Wir beginnen den Tag mit Waschmaschine, Trockner und Dusche. Bei den Duschen unterwegs habe ich ein Punktesystem und diese hier bekommt 3 von 10 möglichen Punkten: Sauber, Sitzplatz und Kleidung kann trocken aufbewahrt werden. Die anderen Kriterien (ausreichend temperierbares Wasser, abnehmbarer Duschkopf, Frischluft und Tageslicht, nah beim Boot und ohne Extrakosten erfüllt sie nicht). Aber hinterher bin ich auf jeden fall sauberer als vorher. Wir falten die Wäsche und essen noch zu Mittag und dann soll es los gehen. Allerdings haben wir ein Problem mit der Heckleine. Der Platz war so unruhig, dass wir sie gegen eine Leine mit Ruckfender ausgetauscht haben und nun lassen sie sich nicht mehr gut lösen. Aber Mr-Fix-It kommt mit dem großen Schraubenzieher:Unser Weg führt in östliche Richtung und der Wind kommt aus Westen, also ziemlich genau von hinten. Dazu kommt eine alte Welle von der Seite, so dass das Boot ziemlich hin und her geschaukelt wird.Damit das Großsegel nicht versehentlich auf die andere Seite schlägt (eine Patenthalse) wird es mit einer Leine, dem "Bullenstander" am Bug befestigt.Der geplante Hafen ist leider schon voll, aber ich habe mir schon eine Alternative überlegt und so fahren wir ein kleines Stück weiter und ankern in einer geschützte Bucht an der Nordseite der kleinen Insel Hvasser. Hier stehen einige attraktive Ferienhäuser.Außer uns liegen hier nur ein paar Motorboote an den Felsen und neben uns ankert noch ein anderes Boot. Es ist sehr schön und friedlich (siehe auch Titelbild).Zum Abendessen gibt es Pizzatoasts, die in unserem Gasherd immer ganz besonders knusprig und lecker werden.Mittlerweile ist es fast völlig windstill und wir genießen wieder eine wunderbare Abendstimmung im Cockpit.
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