrt ist kurzweilig, wir schwätzen und essen und ich komme endlich dazu, die Logge (Geschwindigkeitsanzeige) zu kalibrieren. Hier haben wir keine Strömung und daher sollte sie die gleiche Geschwindigkeit wie der Plotter (Navigationssystem) anzeigen. Nach ein paar Versuchen klappt es recht gut. Heute gehen auch alle Brücken pünktlich auf - auch die Pegasus Bridge.Nach insgesamt zwei Stunden sind wir in Ouistreham und liegen dort im Päckchen. Beim letzten Besuch auf dem Weg nach Caen haben wir uns den Ort nicht angeschaut und so machen wir uns auf den Weg. Die Jungs laufen und ich fahre mit dem Rad. Wie sich herausstellt, haben wir nicht viel verpasst, denn es ist hier sehr bunt und touristisch (siehe Titelbild). Für Familien mit Kindern sicher attraktiv, denn es gibt Ponyreiten, einen Skatepark, eine Kartbahn, ein Riesenrad und jede Menge Buden wie auf einem Jahrmarkt. Auch die Fußgängerzone ist recht voll und mit Maskenpflicht. Weitere Minuspunkte sammelt der Ort, weil es tatsächlich kein "richtiges" Café gibt, wo Ralf Kaffee und Kuchen bekommen könnte - auch recht leckere Crêpes und Waffeln, die wir auf einer Bank verzehren, können da nicht trösten.Natürlich gibt es hier auch wieder ein D-Day Memorial - für die 70-Jahr-Feier 2014 - aufwendig gemacht mit gravierten Fotos.Wir gehen also wieder zurück auf unsere liebe Triton, die friedlich im Hafen auf uns wartet. Ich bin ganz happy, denn Paul hat eine Laufrad-Technik für mein Klapprad entwickelt, mit der ich mit den anderen Spazieren"gehen" kann.
Sonntag, 15. August 2021
Tag 42 - Griesheim-Caen: Angenehm zurück zum Schiff
Wir hatten eine sehr schöne und intensive Woche in der Heimat. Es war eine Freude, Familie und Katzen wiederzusehen, das neue Kätzchen Poppy kennenzulernen, Freude zu treffen und zu feiern. Wir haben auch viel organisiert und erledigt und dann beschlossen, auch zukünftig die Saison auf dem Boot für eine Zeit daheim zu unterbrechen. Heute starten wir zum zweiten Teil unser diesjährigen Reise und es wunderbar, dass unser jüngster Sohn Paul uns begleitet.Obwohl Paul erst am Freitag die letzten Klausur geschrieben hat, nutzt er die angenehme Zugfahrt, um gleich weiter Vorlesungen zu schauen. Da ist das digitale Lernen doch praktisch, denn es geht genauso gut vom Zug oder Boot aus. Wir essen unsere mitgebrachten Brote und Ralf probiert kreatives Maskendesign aus.Diesmal sind wir schlauer und nehmen beim Bahnhofwechsel in Paris gleich ein Taxi um jeglichen Stress zu vermeiden (siehe Titelbild). So kommen wir entspannt in Caen an und können dort bequem zum Boot laufen. Die Triton hat die Zeit ohne uns gut überstanden. Wir essen noch Pizza und Nudeln bei einem netten Italiener am Hafen und haben Spaß, weil der Gast am Nachbartisch ein Messer haben will, um seine Spaghetti zu schneiden. Daraufhin zeigt ihm der italienische Kellner, wie man diese formvollendet aufdreht...
