Montag, 8. Juni 2026
Tag 23 - Grebbestad-Hamburgsund: Und dann waren es vier
Heute soll Paul an Bord kommen und trotz des ausgefallenen Zugs erwarten wir ihn um kurz nach 11 Uhr. Damit er nicht so weit laufen muss, fahren wir mit der Triton weiter in den Stadthafen.Bis wir uns da festgebunden haben (zum ersten Mal seit Jahren wieder an Pfählen) ist der Bus schon angekommen und Paul läuft uns entgegen (siehe auch Titelbild).Er hat eine lange Reise mit diversen Verkehrsmitteln hinter sich, die von Tirol über Griesheim bis hier nach Schweden führte. Wir gehen alle an Bord und dann geht es gleich weiter.Heute führt unser Weg durch enges Schärenfahrwasser. Hier können wir nicht kreuzen und da der Wind immer noch aus Süden kommt, legen wir die Strecke unter Motor zurück.Trotz GPS erfordert das aufmerksames Steuern und wir nehmen für den Überblick auch Papierseekarten zur Hilfe.Da es ein bezeichnetes Fahrwasser gibt, kommen uns auch verschiedene andere Schiffe entgegen, auf die wir aufpassen müssen.Auf direktem Weg kommen wir so schnell in Hamburgsund an, das in einer sehr schmalen Durchfahrt zwischen dem Festland und der Insel Hamburgö liegt.Beide Ufer sind gesäumt von kleinen Holzhäusern in typischem Falunrot mit weißen Akztenten und über allem steht die kleine Kirche.Allerdings sind die Gastliegeplätze alle belegt, so dass wir als zweite im Päckchen liegen müssen. Ralf und die Jugend macht noch einen Spaziergang mit Fährfahrt zur Insel (Foto von Paul).Wenn Johanna hier ist, essen wir alle vegan und heute gibt es das schwedische Nationalgericht in seiner veganen Version: sehr leckere "Köttbullar" (schwedische Fleischklößchen) mit Kartoffelbrei, Pfefferrahmsauce und Gurkensalat. Nach dem Spülen wollen wir noch eine Runde Kartenspielen.
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