Dienstag, 26. Mai 2026

Tag 10 - Åsgårdstrand-Sandspollen: Sonne und Wind

Der Tag beginnt ohne Sonne und ohne Wind und so verschieben wir unsere Abfahrt auf den Nachmittag und nutzen die Zeit, um einige Punkte von der To-Do-Liste zu erledigen. In meinem Fall bedeutet das am Schreibtisch zu sitzen und Mails zu schreiben. Ralf hat sich dagegen sein Fahrrad vorgenommen und ein defektes Pedal ausgetauscht. Wie sich herausstellt, war das komplizierter als gedacht, aber Mr-Fix-It mit dem umfangreichen Werkzeugarsenal der Triton konnten das Problem lösen (Foto von Ralf).
Nach dem Mittagessen kommt die Sonne heraus und der Wind beginnt kräftig zu blasen. Für uns das Signal zum Aufbruch weiter den Oslo-Fjord hinauf nach Norden.
Es ist nicht langweilig, denn hier sind einige Schiffe unterwegs. Wir werden gleich von einer Fähre angetutet (d.h. sie gibt ein Schallsignal) und wir müssen den Kurs ändern, um ihr auszuweichen.
Dann geht es in schneller Fahrt weiter (siehe Titelbild). Wir können bei Nordwestwind die bis zur schmalen Durchfahrt (siehe Bild oben) segeln. Danach kommt der Wind zu sehr von vorne und wir müssen den Motor aktivieren. An Bord wird Kaffee und Brot mit Erdnussbutter und Marmelade serviert.
Dann haben wir unser Tagesziel auch schon erreicht, denn wir entscheiden uns für die geschützte Ankerbucht Sandspollen. Die Einfahrt ist nochmal spannend, denn der Wind legt noch mal zu und es ist ziemlich eng. Aber in der Bucht gibt es dann reichlich Platz und wir lassen unseren Anker fallen. Hier ist es sehr schön mit netten Ferienhäusern.
Wir sind froh, dass wir den größeren Teil der heutigen Strecken so schön segeln konnten. Morgen wollen wir dann weiter nach Oslo. Die Abendstimmung hier ist nicht ganz so schön, weil die umstehenden Bäume den Blick auf den eigentlichen Sonnenuntergang verhindern. Aber zumindest die letzten Sonnenstrahlen habe ich eingefangen:

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