Freitag, 6. August 2021
Tag 40 - Caen: Aufräumen - Putzen - Packen
Morgen fahren wir für eine Woche nach Hause weil Freunde von uns heiraten und auch sonst einige Dinge zu erledigen sind. Das ist Anlass, alle Schapps zu sortieren und zu entscheiden, was von Bord kann. Es kommen doch einige Dinge zusammen. Wir bereiten die Achterkajüte für unseren jüngsten Sohn vor, der uns beim zweiten Teil der Reise begleiten will. Bei der Gelegenheit werden die Schränke ausgewaschen und das Boot insgesamt gründlich geputzt.Wir binden die Triton gut fest und hängen Fender (Stoßdämpfer) an alle Seiten. Zu essen gibt es die Reste aus dem Kühlschrank und wir schmieren auch gleich Brote für die Fahrt morgen. Zwischendurch habe ich wieder einen Video-Call. Bis wir das alles erledigt haben, ist es 21:00 Uhr geworden und zum Abschluss fahren wir noch auf die andere Seite des Hafenbeckens, wo freitags Salsa getanzt wird und einige Buden mit Kunsthandwerk stehen.Es ist ganz windstill und die letzten Sonnenstahlen tauchen alles in goldenes Licht (siehe auch Titelbild). Hier wird die Triton hoffentlich gut und sicher liegen bis wir wieder zurück sind.
Donnerstag, 5. August 2021
Tag 39 - Caen: Arbeit an Bord und Musik an Land
Unsere To-Do-Listen sind nicht kürzer geworden und heute wollen wir einiges davon erledigen. Ralf kümmert sich liebevoll um den Motor und dieser bekommt neues Kühlmittel und einen Wechsel des Getreibeöls.Ich habe wieder eine Video-Konferenz und dann aktiviere ich unseren Borddrucker. Wir haben vor Jahren das preisgünstigste Modell gekauft, das wir bekommen konnten und er hat sich bisher gut bewährt. Auch heute - nach zwei Jahren Pause - druckt er sofort und problemlos unsere Zugfahrkarten aus. Mittlerweile ist es im Hafen recht voll geworden und eine belgische Hallberg Rassy bleibt beim Drehen an unserem Anker hängen.Bei uns ist nix passiert, aber bei ihnen ist eine Relingstütze leicht verbogen. Sie quetschen sich dann noch in die Box neben uns und es ist wirklich Maßarbeit, denn zwischen den Booten ist nur noch wenige Zentimeter Platz.So sind wir tagsüber gut beschäftigt und können einiges erledigen. Für den Abend hat Ralf nach Musik recherchiert und ein Konzert in der "Église Saint-Jean de Caen" gefunden.Das Duo "Les Tuyeaux à Cordes" spielt in der ungewöhnlichen Besetzung von Klavier und Orgel Stücke unter anderem von Debussy, Liszt, Händel, Offenbach, Grieg und Tchaikovsky. Sehr gut gefällt uns, dass wir auf einem Bildschirm in verschiedenen Einstellungen sehen können, wie die Orgel gespielt wird, die Füße des Organisten auf den Tasten oder die Hände der Pianistin von oben. Ein Highlight ist die Nussknacker Suite, bei der Beide vierhändig (und zweifüßig) Orgel spielen.Zum Schluss kommen dann noch die ersten beiden Sätze der Peer-Gynt Suite für vierhändiges Klavier und als Zugabe das bekannte Tico-Tico von Zequinha de Abreu. Wir sind ganz begeistert, besonders, weil wir seit Corona-Beginn kein Live-Konzert mehr besucht haben. Hier ein kleines Video - allerdings mit Stücken, die wir nicht gehört haben: Klick .
