Freitag, 22. Mai 2026

Tag 6 - Stathelle-Jordsbukta: Langsamer Start

Am Morgen erfreut uns ein Videocall mit Schwiegertochter und Enkel - es fällt mir schwer, mich für so lange Zeit von ihm zu trennen. Dann erledigen wir letzte Arbeiten am Schiff. Das Beiboot wird in eine neue Hülle verpackt und auf Deck befestigt, ich kümmere mich um Zeitpläne und Orte für die verschiedenen Crewwechsel, die wir dieses Jahr planen und Ralf reinigt das Deck.
Und dann ist es soweit, wir werfen die Leinen los und machen uns auf den Weg - zunächst unter Maschine - durch die Schärenlandschaft. Es geht unter zwei Brücken hindurch...
...und dann setzen wir die Fock und versuchen, im Fahrwasser aufzukreuzen (siehe Titelbild). Wir sind nur langsam und mit vielen Wenden unterwegs, aber das ist nicht schlimm, denn wir haben es nicht weit.
In den Seekarten heißt die Bucht, die wir uns ausgesucht haben "Jordsbukta" aber sie ist auch als "Paradisbukta" bekannt. Es ist das Pfingswochenende und wie sich herausstellt sind auch schone eine ganze Menge andere Boote - überwiegend Motorboote - auf die Idee gekommen, die Bucht anzulaufen. Wir entscheiden uns, etwas Abstand zu halten und werfen unseren Anker. Ralf macht den Ankerball klar.
Wir ruhen uns etwas aus und dann gibts es Nudeln mit Bolognese-Sauce zum Abendessen - sehr lecker. Die ganze Zeit war hier in der Buch viel Kommen und Gehen, aber jetzt liegen die Boote friedlich im Abendlicht.
Morgen werden wir eine kleine Stadt anlaufen, weil wir noch etwas Einkaufen wollen - gestern hat das Einkaufen ja nicht geklappt, weil wir nicht bargeldlos bezahlen konnten. Heute genießen wir die schöne Stimmung in der "Paradies-Bucht".

Keine Kommentare: