Samstag, 23. Mai 2026

Tag 7 - Jordsbukta-Stavern: Regen, Wind und Sonne

Wir verbringen eine ruhige Nacht vor Anker, aber heute soll es reichlich Wind und auch den einen oder anderen Regenschauer geben. Wir binden also gleich das erste Reff ins Groß und machen uns auf den Weg. Der Wind kommt aus SSW und das bedeutet, dass wir erst einmal kreuzen müssen, bis wir "um die Ecke sind. Dann geht es nach Westen, wir machen eine Halse und das letzte Stück ist dann Kurs Nord. So wird es beim Segeln nicht langweilig.
Der angekündigte Regen ist nur kurz (siehe auch Titelbild) und insgesamt macht es uns Spaß, denn die Triton läuft gut und schnell.
Bis wir in Stavern, unserem heutigen Ziel, angekommen sind, schaut die Sonne heraus, aber es ist immer noch reichlich Wind und so ist es nett, dass uns ein freundlicher Stegnachbar die Leinen abnimmt. Dann laufen wir gleich los, denn uns fehlen die Einkäufe, die wir am Donnerstag nicht bezahlen konnten und wir sind nicht sicher, wie die Öffnungszeiten am Pfingstsamstag sind. Im Hafen liegen viele kleine historische Holzboote.
Ich habe den Hafen extra nach Nähe zu Lebensmittelgeschäften ausgewählt und wir können erfolgreich unsere Einkäufe erledigen - jetzt kann Pfingsten kommen.
Die Auswahl in den Läden ist groß und die Preise sind hoch - für ein paar Kleinigkeiten zahlen wir fast 200 €. Uns fällt auf, dass hier, wo immer möglich, Menschliche Dienstleistungen eingespart werden. Für das Hafengeld gibt es eine App und hier im Hafen steht ein Automat, an dem man sich Kajaks ausleihen kann.
Ralf macht noch einen Spaziergang und läuft bis zum Ehrenmal für im 1. und 2. Weltkrieg gefallene norwegische Seeleute (Foto von Ralf)...
...und ich plane die Route für morgen - gar nicht so einfach bei den zahlreichen Inseln, Buchten, Ankerplätzen und kleinen Häfen. Danach gibt es Abendessen und Abendstimmung im Cockpit.

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