In Fåborg angekommen, legen wir an, nur um von unserem Nachbarn ziemlich unfreundlich aufgefordert zu werden, den Platz zu wechseln, weil er Angst um sein Boot hat. Es geht etwas hin und her und am Ende beschließen wir, dass uns die Situation selbst nicht gefällt (ein Heckpfahl ist locker), so dass wir uns noch einmal umlegen. Nach einer kurzen Pause machen wir uns auf den Weg zur Stadterkundung. Hier gibt es tatsächlich noch einen traditionellen Fischer.
Wir laufen durch die hübsche Altstadt mit ihren bunten Fachwerkhäusern und finden auf dem Marktplatz noch ein netten Café.Eigenlich hatten wir geplant, das Øhavsmuseet zu besuchen, dass über den UNESCO Geopark "Südfünisches Inselmeer" informiert, aber leider ist es geschlossen, weil es Bedenken wegen der Statik des Gebäudes gibt.Als wir zurück zum Boot kommen, baut gerade eine Band ihre Instrumente auf und nach und nach kommen immer mehr Oldtimer an. Eine kurze Recherche ergibt, dass hier in den Sommermonaten jedem Mittwoch ein Treffen stattfindet.Außerdem erfahren wir, dass es abends einen Rundgang mit einem Nachtwächter gibt. Er ist zwar auf dänisch, soll aber schon wegen der Person des Wächers sehenswert sein. Tatsächlich ist eine große Gruppe vor dem Uhrenturm, einem Wahrzeichen der Stadt versammelt. Wir lassen die Geschichten mit Google Translator simultan übersetzen und das geht erstaunlich gut. Unterwegs bekommt der Wächter ein Bier in einem Körbchen aus einem Fenster heruntergelassen! Insgesamt ein nette Erlebnis und ein abwechslungsreicher Tag.









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