Labels:
2021,
Arbeit,
Ausrüstung,
Bordleben,
Caen,
Frankreich,
Normandie,
Triton
Sonntag, 1. August 2021
Tag 35 - Caen: Einkäufe und große Wäsche
Sonntags ist in Caen Markt direkt am Hafen und das wollen wir uns nicht entgehen lassen. Er ist sehr gut besucht und mit Maskenpflicht.Angeboten werden Lebensmittel, insbesondere Wurst, Käse, Obst und Gemüse, Körbe, alle Arten von Kleidung und Schuhen, Sonnenbrillen, Hüte, Handyzubehör, Kunst und Wunst, lokale Köstlichkeiten wie Cidre und Calvados und - sehr beliebt - Blumen.Etwas irritierend finde ich, dass nicht nur ein Stand Matratzen und spezielle Farbe zum Renovieren von Dächern verkaufen - nicht das, wofür ich auf den Wochenmarkt gehen würde...Wir erstehen Wurst und Käse, einen Fahrradhalter fürs Smartphone (Navigation!) und später noch sehr teure Erdbeeren.Wir schaffen es gerade noch zurück aufs Boot ohne nass zu werden, denn nachmittags bekommen wir richtiges Aprilwetter mit häufigem Wechsel von Sonne und Regen (siehe auch Titelbild).Zwischen den Schauern bringt Ralf die Wäsche in den Waschsalon und ich kümmere mich um die weitere Planung. Ursprünglich wollten wir das Boot für unseren Heimaturlaub in Cherbourg liegen lassen, aber da gibt es keine Plätze wegen des Rolex Fastnet Races, dass dort - dieses Jahr zum 1. Mal - sein Ziel haben wird. Wir erinnern uns an 2019, als wir - aus dem gleichen Grund - in Plymouth keinen Platz bekommen haben. So wird das Schiff in Caen oder Ouistreham bleiben. Wir haben ab morgen ein Auto gemietet, um noch ein paar weitere Ausflüge zu machen. Heute genießen wir die neu gekauften Köstlichkeiten mit frischem Baguette zum Abendessen.
Samstag, 31. Juli 2021
Tag 34 - Bayeux: Noch eine Eroberung
Unseren ersten Ausflug von Caen aus unternehmen wir mit Fahrrad und Zug oder besser gesagt mit Fahrrad im Zug. Eine Idee, die auch noch andere hatten... Wir unterhalten uns nett mit zwei jungen Männern, die ebenfalls per Rad, aber auf längeren Strecken, unterwegs sind. Glücklicherweise dauert die Fahrt nach Bayeux nicht lange.Nachdem wir uns gestern angesehen haben, wie die Alliierten 1944 in der Normandie landen, steht heute die andere Richtung auf dem Programm: Die Normannen landen in England. Das ist schon etwas länger her, knapp 1000 Jahre - im Jahr 1066 landete der schon erwähnte William der Bastard, Herzog der Normandie, in England und wurde zu William dem Eroberer, bzw. Guillaume Le Conquérant. Wahrscheinlich von seinem Halbbruder Odo, Bischof von Bayeux, wurde ein Propaganda-Comic über die Ereignisse in Auftrag gegeben: der knapp 70 m lange und ca. 50 cm hohe "Teppich von Bayeux" (der kein Teppich ist, da gestickt und nicht geknüpft). Ihm (dem Teppich) ist hier ein ganzes Museum gewidmet.Auf dem "Teppich" wird die Vorgeschichte und die eigentliche Eroberung in 58 sehr detaillierten Bildern dargestellt. Mit gefärbter Wolle in 10 Farben wurden die Stickereien mit vier verschiedenen Stichen auf Leinenbahnen ausgeführt. Kurz zusammengefasst geht es um die Nachfolge des kinderlosen Königs Edward, der laut dem Teppich William als Nachfolger bestimmt hatte.Edwards Schwager Harold wurde in die Normandie geschickt und legte dort einen Eid ab, William als Thronfolger zu unterstützen.Nach dem Tod von Edward ließ Harold sich zu König krönen, was William dann zur siegreichen Invasion veranlasste. Das Werk ist in voller Länge ausgestellt und es gibt einen ausgezeichneten Audio-Guide, einen informativen Film und eine Ausstellung über Entstehungsgeschichte und Hintergründe - wirklich gut gemacht! Einzelheiten des Teppichs in hoher Auflösung gibt es hier.Auch sonst ist Bayeux ein nettes Städtchen, touristisch, aber nicht zu sehr, und im Krieg nicht zerstört, so dass es noch einen historischen Charme ausstrahlt.Wir picknicken leckere Baguettes unter einer eindrucksvollen Platane direkt neben der Kathedrale. Der Baum wurde als Symbol der Freiheit ("l'Arbre de la Liberté") kurz nach der Französischen Revolution gepflanzt.Natürlich besichtigen wir dann auch noch gleich die Kathedrale (siehe Titelbild) die nach nur 30jähriger Bauzeit 1077 durch den oben erwähnten Odo geweiht wurde.Erfüllt mit vielen Eindrücken kehren wir aufs Boot zurück und lassen den Tag an Bord ausklingen. Heute von 29 Jahren haben wir geheiratet - aus meiner Sicht eine gute Entscheidung!
