Montag, 29. Juni 2026

Tag 44 - Skagen-Frederikshavn: Halber Wind

Wir verabschieden uns von Skagen, das einen Besuch auf jeden Fall wert war, und machen uns auf den Weg Richtung Limfjord. Es geht mit Westwind nach Süden, der Wind kommt also von der Seite und wird "halber Wind" genannt. Das ist der schnellste Kurs für die Triton.
Wir fahren mit unserer Windselbststeueranlage "Sir Henry" (siehe Titelbild), der bei dem starken Wind heute sehr gute Arbeit macht. Die Triton ist mit einem Reff im Groß und zwei Reffs in der Fock (vorne aufgerollt) schnell unterwegs.
Später kommt dann auch noch ein weiteres Reff in das Großsegel, weil wir nach Runden der Insel Hirsholm anluven (höher an den Wind gehen) müssen.
Die Insel selbst sieht mit ihrem klassischen Leuchtturm sehr nett aus, aber der Hafen liegt auf der Westseite und empfiehlt sich bei dem starken Westwind nicht als Liegeplatz.
In Frederikshavn gibt es einen großen Fähr- Militär und Fischereihafen, der jedoch für Freizeitboote keine Liegeplätze hat. Im Vorbeifahren sehen wir ein großes Schiff, das dort abgewrakt wird.
Wir laufen den Yachthafen an, der etwas außerhalb liegt und bekommen dort problemlos einen guten Platz. Das Anlegemanöver klappt trozt des Seitenwinds sehr gut. Ich habe nach Skagen genug von Ausflügen, aber Ralf ist neugierig und macht sich mit dem Fahrrad auf den Weg in die Stadt. Dort fährt er zum "Bangsbo Hovedgard, einem alten Herrenhaus (Foto von Ralf).
Das Gebäude ist auf allen Seiten von wassergefüllten Gräben umgeben (Foto von Ralf).
Zu der Anlage gehört auch noch ein botanischer Garten, der zum Spazierengehen einläd (Foto von Ralf).
Zum Schluss klettert Ralf noch auf den Aussichtsturm Pikkerbakken mit Blick über den Hafen (Foto von Ralf).
Wir telefonieren noch mit unseren jeweiligen Müttern und mit Freunden. Daheim ist es immer noch sehr heiß und wir sind froh, dass es bei uns abends so kühl wir, dass wir Westen und Fleecejacken anziehen. Nach Sonnenuntergang wird es dann richtig kühl.
 

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