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Donnerstag, 30. Juli 2026
Tag 56 - Løgstør-Fur: Heiß und kalt
Nach einer ruhigen Nacht wachen wir auf zu einem zunächst sehr warmen und windstillen Tag. Wir beschließen, uns den kleinen Ort anzusehen. Im Hafen neben uns rührt sich keine Lüftchen.Es sind einige Menschen unterwegs, aber wenige davon am Strand. Der besteht auch nicht aus Sand, sondern aus Muscheln auf denen es sich nicht gut mit nackten Füßen läuft.Über den Hafen führen verschiedene Brücken und Ralf macht noch eine etwas größere Runde.Danach gehen wir gemeinsam in die "Innenstadt" und sehen unterwegs verschiedene bemalte Muscheln. Løgstør ist die dänische Muschelmetropole und es gibt 12 zertifizierte Zuchtgebiete für Miesmuscheln im Limfjord.Wir finden ein nettes Café und essen dort zwar keine Muscheln sonder frisch zubereitete Sandwiches, die eine junge Dame in Zeitlupe zusammenstellt.Auch hier gibt es große Wandgemälde wie dieses von dem Jungen auf der Möwe, der den Doppelleuchtturm, der am Hafen steht in der Hand hält.Nachmittags setzt dann der vorhergesagte Wind ein und wir machen uns auf den Weg weiter hinein in den Fjord. Hier wird das Gewässer wesentlich breiter mit verschiedenen Inseln.Hier gibt es keine schmale Fahrrinne mehr und wir können mit wenigen Kreuzschlägen eine Ankerbucht im Norden der Insel Fur erreichen. Der Wind hat zugelegt und wir fahren mit einem Reff im Groß. Wir sind froh, dass der Wind uns etwas abkühlt, denn es ist sehr heiß geworden.In der Bucht liegen schon mehrere Boote, aber sie ist groß genug und wir finden noch einen guten Platz. Wir genießen die Ruhe vor Anker und ein gemütliches Abendessen. Mittlerweile ist es empfindlich kalt geworden und ich ziehe eine Jacke über - was für ein Unterschied zu heute morgen! Vor einem schönen Sonnenuntergang zieht Ralf noch die Ankerlaterne hoch (siehe Titelbild).










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