Labels:
2021,
Caen,
Frankreich,
Normandie,
Sightseeing,
Triton
Freitag, 30. Juli 2021
Tag 33 - Caen: Krieg und Frieden
Den Vormittag verbringe ich mit einer Weiterbildung als Reiseverkehrskauffrau, d.h. ich recherchiere Mietwagen, suche Zugverbindungen und wir überlegen gemeinsam, was wir in den nächsten Tagen noch unternehmen wollen. Für heute haben wir ein Museum hier am Ort ausgewählt. Das "Mémorial de Caen" beschäftigt sich mit der Landung der Alliierten in der Normandie und der Geschichte des 2. Weltkriegs. Dabei beginnt die Ausstellung schon mit dem Ende des 1. Weltkriegs, dem Vertrag von Versailles, der Weltwirtschaftskrise und dem Aufstieg des Faschismus in Europa. Passenderweise ist das architektonisch als eine Abwärts-Spirale gestaltet.Die Geschichte von WW II an seinen verschiedenen Schauplätzen (Westfront, Ostfront, Nordafrika, Pazifik) wird anhand von ausgewählten Exponaten, Landkarten, Dokumenten, Filmen und per Audio-Guide multimedial dargestellt. Natürlich bekommt auch das Thema der Besetzung Frankreichs und der Holocaust entsprechenden Raum. Dieser Teil endet mit der Kapitulation und den Nürnberger Kriegsverbrecher-Prozessen. Es ist anschaulich und beeindruckend und ich fühle mich als Deutsche richtig schlecht.Der Invasion der Alliierten in die Normandie, beginnend am 6. Juni 1944 (D-Day) ist eine eigene Ausstellung gewidmet. Unter anderem werden in einem Film mit geteiltem Bildschirm anhand von Originalaufnahmen rechts die Perspektive der Alliierten mit Vorbereitung und Durchführung der Landung, links die der Deutschen mit der Verteidigung des Atlantikwalls, gezeigt. Ich hatte ja gestern schon von der ersten Aktion an der Pegasus Bridge berichtet. Die Strände, an denen die Landung stattfand liegen alle in der Nähe und wir wollen sie in den nächsten Tagen besichtigen.Vom Initiator Jean-Marie Girault, Bürgermeister von Caen für 31 Jahre, ist das Museum als Memorial für den Frieden und seine Zerbrechlichkeit gedacht. Vor dem Gebäude stehen die Flaggen der am Kampf um die Normandie beteiligten Nationen und die Skulptur "Non-violence" des schwedischen Künstlers Carl Fredrik Reuterswärd (siehe Titelbild). Sie wurde von ihm nach dem Tod von John Lennon geschaffen. Das Original befindet sich vor dem Hauptquartier der UN und derzeit 31 Kopien sind in der ganzen Welt verteilt.
Ganz anderes und wesentlich amüsanteres Thema: Ich nehme seit Jahren regelmäßig an einem Fotowettbewerb teil, nur zum Spaß, es gibt - außer Ehre - nix zu gewinnen. Es werden jeweils 7-10 Begriffe vorgegeben, die innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens fotografisch interpretiert werden sollen. Diesmal war zusätzlich ein quadratisches Format vorgegeben. Ich habe alle Bilder innerhalb von 15 Minuten bei der Überfahrt nach Dieppe mit Ralf als Model geschossen (Danke!). Heute ist das erste Album (Broccoli) veröffentlicht worden (Klick), und Ralf ist Titelbild!
