Sonntag, 24. August 2025
Tag 93 - Narvika-Kragerø: Nachsaison
Wir verbringen eine sehr ruhige Nacht in unserer netten Bucht. Dann zeigt ein Blick auf die Windvorhersage, dass wir wieder die gleiche Situation wie in den letzten Tagen haben und daher erst nachmittags sinnvoll segeln können. Wir wollen auch nicht für einen Tag das Beiboot aufpumpen, also beschäftigen wir uns an Bord. Ich telefoniere mit meiner Mutter und mit Freunden, Johanna lernt und bäckt (leckere) Kekse und Ralf liest und hört Musik. Außerdem schreiben wir einen "letter of authorization" für AIR France KLM, damit wir die Entschädigung für unseren verspäteten Flug erhalten können.Nach dem Mittagessen holen wir den Anker hoch und es geht - nach einem letzten Blick auf die Bucht - los Richtung Norden.Wir setzen wieder nur die Fock (siehe Titelbild), denn es geht mit verschiedenen Kurswechseln durch enge Schärenfahrwasser. Wir müssen wieder gut Ausschau nach Seezeichen und Fischpötten halten. Die Fahrwasser hier sind wirklich gut betonnt.Vor unserem Ziel liegen viele kleine Schäreninseln, aber keine Ankerbucht klingt so wirklich verlockend und daher legen wir uns in die Marina. Hier liegen genau zwei andere Boote und wir fühlen uns etwas einsam.Die Sauna neben schließt auch gerade und ist erst nächsten Mittwoch wieder geöffnet. Aber wir haben die Hoffnung, dass wir morgen die Badeanstalt auf der kleinen Insel neben uns besuchen können.Ich erledige die Navigation für morgen. Vom nächsten Hafen sind es dann nur noch ein paar Meilen bis zu unserem Winterlager. Johanna und Ralf laufen noch eine Runde und Johanna macht dieses nette Foto von der einsamen Triton.
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