Labels:
2021,
Caen,
Frankreich,
Museum,
Normandie,
Sightseeing,
Triton
Donnerstag, 29. Juli 2021
Tag 32 - Ouistreham-Caen: Brücken und Burgen
Der große Vorteil an unserer Art zu reisen ist, dass wir die Zeit haben, auch Abstecher in Landesinnere zu machen. Der "Canal de Caen à la Mer" führt - wie der Name schon sagt - von Ouistreham aus nach Caen. Das klingt auf den ersten Blick nach einer langweiligen Fahrt (7 sm = 15 km) unter Motor, aber das Gegenteil ist der Fall. Es fängt schon damit an, dass die erste Brücke sich um 13;30 öffnen soll. Wir sind ganz pünktlich da, aber nix passiert. Ralf versucht, die "capitainerie con ouistreham" per Funk zu erreichen und die murmeln etwas von 5 Minuten - was ungefähr das Gleiche meint wie die Aussage beim Pizzabestellen...Wie sich dann herausstellt, wurde noch auf ein größeres Schiff gewartet, dass dann hinter uns die Brücke passiert. Gar nicht so angenehm, wenn so ein Pott uns im engen Fahrwasser verfolgt. Glücklicherweise nicht den ganzen Weg.Die Brücke selbst (siehe Titelbild) ist eine im größeren Maßstab nachgebaute Kopie der "Pegasus Bridge". Diese wurde am D-Day im Verlauf der Operation Tonga von alliierten Luftlandeeinheiten erobert und dann nach dem geflügelten Pferd auf dem Schulterstück der Einheit offiziell umbenannt. Damit wurde die Ostflanke der Alliierten gesichert. Wir müssen noch durch zwei weitere Brücken was dann ohne größere Wartezeiten funktioniert. Unterwegs sehen wir Rennyachten (mit extrem langen Kiel), historische Gebäude, Angler, Kreuzfahrtschiffe, Schwanenfamilien und ein Schiff mit einem ungewöhnlichen Antrieb, den Ingenieur Ralf als "Flettner-Rotor" identifiziert.So kommen wir gut in Caen an und entscheiden uns noch für eine kurze Radtour auf die beeindruckende Burg, die von William dem Bastard (später Eroberer) ab 1060 erbaut wurde. Heute beherbergt sie zwei Museen und wir können Exponate aus den Skulpturengarten des "Musée des Beaux-Arts de Caen" bewundern. Uns beeindruckt die Statue "Lou" des spanischen Künstlers Jaume Plensa, die je nach Blickwinkel dreidimensional oder fast flach aussieht.Auffällig ist auch die Installation von Huang Yong Ping "One Man, nine animals", die ursprünglich für die Biennale 1999 in Venedig entworfen wurde und jetzt hier im Burghof steht. 12 hölzerne Säulen, davon neun mit Fabeltieren, umringen einen kleinen Wagen mit einer Buddah-Figur.Natürlich werfen wir noch einen Blick von der Burgmauer auf die "Église Saint-Pierre", die unteren Befestigungen und das Stadtpanorama.Wir können sogar in der Ferne das Hafenbecken und die blaue Baumpersenning von der Trion erkennen:Auf dem Rückweg machen noch eine kleine Rundfahrt durch die Altstadt und an der Orne entlang. Wir werden ein paar Tage hierbleiben und wollen verschiedene Ausflüge unternehmen.
Labels:
2021,
Caen,
Frankreich,
Normandie,
Segeln,
Sightseeing,
Triton
Abonnieren
Posts (Atom)



















































